(c) Träumerei #8 / Kufstein

Träumerei #8: Neues Boutique-Hotel für Kufstein

Kuf­stein ist seit kur­zem um ein Ho­tel rei­cher: In­ha­ber Ri­chard Hirsch­hu­ber gönnte dem al­ten Gäs­te­haus „Au­ra­cher Löchl“ ein Rundum-Lif­ting und machte dar­aus mit der „Träu­me­rei #8“ ein in­no­va­ti­ves Bou­tique-Ho­tel in­mit­ten der Alt­stadt, in dem kein Raum dem an­de­ren gleicht.

Un­glaub­li­che 600 Jahre lang war der Ge­nuss­hof „Au­ra­cher Löchl“ in der his­to­ri­schen Rö­mer­hof­gasse eine täg­lich ge­öff­nete In­sti­tu­tion der Fes­tungs­stadt Kuf­stein. Nun be­her­bergt es 34 in­di­vi­du­elle The­men-Räume, in de­nen die Gäste zu ei­ner Reise um die Welt ein­ge­la­den wer­den – von gla­mou­rö­sen Mo­men­ten in Hol­ly­wood über Du­schen vor der Chi­ne­si­schen Mauer bis zum Moulin-Rouge-Fee­ling in Pa­ris.

Au­ra­cher Löchl /​ Kuf­stein (c) Träu­me­rei #8

Ein Groß­teil der Ein­rich­tung be­steht aus Sou­ve­nirs von Hirsch­hu­bers ei­ge­nen Rei­sen, viele der rest­li­chen Mö­bel­stü­cke sind über lange Zeit zu­sam­men ge­suchte An­ti­qui­tä­ten. In „Ve­ne­dig“ ver­zau­bern bei­spiels­weise die klas­si­schen Mas­ken der Stadt im Was­ser, in „Spa­nien“ war­ten ein Stier und ras­sige Fla­menco-Tän­zer auf die Gäste und „Mai­land“ er­strahlt im mo­di­schen Glanz der Me­tro­pole.

Auch exo­ti­sche Ziele wie „Ka­nada“, das mit ei­ner Axt und Bä­ren­war­nun­gen aus­ge­stat­tet ist, „Ke­nia“ mit Holz­fi­gu­ren und Fe­dern ver­ziert oder „Mar­ra­kesch“ mit klas­si­schem Tee­ser­vice und Was­ser­pfeife er­war­ten die Be­su­cher. „Die Träu­me­rei #8 ist nicht auf dem Pa­pier ent­stan­den, son­dern ge­wach­sen. Ich denke, dass un­sere Gäste das spü­ren“, sagt Ri­chard Hirsch­hu­ber.

(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein

Eine wei­tere Be­son­der­heit sind die Lam­pen, Tür­griffe und Klei­der­ha­ken in je­dem Zim­mer. So wird der Raum „Bay­ern“ bei­spiels­weise von Maß­krü­gen be­leuch­tet, in „Mos­kau“ hän­gen Fell­müt­zen von der De­cke, in „Hol­ly­wood“ öff­net der Gast sei­nen Schrank mit ei­nem Mi­kro­fon im Vin­tage-De­sign und auf „Ha­waii“ hängt er sein Hand­tuch an ei­nem klei­nen Surf­board auf.

Auch die Stoffe für die Vor­hänge und Um­ran­dun­gen der Bet­ten stam­men aus dem na­mens­ge­ben­den Ort der Zim­mer. Ver­eint wer­den alle Räume durch ihre lu­xu­riöse Aus­stat­tung mit Box­spring­bet­ten, in die Wand in­te­grier­ten Fern­se­hern und dem Mu­sik­player „Hör­bert“, der vor­pro­gram­mierte Mu­sik­sen­der für jede Stim­mung bie­tet. Alle Lich­ter wer­den be­quem per Fern­be­die­nung vom Bett aus ge­steu­ert.

(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein

Be­son­dere Lie­bes­nächte ver­spricht das Brü­cken-Whirl­pool-Zim­mer #69: Im kleins­ten Brü­cken­re­stau­rant der Welt ge­nießt das Paar voll­kom­men un­ge­stört ein ro­man­ti­sches Fünf-Gang-Menü mit Blick auf die Kuf­stei­ner Alt­stadt. Der Kell­ner er­scheint da­bei nur auf Knopf­druck!

Das per­fekte Lie­bes­nest er­war­tet die Gäste an­schlie­ßend im ver­spie­gel­ten hin­te­ren Bo­gen-Teil mit ei­ner klei­nen Dusch-WC-Ka­bine und ei­nem lu­xu­riö­sen Box­spring­bett der Ma­nu­fak­tur Schramm. Die­ses fährt au­to­ma­tisch nach oben und gibt den dar­un­ter lie­gen­den Whirl-Pool für ein ent­spann­tes Bad zu zweit frei. Am Mor­gen da­nach stärkt man sich am reich­hal­ti­gen Früh­stücks­buf­fet im Café „Träu­me­rei #8“.

(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein

Von au­ßen deu­tet al­ler­dings nichts dar­auf hin, dass sich hin­ter den schlich­ten Mau­ern ein top­mo­der­nes Bou­tique-Ho­tel ver­birgt, denn die his­to­ri­sche Fas­sade des denk­mal­ge­schütz­ten Ge­bäu­des wurde beim Um­bau er­hal­ten.

Au­ßer­dem wurde trotz des in­ter­na­tio­na­len Flairs der Zim­mer bei der Um­set­zung im­mer auf ei­nen Be­zug zur Re­gion ge­ach­tet: Das ver­wen­dete Alt­holz so­wie ein Groß­teil der rest­li­chen Ma­te­ria­lien stam­men aus Ti­rol und auch ge­heizt wird mit Holz­pel­lets aus der Re­gion. Wei­ters sind 90 Pro­zent der am Um­bau be­tei­lig­ten Fir­men im Be­zirk Kuf­stein be­hei­ma­tet.

(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein

Vis-à-vis der „Träu­me­rei #8“ war­ten wei­tere At­trak­tio­nen: Mit 828 Sor­ten be­her­bergt die Bar „STOLLEN 1930“ die größte Gin-Samm­lung der Welt, die im „Guin­ness-Buch der Re­korde“ steht und von den Bar­kee­pern zu den un­ter­schied­lichs­ten Krea­tio­nen ver­ar­bei­tet wer­den.

Im Stil der ame­ri­ka­ni­schen Spea­keasy-Bars ge­baut, liegt der „STOLLEN 1930“, der eben­falls zum klei­nen Reich von Ri­chard Hirsch­hu­ber ge­hört, in ei­nem 90 Me­ter lan­gen Fel­sen­gang im Bauch des Fes­tungs­ber­ges – ein un­ver­gleich­li­ches Am­bi­ente! Fan­tas­ti­sche Dry-Aged-Steaks und die weitum ge­rühmte Ti­ro­ler Kü­che ge­nie­ßen die Gäste in der ur­alten Stube des „Au­ra­cher Löchls“.

(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein
(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein
(c) Träu­me­rei #8 /​ Kuf­stein