Am 27. März 2017 werden die Uhren in Mittel­eu­ropa wieder auf die Sommer­zeit umge­stellt – und auch in diesem Jahr gibt es Diskus­sionen: Während sich die einen über eine Stunde mehr Tages­licht freuen, klagen die anderen über die nega­tiven Auswir­kungen auf den Orga­nismus.

Trotzdem ist die Zeit­um­stel­lung hier­zu­lande harmlos im Vergleich zu den bizarren Blüten, die die Fest­le­gung der Sommer­zeit und der Zeit­zonen in manch anderen Ländern treibt. Holiday Extras hat einige der skur­rilsten Fakten rund um Zeit­zonen und Zeit­um­stel­lung welt­weit zusam­men­ge­fasst.

1USA: Versetzte Sommerzeit

Die USA kennen zwar eine Sommer- und eine Winter­zeit. Auf die Sommer­zeit stellen sie jedoch schon zwei Wochen früher als in Europa um – also bereits Mitte März. In den 14 Tagen bis zum 27. März ergibt sich daher eine andere Zeit­dif­fe­renz als sonst üblich, was zum Beispiel die Airlines dazu zwingt, ihre Flug­pläne anzu­passen. Ein weiteres Kuriosum: Der US-Bundes­staat Arizona lehnt die Sommer­zeit komplett ab. Auch auf Hawaii gilt die Rege­lung nicht.

2Türkei: Winterzeit adé

Während in vielen Ländern immer wieder über die Abschaf­fung der Sommer­zeit debat­tiert wird, gingen die Türken im vergan­genen Jahr den entge­gen­ge­setzten Weg und schafften kurzer­hand die Winter­zeit ab. Seither gilt im ganzen Land nur noch die Sommer­zeit. Das Ergebnis: Zur warmen Jahres­zeit beträgt die Diffe­renz zu Mittel­eu­ropa eine und im Winter zwei Stunden.

3Ägypten: Pi mal Daumen

Einen ambi­va­lenten Umgang mit der Sommer­zeit haben auch die Ägypter. Ange­sichts von wech­selnden Regie­rungen wurde das Thema in den letzten Jahre immer wieder zu einem Poli­tikum. Darüber hinaus spielt auch der Fasten­monat Ramadan eine wich­tige Rolle. Im Jahr 2016 wurde der Beginn der Sommer­zeit zum Beispiel weit in den Hoch­sommer hinein verschoben. Dadurch ging die Sonne während des Ramadan früher unter und so konnte auch das Fasten­bre­chen früher beginnen.

4Venezuela: Zeitzone als Extra-Wurst

Welt­weit Schlag­zeilen in Sachen Zeit­zone machte Vene­zuelas Ex-Präsi­dent Chavez, als er zur geltenden Zeit­zone ganz einfach 30 Minuten hinzu­fügen ließ. Angeb­lich sollte diese Rege­lung den Einwoh­nern und ihrem Bio-Rhythmus entge­gen­kommen. Kritiker sahen darin jedoch eher eine Maßnahme, um sich von den USA zu distan­zieren. Gebracht hat es aber offenbar so oder so nicht viel. Sein Nach­folger Maduro stellte die Zeit­zone jeden­falls wieder auf den ursprüng­li­chen Zustand zurück.

5China: Eine Zeitzone für alle

Ganz anders sieht die Sache in China aus. Obwohl sich das riesige Land eigent­lich über fünf Zeit­zonen erstre­cken müsste, gilt im „Reich der Mitte“ eine einheit­liche Zone von Ost bis West. In Beijing, Shanghai und den anderen Metro­polen im Osten gleicht sich diese dem Tages­ver­lauf gut an. Wer im dünn besie­delten Westen des Landes wohnt, muss aber am Morgen lange auf die Sonne warten – und ebenso lange auf den Sonnen­un­ter­gang.

6Australien: Verwirrung in Down Under

Ein wahrer Fleckerl­tep­pich in Sachen Zeit­zonen ist Austra­lien. Hier gibt es in New South Wales zum Beispiel einen Ort, der sich an der Zeit­zone des Nachbar-Bundes­staates South Australia orien­tiert und somit wie eine Insel ist. Und die Bürger West­aus­tra­liens haben sich durch eine Art Volks­be­gehren komplett von der Sommer­zeit verab­schiedet.

7Indien und Sri Lanka: Halbstundentakt

Einen eigenen Takt haben Teile Indiens und das Nach­bar­land Sri Lanka. Sie befinden sich nämlich in einer Zeit­zone mit einer halben Stunde Diffe­renz. Im Winter beträgt damit der Unter­schied zu Mittel­eu­ropa vier­ein­halb Stunden und im Sommer drei­ein­halb. Ist es in Wien zum Beispiel 15 Uhr, dann zeigt das Ziffern­blatt in Colombo 18.30 Uhr.

8Malediven: Jeder Insel ihre eigene Zeit

Auf den Male­diven gibt es natür­lich auch eine offi­zi­elle Zeit­zone. Sie gilt aber nur in der Haupt­stadt Male und auf den Inseln, die von den Einhei­mi­schen bewohnt sind. Den vielen Hotel-Inseln ist es hingegen frei­ge­stellt, nach welcher Zeit sie ticken wollen – und einige nutzen diese Frei­heit auch aus. So gibt es Resorts, auf denen die Uhren im Vergleich zu Male sogar zwei Stunden zurück­ge­dreht werden. Das soll es den Gästen ermög­li­chen, an den Abenden länger die Sonne zu genießen. Dass es am Morgen länger dunkel bleibt, bemerken die meisten ohne­dies nicht.

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