Kroatien lädt zur leisesten Autorallye der Welt

Kroatien wird auch heuer wieder die wohl leiseste Automo­bil­ver­an­staltung der Welt erleben: Die „Nikola Tesla EV Rally Croatia 2017“ für Elektro­fahr­zeuge führt von 31. Mai bis 7. Juni über 1.300 Kilometer von Rovinj nach Zagreb und würdigt damit eines der größten Genies der Mensch­heits­ge­schichte.

Nikola Tesla EV Rally Croatia (c) www.nikolateslaevrally.com.hr

Nikola Tesla – 1856 im heutigen Kroatien geboren – war seiner Zeit jeden­falls weit voraus: Er revolu­tio­nierte nicht nur die weltweite Energie­ver­sorgung , sondern leitete mit seinen vielen bahnbre­chenden Erfin­dungen auch die Moderne ein – und nicht wenige prägen auch heute noch unsere Technik und unser Leben.

Neben dem Wechsel­strom-Motor schuf Nikola Tesla die Grund­lagen für das Radio, die drahtlose Übertragung von Energie, das Tacho­meter und die Nutzung der Erdwärme. Auch Röhren­ver­stärker, Neonlicht, Mikro­wellen, Radar und Röntgen­strahlen sind mit seinem Namen verbunden. Kein Wunder also, dass Elon Musk auch das weltweit beste Elektroauto nach Tesla benannte.

Nikola Tesla EV Rally Croatia (c) www.nikolateslaevrally.com.hr

In acht Tagen führt die Route der „Nikola Tesla EV Rally Croatia 2017“ durch die schönsten Regionen Kroatiens, über fünf Inseln und zu sechs Natio­nal­parks. Nach der Akkre­di­tierung in Poreč erfolgt der offizielle Start in Rovinj. Entlang von Olivenöl- und Weinstraßen geht es dann unter anderem in die Trüffel­hochburg Buzet, in die kleinste Stadt der Welt (Hum), nach Pula, auf die Brioni-Inseln und nach Vodnjan.

Nach einem Stopp in Opatija beginnt das „Insel­hüpfen“ von Krk über Cres nach Lošinj, wo als beson­deres Highlight ein „Speed Race“ mit einem Geschick­lich­keitstest am Flughafen auf dem Programm steht. Über Pag führt die Strecke nach Zadar, zu den Krka-Wasser­fällen mit dem ersten Wasser­kraftwerk nach Entwürfen von Nikola Tesla und nach Split, wo nochmals ein „Speed Race“ statt­findet.

Denkmal von Nikola Tesla in seiner Geburts­stadt Smiljan (c) Michael Bernleitner

Nach Smiljan – der Geburts­stadt von Nikola Tesla – und dem Natio­nalpark der Plitvicer Seen erreicht die Rallye schließlich den Ban Jelačić-Haupt­platz in Zagreb, wo sie mit einem finalen „Speed Race“ ihren Abschluss findet. Aufge­laden werden die Fahrzeuge übrigens mit Tesla Super Chargern an den öffent­lichen Strom­tank­stellen und an mobilen Wechsel­strom­ladern.

Ebenso abwechs­lungs­reich wie der Routenplan ist die Liste der Herkunfts­länder der Teilnehmer. So waren im Jahr 2016 nicht weniger als 60 Elektro­fahr­zeuge zur Rallye gemeldet. Tradi­tionell stark vertreten sind Öster­reich und Deutschland, darüber hinaus treffen sich hier aber ebenso begeis­terte „Tesla-Fahrer“ aus vielen weiteren europäi­schen Ländern und sogar aus den Arabi­schen Emiraten und den USA. Nähere Infos gibt’s auf www.nikolateslaevrally.com.hr.

TripAd­visor verlost eine Nacht im „London Eye“
Neues Hotel: „Provo­cateur Berlin“ ist eröffnet