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    Vier Wanderhotels mit See – eiskalt oder gut beheizt

    Wer gut ar­bei­tet, soll auch gut es­sen. Und wer gut wan­dert, der soll auch gut ba­den. Schließ­lich ge­hö­ren Span­nung und Ent­span­nung, An­stren­gung und Aus­sicht, aber auch Er­hit­zen und Ab­küh­len im Berg­see bei ei­nem Ur­laub mit den „Wan­der­ho­tels“ ein­fach dazu.

    Bödensee statt Bodensee

    Dass An­gela Mer­kel ih­ren Som­mer­ur­laub gerne im Süd­ti­ro­ler Berg­dorf Sex­ten ver­bringt, ist be­kannt. Ob sie im Bö­den­see ba­det, wis­sen aber nicht ein­mal die Ver­ant­wort­li­chen der „Wan­der­ho­tels“. Was sie wis­sen, ist, dass die bei­den Punkte auf dem „o“ den klei­nen, aber fei­nen Un­ter­schied ma­chen. Der Bö­den­see mit „ö“ ist näm­lich kein Bo­den­see, auf dem sich im Som­mer die Boote tum­meln, son­dern ein klei­ner Berg­see fast wie aus dem Bil­der­buch. Win­zig, eis­kalt und in un­ver­bau­ba­rer Top­lage mit­ten im Her­zen der Sext­ner Do­lo­mi­ten.

    Wer vom Fisch­lein­tal im Sü­den des Berg­stei­ger­dorfs Sex­ten in zwei­ein­halb Stun­den hin­auf zum Bö­den­see wan­dert, wird auf 2.335 Me­ter See­höhe mit Fern­se­hen im Ci­­ne­­ma­­scope-For­­mat be­lohnt. Im Nor­den zeigt sich die Drei­schus­ter­spitze, im Sü­den der Pa­ternko­fel mit sei­nem spek­ta­ku­lä­ren Klet­ter­steig aus dem Ge­birgs­krieg vor knapp hun­dert Jah­ren und im Süd­wes­ten die Drei Zin­nen. Der beste Aus­gangs­punkt ist das Wan­der­ho­tel Sex­ten. „Das Berg­ho­tel liegt am schöns­ten Fleck im schöns­ten Tal der Welt“, sagte nicht ir­gend­wer, son­dern ein Mann na­mens Luis Tren­ker.

    Baden im beheizten See

    Strand­ge­fühle im An­ge­sicht der Glet­scher­rie­sen der Ho­hen Tau­ern bie­tet das Wan­der­ho­tel Kirch­ner im Ober­pinz­gau mit ei­nem ein­ma­li­gen Ba­de­see – zwi­schen Kitz­bü­hel, Zil­ler­tal und Zell am See ge­le­gen. Von Mai bis Sep­tem­ber wird der 450 Qua­drat­me­ter große, zwi­schen Ho­tel und Lie­ge­wiese ein­ge­bet­tete See auf bis zu 25 Grad Cel­sius auf­ge­heizt. Ganz ohne Chlor hat er eine her­vor­ra­gende Was­ser­qua­li­tät und schreit nach der Wan­der­tour förm­lich da­nach, dass Groß und Klein sich in ihm ent­span­nen.

    Wer sich die See-Hei­zung für den Nach­mit­tag auf­spa­ren möchte, kann vor­mit­tags zum Hin­ter­see wan­dern. Die­ser ma­le­ri­sche See ver­steckt sich weit hin­ten im Fel­ber­tal. Von hier aus hat man ei­nen gran­dio­sen Aus­blick zum 80 Me­ter ho­hen Schlei­er­was­ser­fall. Süd­lich des Sees liegt der fast 3.000 Me­ter hohe Tau­ern­ko­gel. Die Hin­­ter­­see-Tour dau­ert etwa zwei­ein­halb Stun­den und über­win­det auf zehn Ki­lo­me­tern etwa 300 Hö­hen­me­ter im Auf- und Ab­stieg.

    Naturteich in König Laurins Reich

    Wenn chlor­freies Er­fri­schen zur Pan­ora­ma­show wird, ba­den die Gäste im neuen Na­tur­teich des Cy­pria­ner­hof in Tiers. Mit­ten auf der grü­nen Wiese und mit ein­ma­li­gem Aus­blick auf die Gip­fel des Ro­sen­gar­tens ge­le­gen, ge­nießt man hier Ent­span­nung mit „Große-Au­gen“- statt „Rote-Augen“-Effekt.

    Rot wird es nur am Abend, wenn die Sonne un­ter­geht und die Berg­kette in leuch­ten­den Far­ben er­glüht. Das Schau­spiel lässt sich vom Na­tur­teich aus ebenso ge­nie­ßen wie von ei­nem der Lie­ge­stühle am Pool­deck. Im Cy­pria­ner­hof ist die Na­tur all­ge­gen­wär­tig und ein Leit­mo­tiv. So führt Ho­tel­chef Mar­tin Da­mian sein seit Ende 2016 zer­ti­fi­zier­tes Kli­ma­ho­tel im Ein­klang mit der Um­welt. Ge­treu sei­nem Motto, setzt er auf nach­hal­ti­ges Bauen und Wirt­schaf­ten, ver­wen­det lo­kale Pro­dukte und be­geis­tert die Gäste für die Schön­heit der Na­tur.

    Lago di Latte: Der Milchsee in Meran

    300 Son­nen­tage im Jahr, me­di­ter­ra­nes „Dolce Vita“ und Berge, die 3.000 Me­ter aus dem Tal­bo­den ra­gen: Me­ran ist von Mut­ter Na­tur über­reich be­schenkt wor­den. Hoch oben, gut ver­steckt und nur mit Berg­schu­hen er­reich­bar, lie­gen die Spron­ser Seen – ein Dut­zend wie zu­fäl­lig in die wilde Welt der Texel­gruppe hin­ge­wür­felte „La­cken“. So ein­zig­ar­tig wie ihre Lage sind die Na­men der Berg­seen: Schwarz­see, Grün­see, Mü­cken­see und Lang­see las­sen sich noch lo­gisch her­lei­ten, beim Schie­fen See und beim Milch­see wird es schon schwie­rig.

    Nicht allzu schwie­rig da­ge­gen, wenn auch mit sechs­ein­halb Stun­den ta­ges­fül­lend, ist die Rund­wan­de­rung von der Berg­sta­tion der Hoch­­­mut-Seil­­bahn zu den Spron­ser Seen. Über das Hoch­gang­haus und die 2.441 Me­ter hohe Hoch­gang­scharte er­reicht man die größte hoch­al­pine Se­en­platte Süd­ti­rols. Wie­der zu­rück geht es über die Ober­ka­ser Alm und den Jä­ger­steig zu den Mut­hö­fen. Bes­tes Ba­sis­la­ger für die Spron­ser Seen ist das Wan­der­ho­tel Gols­er­hof, das sich hoch über den Dä­chern Merans an ei­nen Son­nen­hang schmiegt. In die Alt­stadt von Me­ran fährt man stan­des­ge­mäß mit der Seil­bahn hin­un­ter.

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