Wenn in der südli­chen Stei­er­mark der würzige Geruch von Knob­lauch in der Luft liegt, ist klar: Der Früh­ling ist da – und mit ihm der Bärlauch. Über 25 Kilo­meter erstreckt sich der südstei­ri­sche „Bärlauch­gürtel“ von Mureck bis Bad Radkers­burg und macht mit seinem Duft Appetit auf das grüne Wild­ge­müse.

26 Wirte entlang dieses „Bärlauch­gür­tels“ haben sich auch in diesem Früh­ling ganz dem „Wald­knob­lauch“ verschrieben, wie der gesunde Früh­lings­bote auch genannt wird. Eine von ihnen ist Cornelia Koll­ma­nitsch, die das Restau­rant „Zum Lindenhof“ als Küchen­chefin mit ihren Schwes­tern führt.

Cornelia Koll­ma­nitsch (c) TVB Region Bad Radkers­burg

„Beim Bärlauch weiß man ganz einfach, was man hat. Er wächst bei uns direkt vor der Tür, wild in den Murauen. Da kommen keine Chemi­ka­lien dran“, betont sie. Doch die grünen Blätter sind nicht nur unbe­han­delt, sondern haben auch einiges zu bieten. So senkt Bärlauch den Blut­druck, regt den Stoff­wechsel und die Durch­blu­tung an und liefert wich­tiges Vitamin C.

„Viele Gäste trauen sich nicht, den wilden Bärlauch zu pflü­cken, weil man immer wieder von Verwechs­lungen mit giftigen Maiglöck­chen liest. Deshalb bestellen sie ihre Bärlauch­ge­richte bei uns. Da können sie sicher gehen, dass alles stimmt“, so Koll­ma­nitsch.

Dabei ist das Sammeln auch für Laien mit einem kleinen Trick unkom­pli­ziert und sicher: Einfach an den geschmei­digen Blät­tern reiben – nimmt man dann den unver­wech­sel­baren Knob­lauch­duft wahr, handelt es sich eindeutig um Bärlauch, den man gefahrlos genießen kann.

Krea­tive Varia­tionen tischen die Bad Radkers­burger Bärlauch­köche auf. Wie wäre es etwa mit Geba­ckenen Bärlauch­pa­la­tschinken gefüllt mit Bärlauch­topfen – dem Lieb­lings­ge­richt von Cornelia Koll­ma­nitsch? Wer lieber selbst den Koch­löffel schwingen möchte, findet viele Anre­gungen in der Bärlauch-Fibel oder im Koch­buch mit den Lieb­lings­re­zepten der Bärlauch­köche.

Nur gut, dass sich Genuss und Bewe­gung in der Region Bad Radkers­burg auch perfekt kombi­nieren lassen – etwa beim Radeln, Golfen, Wein­wan­dern oder Bummeln durch die histo­ri­sche Ther­menstadt. Entspan­nung pur bietet das Ther­mal­wasser der Parktherme in Bad Radkers­burg. Das 36 Grad heiße Wasser fördert nach­weis­lich den Stress­abbau und macht früh­lingsfit. Nähere Infos gibt’s auf www.badradkersburg.at.