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Italien: Neue Highlights in Genua und Umgebung

Ge­nua hat 2017 wie­der viel zu bie­ten: Bei den „Rolli Days“ öff­nen die schöns­ten Pa­läste und Vil­len der Stadt ihre Tore und auch die Wie­der­eröff­nun­gen der Villa Du­razzo Pal­la­vicini und der ehe­ma­li­gen Mine Gam­ba­tesa wer­den viele Be­su­cher an­lo­cken.

Das his­to­ri­sche Zen­trum von Ge­nua ist ei­nes der größ­ten in Eu­ropa – hier ver­schmel­zen mit­tel­al­ter­li­che Fun­da­mente mit Ar­chi­tek­tur aus der Ge­gen­wart. Wie in ei­nem La­by­rinth schlän­geln sich die Gas­sen zwi­schen pas­tell­far­be­nen Ge­mäu­ern, die Ge­schich­ten der letz­ten Jahr­hun­derte er­zäh­len.

Pa­lazzo Rosso /​ Ge­nua (c) Photo Ar­chive Agen­zia In Li­gu­ria

Da­zwi­schen lie­gen die so­ge­nann­ten „Pa­lazzi di Rolli“, von de­nen nicht we­ni­ger als 42 Ge­bäude seit dem Jahr 2006 auf­grund ih­rer ho­hen kul­tu­rel­len Strahl­kraft zum UNESCO-Welt­kul­tur­erbe ge­hö­ren. Wäh­rend der „Rolli Days“ öff­net die Stadt die Tü­ren die­ser Pa­läste für die Öf­fent­lich­keit – heuer am 1. und 2. April so­wie am 14. und 15. Ok­to­ber.

Be­son­ders se­hens­wert ist si­cher­lich der „Pa­lazzo Rosso“. Heuer ha­ben die Be­su­cher erst­mals die Mög­lich­keit, in den „Räu­men des 19. Jahr­hun­derts“ fünf neue Hal­len in­klu­sive Skulp­tu­ren, Ma­le­reien und Mö­bel zu ent­de­cken. Die wert­vol­len Stü­cke wur­den im 19. Jahr­hun­dert von den letz­ten Er­ben der Fa­mi­lie Bri­gnole-Sale in Auf­trag ge­ge­ben. www.museidigenova.it

Gar­ten der Villa Du­razzo Pal­la­vicini /​ Ge­nua (c) Photo Ar­chive Agen­zia In Li­gu­ria

Ein be­son­de­res Schmuck­stück ist auch die „Villa Du­razzo Pal­la­vicini“, die im Sep­tem­ber 2016 nach drei Jah­ren Re­stau­rie­rung wie­der für Be­su­cher ge­öff­net wurde. Da­mit kön­nen die wun­der­vol­len Gär­ten der Villa im Früh­ling und Som­mer 2017 nach drei­jäh­ri­ger Pause erst­mals wie­der in vol­ler Pracht be­staunt wer­den.

Der acht Hektar große Gar­ten ist wie ein Thea­ter­stück struk­tu­riert – mit ei­nem Pro­log, drei Ak­ten mit je vier Sze­nen und ei­nem ab­schlie­ßen­den Exo­dus. The­ma­tisch ori­en­tiert sich der zwi­schen 1840 und 1846 an­ge­legte Park an Eso­te­rik und Frei­mau­re­rei. Seen, Was­ser­fälle, Gar­ten­häus­chen, sel­tene Pflan­zen und „spek­ta­ku­läre Il­lu­sio­nen“ run­den den Be­such ab.

Die Villa be­fin­det sich 60 Ki­lo­me­ter west­lich von Ge­nua und ist mit den öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln be­quem er­reich­bar. Al­ter­na­tiv ge­lan­gen die Be­su­cher auch mit der Fähre „Na­vebus“ schnell an ihr Ziel. Für ei­nen Aus­flug zur „Villa Du­razzo Pal­la­vicini“ sollte man ab Ge­nua etwa 30 Mi­nu­ten Fahrt­zeit ein­pla­nen. www.villadurazzopallavicini.com

Rund 60 Ki­lo­me­ter öst­lich von Ge­nua ist die einst größte Man­gan-Mine Eu­ro­pas zu fin­den: Gam­ba­tesa im schö­nen Gra­ve­glia-Tal ge­hörte in den 1990er-Jah­ren zu den tou­ris­ti­schen Haupt­at­trak­tio­nen in Li­gu­rien, wurde 2011 aber aus wirt­schaft­li­chen Grün­den ge­schlos­sen. Seit De­zem­ber 2016 ist sie nun wie­der ge­öff­net und ge­währt den Be­su­chern den Zu­gang zu ei­ner un­ter­ir­di­schen Tun­nel­struk­tur, die fast 25 Ki­lo­me­ter auf sie­ben Haupt­ebe­nen und zahl­rei­chen Zwi­schen­ebe­nen um­fasst. minieradigambatesa.com

Li­gu­rien mit der Haupt­stadt Ge­nua grenzt im Nor­den an das Pie­mont, im Süd­os­ten an die Tos­kana, im Wes­ten an Frank­reich und im Sü­den mit ei­ner 200 Ki­lo­me­ter lan­gen Küste an die Adria. Ne­ben den klas­si­schen Se­hens­wür­dig­kei­ten wie der al­ten Ha­fen­stadt Ge­nua, der „Cin­que Terre“, der „Blu­men­ri­viera“ und der ma­le­ri­schen Halb­in­sel Por­to­fino ist die Re­gion auch be­kannt für ihr Oli­venöl und das be­rühmte „Pesto alla ge­novese“.

www.turismoinliguria.it

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