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Teneriffa: Die unbekannten Schätze der Kanareninsel

Te­ne­riffa hält an je­der Ecke neue Se­hens­wür­dig­kei­ten be­reit, die dar­auf war­ten, ent­deckt zu wer­den. Wer die größte Ka­na­ren­in­sel er­le­ben möchte, sollte da­her nicht nur die be­rühm­ten schwar­zen Strände und die Gon­del­fahrt auf den Teide in das Ur­laubs­pro­gramm auf­neh­men.

Mat­thias Rolle, In­ha­ber des Océano Ho­tel He­alth Spa, lebt selbst seit vie­len Jah­ren auf Te­ne­riffa und kennt die In­sel wie seine Wes­ten­ta­sche. Doch auch er fin­det im­mer wie­der neue „High­lights“, wenn er über die In­sel streift. Da­bei hat er ei­nige echte Ge­heim­tipps ge­sam­melt, die er sei­nen Gäs­ten bei ih­rer An­kunft im Ho­tel zur Ver­fü­gung stellt:

Mirador de Aguaide: Überwältigender Ausblick

Mi­ra­dor de Aguaide (c) www.portal-de-canarias.com

Nicht weit ent­fernt vom Océano Ho­tel He­alth Spa, kurz hin­ter dem klei­nen Berg­dorf Chi­na­mada, liegt ei­ner der schöns­ten Aus­sichts­punkte auf Te­ne­riffa – der Mi­ra­dor de Aguaide. „Von hier sieht man nicht nur das ge­samte Mas­siv des Anaga-Ge­bir­ges, son­dern hat auch ei­nen wun­der­ba­ren Blick auf den At­lan­tik“, schwärmt Mat­thias Rolle: „Die­sen be­ein­dru­cken­den Ort ken­nen aber nur we­nige Men­schen, denn er ist ab­ge­le­gen und nicht mit dem Auto er­reich­bar. Die letz­ten Me­ter vom Dorf müs­sen die Be­su­cher zu Fuß zu­rück­le­gen.“

Chinamada: Wo die Menschen im Berg wohnen

Chi­na­mada (c) www.portal-de-canarias.com

Al­ler­dings wer­den die Rei­sen­den bei ei­nem Aus­flug zum Mi­ra­dor nicht nur mit ei­ner fan­tas­ti­schen Aus­sicht be­lohnt, son­dern ler­nen auch ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Berg­dorf ken­nen. In Chi­na­mada le­ben die Men­schen näm­lich im Berg: Die Häu­ser­fas­sa­den sind tat­säch­lich nicht mehr als Um­klei­dun­gen, denn die ei­gent­li­chen Häu­ser lie­gen im Berg selbst.

Wer selbst er­le­ben möchte, wie sich „im Berg woh­nen“ an­fühlt, sollte sich ei­nen Be­such im Re­stau­rant „La Cueva“ nicht ent­ge­hen las­sen, denn auch das ist in den Berg ge­baut. Vom Océano kön­nen die Gäste ent­we­der zu Fuß zum Aus­sichts­punkt wan­dern oder in gut drei Stun­den auch mit dem Fahr­rad nach Chi­na­mada fah­ren – bei­spiels­weise mit den ho­tel­ei­ge­nen E‑Bikes.

Cueva del Viento: Höhle aus versteinerter Lava

Cueva del Vi­ento (c) Tu­rismo de Te­ne­rife

Wer noch tie­fer in die Vul­ka­nerde der In­sel „ein­tau­chen“ möchte, kann auch un­ter der Erde auf Ent­de­ckungs­reise ge­hen. „Aben­teu­rer soll­ten sich ei­nen Be­such der Vul­kan­röhre Cueva del Vi­ento nicht ent­ge­hen las­sen“, rät Rolle al­len Ur­lau­bern, die au­ßer­ge­wöhn­li­che At­trak­tio­nen fernab ty­pi­scher Tou­ris­ten­ziele su­chen.

Die 27.000 Jahre alte Höhle aus ver­stei­ner­ter Lava ge­hört zu den größ­ten der Welt und be­steht aus zahl­rei­chen un­ter­ir­di­schen Gän­gen, die sich zu ei­nem ge­wal­ti­gen La­by­rinth zu­sam­men­schlie­ßen. Ein Teil des au­ßer­ge­wöhn­li­chen Höh­len­sys­tems ist für Be­su­cher zu­gäng­lich, die ihre Aben­teu­er­lust bei ei­ner Füh­rung mit Helm und Stirn­lampe stil­len kön­nen.

