Air New Zealand: Wenn die Liebe in der Luft liegt…

Täg­lich ver­bin­det Air New Zea­land zahl­rei­che Men­schen auf der gan­zen Welt – und im­mer wie­der er­lebt die neu­see­län­di­sche Flug­ge­sell­schaft be­rüh­rende Ge­schich­ten, wenn sie da­bei hilft Fa­mi­li­en­mit­glie­der, Freunde oder Paare zu­sam­men zu füh­ren. Die vier herz­er­grei­fends­ten Lie­bes­mo­mente ih­rer Pas­sa­giere hat sie nun mit uns ge­teilt.

Ein Teddybär geht auf Weltreise

Kurz vor Weih­nach­ten 2016 er­lebte eine deut­sche Fa­mi­lie eine be­son­dere Über­ra­schung: Elena Bu­sche – Flug­be­glei­te­rin bei Air New Zea­land – reiste mehr als 18.000 Ki­lo­me­ter von Auck­land nach Kas­sel und brachte Ted­dy­bär „Bear“ zu­rück, den seine drei­jäh­rige Be­sit­ze­rin Norah am Flug­ha­fen Auck­land ver­lo­ren hatte. Die Freude war un­be­schreib­lich, als die Flug­be­glei­te­rin ganz un­ter­war­tet in Deutsch­land vor der Tür stand und die kleine Norah das Lieb­lings­stoff­tier end­lich wie­der in die Arme schlie­ßen konnte. Die Fa­mi­lie zog erst fünf Tage zu­vor von Neu­see­land nach Deutsch­land um, als „Bear“ in der Kin­der­spiel­ecke der Air New Zea­land Lounge ver­lo­ren ging.

US-Veteran traf seine Jugendliebe

Alte Liebe ros­tet be­kannt­lich nicht. Dies trifft auch auf Tho­mas Nor­wood und Joyce Mor­ris zu. Im Fe­bruar 2016 ver­einte Air New Zea­land den ame­ri­ka­ni­schen Kriegs­ve­te­ra­nen, der im Zwei­ten Welt­krieg in Eng­land sta­tio­niert war, nach 71 Jah­ren mit sei­ner Ju­gend­liebe. Mor­ris‘ Sohn half der ehe­ma­li­gen Kran­ken­schwes­ter, den in­zwi­schen 93-jäh­ri­gen Tho­mas im In­ter­net zu su­chen. Kein schwie­ri­ges Un­ter­fan­gen, denn an sei­nem 88. Ge­burts­tag ging Tho­mas Fall­schirm­sprin­gen und sorgte so in den ame­ri­ka­ni­schen Me­dien für Schlag­zei­len. Mit Un­ter­stüt­zung ei­nes Jour­na­lis­ten konnte der Sohn die bei­den über Skype zu­sam­men brin­gen. Wie viele an­dere war auch das Team von Air New Zea­land sehr ge­rührt von der höchst un­ge­wöhn­li­chen Lie­bes­ge­schichte. Des­halb er­mög­lichte die Air­line den bei­den ein Wie­der­se­hen und or­ga­ni­sierte Flüge für Tho­mas und sei­nen Sohn vom US-Bun­de­staat Vir­gi­nia nach Aus­tra­lien, wo Mor­ris in­zwi­schen lebte.

Hochzeit über den Wolken

Bei Lin­ley Bend­all und Ally Wa­nikau lag am 19. Au­gust 2013 die Liebe sprich­wört­lich in der Luft: Auf ei­nem spe­zi­el­len Flug von Queens­town nach Auck­land ga­ben sich die El­tern von drei Kin­dern in 10.000 Me­tern Höhe als ers­tes gleich­ge­schlecht­li­ches neu­see­län­di­sches Paar das Ja-Wort. Mit da­bei wa­ren auch die Fa­mi­lien, Ver­wandte und Freunde. Zu­vor hatte Air New Zea­land im Rah­men ei­nes Wett­be­werbs ein ho­mo­se­xu­el­les Paar ge­sucht, das am 19. Au­gust 2013 – dem Tag, an dem Neu­see­land die gleich­ge­schlecht­li­che Ehe ein­führte – den Bund fürs Le­ben schlie­ßen wollte. Bend­all und Wa­nikau lern­ten ein­an­der in der Ar­beit ken­nen und wa­ren zum Zeit­punkt ih­res gro­ßen Ta­ges be­reits seit 13 Jah­ren zu­sam­men.

Amors Pfeil traf am Flugsteig

Fünf Jahre, nach­dem sich Gregg Franco und Libby Gar­ri­son am Flug­ha­fen in Auck­land im De­zem­ber 2010 ken­nen­lern­ten, hielt der Ame­ri­ka­ner ge­nau am sel­ben Ort um ihre Hand an. Air New Zea­land half Franco da­bei, die Si­tua­tion ih­res ers­ten Tref­fens mög­lichst ge­nau nach­zu­stel­len. Wie fünf Jahre zu­vor reis­ten die bei­den zu Weih­nach­ten nach Ka­li­for­nien. Franco sprach Gar­ri­son da­mals an und sie ka­men ins Ge­spräch, das auf dem Flug nach Los An­ge­les wei­ter­ge­führt wurde. Denn ein Flug­be­glei­ter von Air New Zea­land or­ga­ni­sierte, dass die bei­den auf ih­rem Flug ne­ben­ein­an­der sit­zen konn­ten. Nach ei­nem spon­ta­nen Ren­dez­vous mit Abend­essen und Fil­me­schauen hatte Amors Pfeil end­gül­tig ge­trof­fen: Gar­ri­son, die zu­vor in Perth lebte, zog nach ei­nem Jahr zu Franco nach Wel­ling­ton.