Die ägyp­ti­schen Flug­häfen haben in den letzten Monaten zum großen Teil einen enormen Moder­ni­sie­rungs­pro­zess durch­laufen: In Sharm el Sheikh, Hur­ghada und Kairo wurden Mil­lionen inves­tiert, sodass diese drei Air­ports nun seit Jänner 2017 selbst die welt­weit höchsten Sicher­heits­stan­dards erfüllen.

Diese erfreu­liche Nach­richt ver­kün­deten die Red Sea Tou­rism Invest­ment Asso­cia­tion und die South Sinai Inves­tors Asso­cia­tion auf der ITB Berlin gemeinsam mit dem ägyp­ti­schen Luft­fahrt- Minister Sherif Fathy.

Neue bio­me­tri­sche Sicher­heits­schleusen für Ägyp­tens Flug­häfen (c) MODI GmbH

An den Flug­häfen Kairo, Sharm El Sheikh und Hur­ghada wurden dem­nach alle Sicher­heits­kon­zepte moder­ni­siert und mit der neu­esten Tech­no­logie aus­ge­stattet: Neben flä­chen­de­ckenden Über­wa­chungs­ka­meras, modernsten Rönt­gen­ge­räten für das Pas­sa­gier­ge­päck und neuen Metall­scan­nern wurde beson­ders auf einen lückenlos kon­trol­lierten Per­so­nal­zu­gang in die Sicher­heits­zonen geachtet.

Bio­me­tri­sche Sicher­heits­schleusen lassen den Zutritt künftig nur nach dem Scannen der Chip­karte des Mit­ar­bei­ters in Ver­bin­dung mit seinem Fin­ger­ab­druck zu. Dafür hat die deut­sche Tech­no­lo­gie­firma MODI gemeinsam mit der ägyp­ti­schen Falcon Group in den letzten Wochen ins­ge­samt 63 bio­me­tri­sche Schleusen in den Flug­häfen instal­liert, an denen rund 20.000 Mit­ar­beiter kon­trol­liert werden.

Gleich­zeitig habe Ägypten auch nicht ver­säumt, die Mit­ar­beiter intensiv zu schulen, damit alle Kon­trollen mit größter Sorg­falt durch­ge­führt werden, wie auf der ITB betont wurde. Ein wei­terer Ausbau der Technik und die Moder­ni­sie­rung an den anderen Flug­häfen sei kurz­fristig geplant. Dazu gehört auch eine zusätz­liche Kom­bi­na­tion mit dem Ver­gleich der Gesichts­bio­me­trie.

She­raton Miramar Resort /​ Ägypten (c) FTI

Auch bei der tou­ris­ti­schen Infra­struktur stehen neue Ent­wick­lungen bevor, wie Mohamed Samir von der Red Sea Tou­rism Invest­ment Asso­cia­tion in Berlin berich­tete: Zu den 252 Hotels mit 72.711 Zim­mern am Roten Meer und 185 Hotels mit 55.473 Zim­mern in Sharm El Sheikh sollen in den nächsten Jahren neue Kapa­zi­täten in fast dieser Grö­ßen­ord­nung dazu­kommen. Das Stra­ßen­netz wird eben­falls aus­ge­baut: 105 Mil­lion Ägyp­ti­sche Pfund werden dafür bereit gestellt.

Beträcht­liche Inves­ti­tionen sind zudem in den Umwelt­schutz geplant: In Sharm El Sheikh, St. Cathe­rines, Ras Sedr und Nuweiba ent­stehen neue Solar­energie-Anlagen mit großen Kapa­zi­täten und neue Pro­jekte in der Mee­res­bio­logie sollen vor allem dem Del­fin­schutz helfen. Auch die Initia­tive „Green Cities“ geht weiter: Desti­na­tionen und Resorts ent­wi­ckeln Nach­hal­tig­keits­pläne für erneu­er­bare Ener­gien, Abfall-Recy­cling und die Ein­däm­mung der Koh­len­stoff­di­oxid-Emis­sionen.