Air Mauritius hat sich für die nächste Zeit viel vorgenommen: Noch heuer erwartet die Fluggesellschaft die Auslieferung von zwei der insgesamt sechs bestellten Airbus A350 – und ab Oktober 2017 wird ein neues europäisches Drehkreuz eröffnet.

Dank eines Codeshare-Abkommens mit KLM wird der neue Kooperationspartner ab dem Winterflugplan 2017/18 erstmals die wichtige Verbindung von Amsterdam nach Mauritius bedienen. Eingesetzt werden dabei neue Flugzeuge des Typs Boeing 787-9.

Air Mauritius erhält den neuen A350 (c) Airbus

Air Mauritius übernimmt die Strecke dann im Gegenzug im Sommerflugplan 2018 und fliegt ab 26. März 2018 immer montags und freitags auf die Insel im Indischen Ozean. Von August bis Oktober kommt am Mittwoch sogar eine dritte Verbindung dazu.

Für Zubringerflüge ist gesorgt, wie Raja Buton, Officer in Charge bei Air Mauritius, betont: „Die Aufnahme der Route Amsterdam-Mauritius unterstreicht unser Ziel, nicht nur den niederländischen Markt zu gewinnen, sondern darüber hinaus – dank des ausgedehnten Streckennetzes von KLM – ganz Europa zu erschließen“.

Schon in diesem Jahr werden die ersten zwei neuen Airbus A350-900 ausgeliefert und ab Mitte Dezember auf der Paris-Route eingesetzt. Die restlichen vier bestellten Flugzeuge sollen 2019 und 2023 folgen. Zusätzlich hat sich Air Mauritius für zwei Airbis A330neo entschieden: Die geleasten Maschinen sollen im September und Oktober 2018 zur Flotte stoßen.

Alle neuen Flugzeuge werden sich in der Kabinenausstattung ähneln: Vorgesehen sind jeweils 28 Flachbett-Sitze in der Business Class und 263 bzw. 298 Sitze in der Economy Class verfügen. Dazu kommen ein neues Inflight-Entertainment-System und WLAN. Auf diese Weise werden bis Ende 2018 alle Flugzeuge modernisiert.

Air Mauritius wurde 1967 gegründet und erschließt mit vier Airbus A340-300, zwei Airbus A340-300E, zwei Airbus A330-200, zwei Airbus A319-100 sowie drei ATR72-500 über das Drehkreuz Mauritius insgesamt 24 Destinationen in Europa, Asien, Australien, Afrika und im Indischen Ozean.

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