AlUla: Alain Ducasse kommt mit seiner Sterneküche in die Wüste

Im neuen „Guide Mi­che­lin 2025” sind gleich meh­rere Ho­tels und Re­stau­rants in AlUla zu fin­den – ein Mei­len­stein für das auf­stre­bende Kul­tur­wun­der im Nord­wes­ten von Saudi-Ara­bien. Au­ßer­dem öff­net das Pop-up-Re­stau­rant des 17-Sterne-Kochs Alain Du­casse zum drit­ten Mal seine Pfor­ten in der Wüste.

Ein Michelin Key für das Banyan Tree AlUla

Im Ban­yan Tree AlUla en­det der Tag am Pool zwi­schen den rot­gol­de­nen Fel­sen, die im Son­nen­un­ter­gang glü­hen. Das Fünf-Sterne-Re­sort ist ei­nes von sie­ben Ho­tels im Kö­nig­reich, die ei­nen der be­gehr­ten „Mi­che­lin Keys” er­hal­ten ha­ben. Ein­ge­bet­tet in die spek­ta­ku­läre Fel­sen­land­schaft des As­har Val­ley, ver­bin­det das Ba­yan Tree mi­ni­ma­lis­ti­schen Lu­xus mit nach­hal­ti­gem De­sign. Hier ver­schmel­zen Na­tur, Ruhe und ex­zel­len­ter Ser­vice zu ei­nem Er­leb­nis, das man so schnell nicht ver­gisst.

The Chedi Hegra – ein spannendes Reiseziel

Nicht weit ent­fernt lädt The Chedi He­gra dazu ein, zwi­schen ei­ner jahr­tau­sen­de­al­ten Ge­schichte zu woh­nen. Das welt­weit erste Ho­tel in­ner­halb ei­ner UNESCO-Welt­erbe­stätte wurde vom „Guide Mi­che­lin” als neues Rei­se­ziel her­vor­ge­ho­ben, das man im Auge be­hal­ten sollte.

Eine ehe­ma­lige Bahn­sta­tion und das He­gra-Fort wur­den ge­schickt in die mo­derne Ar­chi­tek­tur in­te­griert, Ori­gi­nal­mau­ern aus Lehm­stein er­zäh­len von längst ver­gan­ge­nen Zei­ten. Die Gäste kön­nen hier his­to­ri­sche Schätze er­kun­den und an­schlie­ßend auf den pri­va­ten Ter­ras­sen den Blick über das Welt­erbe ge­nie­ßen – eine ein­ma­lige Kom­bi­na­tion aus Lu­xus, Tra­di­tion und Na­tur.

Dritter Winter für „Ducasse in AlUla“

Auch die ku­li­na­ri­sche Szene von AlUla darf sich fei­ern las­sen. Das „Joon­tos” im Dar Tan­tora The House Ho­tel er­hielt den be­gehr­ten „Bib Gour­mand” – eine Aus­zeich­nung für krea­tive Kü­che mit bes­tem Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis. Das Re­stau­rant in­ter­pre­tiert tra­di­tio­nelle sau­di­sche Aro­men auf mo­derne, raf­fi­nierte Weise.

Von 18. De­zem­ber 2025 bis 21. Fe­bruar 2026 kehrt zu­dem die ge­ballte Kom­pe­tenz von ins­ge­samt 17 Mi­che­lin-Ster­nen nach AlUla zu­rück. Be­reits zum drit­ten Mal wer­den im Pop-up-Re­stau­rant „Du­casse in AlUla“ Fünf- und Sie­ben-Gänge-Me­nüs in der Tra­di­tion des le­gen­dä­ren Kü­chen­chefs Alain Du­casse ser­viert, die fran­zö­si­sche Tech­ni­ken mit den Aro­men der Oase ver­bin­den.

Auf der Karte ste­hen un­ter an­de­rem Ka­mel­ra­gout mit Gän­se­le­ber, Hum­mer mit Ta­ma­rinde oder Ap­fel-Blät­ter­teig mit Va­nille und Tahini. Das lu­xu­riöse „Oasis-to-Table“-Erlebnis fin­det un­ter dem Blät­ter­dach der AlUla-Oase nahe Ja­bal Ik­mah statt und wurde im Sinne nach­hal­ti­ger Ar­chi­tek­tur har­mo­nisch in die Land­schaft ein­ge­bet­tet.

Dar Tantora House und Our Habitas AlUla

AlUla
AlUla Oa­sis und Alt­stadt (c) Royal Com­mis­sion for AlUla (RCU)

In der Alt­stadt von AlUla, wo enge Gas­sen und tra­di­tio­nelle Lehm­bau­ten das Stadt­bild prä­gen, über­zeugt laut „Guide Mi­che­lin” das Dar Tan­tora The House Ho­tel. Be­reits 2024 in der Time Ma­ga­zine-Liste der „World’s Grea­test Places” ge­nannt, steht das Bou­ti­que­ho­tel für ei­nen sen­si­blen Um­gang mit dem kul­tu­rel­len Erbe.

Eben­falls eine Er­wäh­nung fin­den die Life­style-Häu­ser Our Ha­bi­tas AlUla und Ca­ra­van by Ha­bi­tas AlUla. Sie bie­ten nach­hal­tige Kon­zepte und au­then­ti­sche Er­leb­nisse zwi­schen Wüste, Kunst und Well­ness.

Mit die­sen Aus­zeich­nun­gen setzt AlUla ein star­kes Zei­chen. Die Re­gion ist nicht nur ein Ort der Ge­schichte, son­dern auch ein Hot­spot für Kul­tur, Ge­nuss und Na­tur­er­leb­nisse. Zwi­schen gol­de­nen Fel­sen, üp­pi­gen Oa­sen und jahr­tau­sen­de­al­ter Ge­schichte ver­schmel­zen Gast­freund­schaft, Ku­li­na­rik und Land­schaft zu un­ver­gess­li­chen Mo­men­ten, die Lust ma­chen, Saudi-Ara­bien von ei­ner neuen, über­ra­schend fa­cet­ten­rei­chen Seite zu ent­de­cken.

www.visitsaudi.com

Autorin: Elisabeth Kapral

Als Ju­ris­tin hat Eli­sa­beth ge­lernt, ex­akt zu for­mu­lie­ren. Das kommt ihr jetzt zu­gute, wenn sie für travel4news schreibt. Wor­über sie schreibt, weiß sie da­bei ganz ge­nau, denn sie hat be­reits 108 der 193 in der UNO ver­tre­te­nen Län­der be­sucht – und viele von ih­nen auch mehr­fach.

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