Ras Al Khaimah: Erster Klettersteig in den Emiraten

Im Emi­rat Ras Al Khai­mah er­öff­net im No­vem­ber die erste ge­werb­li­che „Via Fer­rata“ der Re­gion. Der neue Klet­ter­steig er­streckt sich über 470 Me­ter ent­lang der fel­si­gen Ab­hänge des 1.934 Me­ter ho­hen Je­bel Jais – dem höchs­ten Berg der Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­rate.

Auf dem Ge­lände gibt es drei Par­cours ver­schie­de­ner Schwie­rig­keits­grade, auf de­nen bis zu 121 Hö­hen­me­ter zu be­wäl­ti­gen sind, so­wie Seil­rut­schen mit ei­ner Länge von 50, 60 und 300 Me­tern. Un­ter der An­lei­tung von Pro­fis star­ten täg­lich um 8 Uhr und um 13 Uhr ge­führte Tou­ren.

Neue „Via Fer­rata“ am Je­bel Jais (c) Ras Al Khai­mah Tou­rism De­ve­lo­p­ment Aut­ho­rity

Auf dem Stan­dard­par­cours na­mens „Ledge Walk“ sind pro Runde durch­schnitt­lich acht Aben­teu­rer un­ge­fähr vier Stun­den un­ter­wegs. Die Be­wäl­ti­gung des tech­nisch an­spruchs­vol­le­ren „Middle Path“ dau­ert drei­ein­halb Stun­den und die der hö­her ge­le­ge­nen senk­rech­ten Route „Julp­har Scare“ rund ein­ein­halb Stun­den. Das Min­dest­al­ter für die Teil­nahme ist zwölf Jahre. Das Ge­wicht muss zwi­schen 41 und 98 Ki­lo­gramm lie­gen.

Die „Via Fer­rata“ wird von ei­nem hoch­qua­li­fi­zier­ten Team von Ab­so­lute Ad­ven­ture – ei­nem der größ­ten Aben­teuer-An­bie­ter der Golf­staa­ten – nach strik­ten Si­cher­heits­vor­ga­ben und ei­nem Not­fall-Ber­gungs­plan be­trie­ben. Das 35-Per­so­nen-Team be­steht da­bei aus Out­door-Aus­bil­dern mit Erste-Hilfe-Zer­ti­fi­zie­rung für schwer zu­gäng­li­che Ge­biete.

Neue „Via Fer­rata“ am Je­bel Jais (c) Ras Al Khai­mah Tou­rism De­ve­lo­p­ment Aut­ho­rity

Die Fahr­zeit von den Ba­de­ho­tels am Strand zum neuen Klet­ter­steig be­trägt 45 Mi­nu­ten. Für Be­su­cher­grup­pen wird ein kos­ten­lo­ser Trans­fer von der Stadt­mitte von Ras Al Khai­mah ein­ge­rich­tet. Die durch­schnitt­li­che Tem­pe­ra­tur im Ge­birge liegt 10 Grad un­ter der an der Küste. Wei­tere In­fos gibt es auf www.jebeljais.ae.

„Die neue Via Fer­rata hat Welt­klasse-Ni­veau und ist das erste ei­ner Reihe von Aben­teu­ern, die wir spe­zi­ell für na­tur­ver­bun­dene und aben­teu­er­lus­tige Be­su­cher in den Ber­gen ent­wi­ckeln wol­len“, er­klärt Hait­ham Mattar, CEO der Ras Al Khai­mah Tou­rism De­ve­lo­p­ment Aut­ho­rity (RAKTDA): „Alle Gäste müs­sen sich zu­erst auf dem Stan­dard­par­cours be­wei­sen, be­vor sie die tech­nisch schwie­ri­ge­ren Rou­ten an­ge­hen kön­nen. ken­nen zu ler­nen.“

Laut Mattar birgt die Re­gion um den Je­bel Jais ein rie­si­ges Po­ten­zial: „Auf dem Reiß­brett exis­tie­ren be­reits die längste Zip-Line der Welt so­wie ein Aben­teu­er­park. De­ren Er­öff­nung ist für das vierte Quar­tal 2017 ge­plant. Wir sind mit Part­nern in ver­schie­de­nen Märk­ten im Ge­spräch, um ge­mein­sam diese Ni­sche für die spek­ta­ku­läre Ge­birgs­re­gion zu schaf­fen.“ We­ni­ger Aben­teu­er­lus­tige wer­den die Ge­birgs­welt zu­dem von Aus­sichts­platt­for­men am Gip­fel des Je­bel Jais ge­nie­ßen kön­nen.

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