Geheimtipp: SAS fliegt erstmals auf die Färöer-Inseln

Mit Be­ginn des Som­mer­flug­plans am 26. März 2017 ver­bin­det Scan­di­na­vian Air­lines (SAS) erst­mals Ko­pen­ha­gen mit dem Flug­ha­fen Vá­gar auf den Fä­röer-In­seln. Die neue Route wird täg­lich mit Flug­zeu­gen vom Typ Air­bus A320 und A319 be­dient.

Tou­ris­tisch be­trach­tet sind die Fä­röer ein noch eher un­be­rühr­tes Rei­se­ziel. Die In­sel­gruppe im Nord­at­lan­tik – zwi­schen den Bri­ti­schen In­seln, Nor­we­gen und Is­land – ist nicht mal auf al­len Welt­kar­ten zu fin­den. Doch die ins­ge­samt 18 In­seln sind sehr viel­sei­tig, ur­sprüng­lich und au­then­tisch – und kein Punkt ist mehr als fünf Ki­lo­me­ter vom Meer ent­fernt.

Vom Golf­strom be­güns­tigt, herr­schen auf den Fä­rö­ern-In­seln fast milde Tem­pe­ra­tu­ren. Durch­schnitt­lich sind es im Som­mer 11 Grad und im Win­ter 3 Grad. Im Früh­jahr und Som­mer kom­men die Tou­ris­ten vor al­lem hier­her, um die Na­tur zu ge­nie­ßen und Vö­gel zu be­ob­ach­ten. Für ei­nen Ta­gess­aus­flug eig­net sich be­son­ders die In­sel My­ki­nes, die als Vo­gel­pa­ra­dies gilt. Hier tum­meln sich Hun­derte von Pa­pa­gei­en­tau­cher und Töl­pel.

Zu­dem kom­men Kul­tur-Lieb­ha­ber bei den zahl­rei­chen Kon­zer­ten auf ihre Kos­ten. Sehr be­liebt ist das „G‑Festival“ (13. bis 17. Juli 2017) am Strand von Syð­ru­gøta, das ne­ben dem „Sum­mar­fes­tivalur“ (10. bis 12. Au­gust 2017) das größte Open-Air-Mu­sik­fes­ti­val des Lan­des ist. Auch ei­nen Su­per­la­tiv gibt es auf den Fä­rö­ern: Mit Kap En­ni­berg be­sitzt die In­sel­gruppe das höchste Kliff der Welt, das senk­recht aus dem Meer ragt – stolze 754 Me­ter.

Eine sehr gute Mög­lich­keit, mit den Fä­rin­gern in Kon­takt zu kom­men, sind die ganz­jäh­rig buch­ba­ren „Heim­a­b­lídni“. Da­bei la­den Ein­hei­mi­sche in ihre Häu­ser und Woh­nun­gen ein, ko­chen für die Gäste tra­di­tio­nelle Ge­richte nach al­ten Fa­mi­li­en­re­zep­ten und er­zäh­len aus ih­rem Le­ben. Nicht ver­pas­sen soll­ten Ku­li­na­rik-Freunde zu­dem ein Abend­essen im „KOKS“, das 2015 als bes­tes nor­di­sches Re­stau­rant mit dem „Nor­dic Prize“ aus­ge­zeich­net wurde.