Secret Escapes: Reisetrends aus sieben Ländern

Die Dä­nen über­tra­gen ihr Glücks­re­zept „Hygge“ auch auf ihr Rei­se­ver­hal­ten, die Deut­schen be­vor­zu­gen den Me­kong statt der Mo­sel und in Spa­nien steht in die­sem Jahr die Nach­hal­tig­keit im Fo­kus: Se­cret Es­capes – das On­line-Bu­chungs­por­tal für Lu­xus­ho­tels und ex­klu­sive Traum­rei­sen – hat die Rei­se­trends für 2017 aus sie­ben Län­dern zu­sam­men­ge­stellt.

„Wir ha­ben Rei­se­ex­per­ten in 21 Märk­ten – von Deutsch­land über die USA bis Sin­ga­pur”, er­klärt Ste­fan Men­den, Ge­schäfts­füh­rer von Se­cret Es­capes in Ber­lin, wo er die Ak­ti­vi­tä­ten in acht Län­dern steu­ert: „Un­ser Team sucht täg­lich welt­weit nach neuen und an­ge­sag­ten Ho­tels und Ur­laubs­for­men für un­sere Kun­den. So­mit sind wir im­mer in­for­miert, wel­che Rei­se­trends in al­ler Welt ge­rade ak­tu­ell sind.”

- Deutsch­land: Exo­tik zu Was­ser und Land. Exo­tik be­stimmt die dies­jäh­ri­gen Rei­se­trends der Deut­schen. Fluss­kreuz­fahr­ten auf Gan­ges, Me­kong, Ama­zo­nas und Yang­tse ste­hen zum Bei­spiel hoch im Kurs und ha­ben tra­di­tio­nelle Ur­laubs­ziele wie Rhein, Mo­sel oder Do­nau ab­ge­löst. Auch ab­seits der im­mer be­lieb­ter wer­den­den Fluss­rei­sen sind heuer au­ßer­ge­wöhn­li­che und noch (fast) un­ent­deckte Ziele – wie zum Bei­spiel Us­be­ki­stan – be­son­ders ge­fragt.

- Groß­bri­tan­nien: Well­ness-Wo­chen­en­den für Män­ner. Well­ness-Wo­chen­en­den sind längst nicht mehr nur für Frauen in­ter­es­sant. Im­mer mehr bri­ti­sche Män­ner ent­de­cken die Ent­span­nungs­pau­sen für sich und ge­hen auf „Bro­tel-Trips“. Bei die­sen Kurz­ur­lau­ben wird Golf ge­spielt, Well­ness ge­macht oder et­was völ­lig Neues aus­pro­biert. Der Trend, im Ur­laub eine neue Sport­art oder Ak­ti­vi­tät aus­zu­pro­bie­ren, ist al­ler­dings bei bei­den Ge­schlech­tern gleich be­liebt. Ob Pad­del­boar­ding, Sur­fen oder Yoga: Haupt­sa­che neu und un­ge­wohnt.

- Dä­ne­mark: Ho­tels zum „Hyg­geln“. Das dä­ni­sche Glücks­re­zept „Hygge“ ist längst über die Gren­zen des Lan­des hin­aus be­kannt. Nun drängt die Phi­lo­so­phie, bei der Ge­müt­lich­keit und per­sön­li­ches Wohl­be­fin­den im Mit­tel­punkt ste­hen, lang­sam auch in den Tou­ris­mus: Ho­tels sol­len ge­müt­li­che Wohl­fühl­oa­sen sein, in de­nen sich je­der Gast will­kom­men fühlt und seine Ur­laubs­zeit ver­brin­gen kann, wie er möchte.

- Nie­der­lande und Bel­gien: Über­ra­schungs­rei­sen 2.0. Den Rei­se­pass ein­ste­cken und sich über­ra­schen las­sen: In den Nie­der­lan­den und Bel­gien sind Rei­sen mit un­ge­plan­tem Ziel in die­sem Jahr be­son­ders an­ge­sagt. Ver­an­stal­ter pla­nen und or­ga­ni­sie­ren in­di­vi­du­ell zu­ge­schnit­tene Rei­sen je nach den Vor­lie­ben des Kun­den. Die­ser lässt sich über­ra­schen und er­lebt den per­sön­li­chen Traum­ur­laub – ohne Pla­nungs- und Bu­chungs­stress.

- USA: Dem Wan­del zu­vor­kom­men. Die Ame­ri­ka­ner ent­de­cken die süd­li­che Hälfte ih­res Kon­ti­nents und er­kun­den Län­der wie Bra­si­lien, Peru und Ar­gen­ti­nien. Im Trend lie­gen auch Ziele, bei de­nen in na­her Zu­kunft ein ex­tre­mer Wan­del zu er­war­ten ist. Sei es der ra­sant wach­sende Tou­ris­mus auf Kuba oder die kli­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen in der Ant­ark­tis und am aus­tra­li­schen Great Bar­rier Reef: Man will das Ur­sprüng­li­che er­le­ben und dem Wan­del zu­vor­kom­men.

- Spa­nien: Tou­ris­mus auf dem Land. Bar­ce­lona und Ma­drid sind auch wei­ter­hin be­liebte Rei­se­ziele, aber heuer zieht es die Spa­nier ebenso in die länd­li­chen Re­gio­nen ih­res Lan­des. Dem Motto der UN fol­gend, die 2017 zum Jahr des nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus aus­ge­ru­fen hat, wer­den ge­rade in klei­nen Dör­fern und ab­ge­le­ge­nen Ge­gen­den grüne In­itia­ti­ven und Un­ter­künfte ge­för­dert. Das kommt bei den Spa­ni­ern gut an.

- Ita­lien: Ar­bei­ten und Aus­span­nen. Dem Trend der „Work-Life-Ba­lance“ ent­spre­chend, er­freuen sich im­mer mehr Men­schen an „Bleisure“ – der klu­gen Kom­bi­na­tion von Ar­beit und Frei­zeit, ab­ge­lei­tet von den eng­li­schen Be­grif­fen „Busi­ness“ und „Leisure“. Ein Mee­ting am Frei­tag in ei­ner frem­den Stadt kann zum Bei­spiel zu ei­nem ver­län­ger­ten Wo­chen­ende aus­ge­wei­tet wer­den. Be­son­ders in Ita­lien ist der Trend, be­ruf­li­che Ver­pflich­tun­gen mit freier Zeit zu ver­bin­den, be­liebt.