Valle de Guerra: Die Rettung des Abendlandes

„La Li­brea“ in Valle de Guerra (c) Info Te­gueste

Je­des Jahr im Ok­to­ber fin­det in Valle de Guerra – nahe der al­ten Haupt­stadt La La­guna – das Fest „La Li­brea“ statt. Ei­ner jahr­hun­der­te­al­ten Tra­di­tion fol­gend, stel­len die Be­woh­ner da­bei die See­schlacht von Le­panto mit his­to­ri­schen Kos­tüme und gro­ßem Spek­ta­kel nach. Die Be­su­cher kön­nen so live mit­er­le­ben, wie auf dem Kir­chen­platz des klei­nen Or­tes das christ­li­che Abend­land ge­ret­tet wird.

La Orotava: Authentische Küche mit Ausblick

(c) Ter­raza Sun­set 290 /​ La Orotava

Auch ku­li­na­risch hat Te­ne­riffa ei­ni­ges zu bie­ten. Wer in den Ge­nuss au­then­ti­scher Kü­che vor atem­be­rau­ben­der Ku­lisse kom­men möchte, sollte sich ei­nen Be­such des Re­stau­rants „Ter­raza Sun­set 290“ in La Orotava nicht ent­ge­hen las­sen.

Das in je­der Hin­sicht au­ßer­ge­wöhn­li­che Lo­kal ist am Hang er­baut wor­den und nur über eine schmale und steile Straße zu er­rei­chen, die für un­ge­übte Fah­rer nicht be­fahr­bar ist. Ein Shut­tle-Ser­vice sorgt je­doch da­für, dass die Gäste un­be­scha­det ihr Ziel er­rei­chen. Ein­mal an­ge­kom­men, war­ten fei­nes spa­ni­sches Es­sen, köst­li­che Cock­tails und eine spek­ta­ku­läre Aus­sicht über die Ebene mit freiem Blick auf den Ozean.

Arico: Klettern in spektakulärer Kulisse

Klet­tern in in Arico (c) Te­ne­rife Clim­bing House

Te­ne­riffa ist nicht nur ein Pa­ra­dies für Sur­fer und Gol­fer, son­dern auch für Klet­te­rer. Durch das ganz­jäh­rig milde Klima und die vie­len Son­nen­tage kann hier zu je­der Jah­res­zeit der Fels er­kun­det wer­den – und das in leich­ten und an­spruchs­vol­len Schwie­rig­keits­gra­den.

„Ich klet­tere nicht, aber ei­nige mei­ner Mit­ar­bei­ter er­klim­men re­gel­mä­ßig die Fel­sen“, er­zählt Rolle: „Be­son­ders be­liebt ist das Ge­biet rund um Arico. Hier gibt es zahl­rei­che un­ter­schied­li­che Tou­ren, bei de­nen je­der Klet­te­rer voll auf seine Kos­ten kommt.“ Das kleine Berg­dorf Arico Nuevo steht un­ter Denk­mal­schutz und ist nicht we­gen sei­ner ty­pisch ka­na­ri­schen Ar­chi­tek­tur auch für Gäste, die nicht klet­tern, ei­nen Be­such wert. Mit dem Auto ist das Ge­biet vom Océano aus in gut ei­ner Stunde er­reich­bar.

Den pas­sen­den An­lauf­punkt fin­den Klet­te­rer und alle, die es wer­den wol­len, im „Te­ne­rife Clim­bing House“ in Arico. Das Haus ist ein Hos­tel, eine Klet­ter-Schule und ein Shop für Klet­ter­aus­rüs­tung in ei­nem und ein­fach ein ge­müt­li­cher Ort, an dem Klet­ter­freunde von über­all her ne­ben den Fels­ak­ti­vi­tä­ten „ab­hän­gen“ kön­nen. Ge­prüfte Aus­bil­der bie­ten hier zu­dem eine Reihe von Klet­ter­kur­sen und Ex­kur­sio­nen an – so­wohl für An­fän­ger als auch Fort­ge­schrit­tene.

Das Océano Ho­tel He­alth Spa liegt im Nor­den von Te­ne­rif­fas di­rekt am At­lan­tik und in un­mit­tel­ba­rer Nähe zum Anaga-Ge­birge. Mit sei­nem An­ge­bot an ärzt­lich be­glei­te­ten Ku­ren und Be­hand­lun­gen ver­bin­det es ganz­heit­li­che Er­ho­lung und Vi­ta­li­sie­rung für Geist und Kör­per. Das Haus ver­fügt über 90 Zim­mer und Sui­ten mit Bal­kon und Blick auf den At­lan­tik oder den Pico del Teide.

(c) Océano Ho­tel He­alth Spa /​ Te­ne­riffa
(c) Océano Ho­tel He­alth Spa /​ Te­ne­riffa
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