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Bad Tölz: Auf den Spuren von Benno Berghammer

Teils gut er­hal­ten, teils ori­gi­nal wie­der er­rich­tet prä­sen­tie­ren sich jetzt ins­ge­samt 24 Schau­plätze in und um die Vor­al­pen­stadt Bad Tölz, die als Hei­mat des fül­li­gen Po­li­zis­ten Benno Berg­ham­mer alias Ott­fried Fi­scher be­rühmt wurde. Fans der Kult­se­rie kön­nen sich auf eine aus­ge­dehnte Spu­ren­su­che be­ge­ben.

„Die oa­n­zig wahre Bul­len Tour“ lädt im­mer Don­ners­tag, Frei­tag und Sams­tag ab 13 Uhr zu ei­nem glei­cher­ma­ßen ent­spann­ten, wie in­ter­es­san­ten Nach­mit­tags­pro­gramm. Ge­mein­sam mit In­itia­to­rin Nessy Ka­ro­lin­ger be­ge­ben sich In­ter­es­sierte in das rund sechs­stün­dige Aben­teuer, bei dem keine Frage un­ge­klärt bleibt und auch der ver­steck­teste Dreh­ort aus­fin­dig ge­macht wird. Wer da­bei sein will, zahlt 49 Euro in­klu­sive Füh­rung, Ein­trit­ten, Bus­fahrt und Brot­zeit. Schwer­be­hin­derte er­hal­ten nach te­le­fo­ni­scher An­mel­dung 20 Euro Ra­batt.

Töl­zer Markt­straße (c) Ar­chiv der Tou­rist-Info Bad Tölz

„Los geht’s mit ei­nem Be­such im Bulle von Tölz Mu­seum, be­vor die in­ner­städ­ti­schen Se­ri­en­schau­plätze kurz, die au­ßer­städ­ti­schen et­was län­ger an­vi­siert wer­den“, er­klärt Ka­ro­lin­ger, die die Tour mit Hilfe ei­ni­ger ech­ter Se­rien-Ak­teure und Töl­zer zu­sam­men­ge­stellt hat. Nach­dem mar­kante Stadt­punkte wie das His­to­ri­sche Stadt­mu­seum, das Café Schuler oder das im Ju­gend­stil er­rich­tete Ho­tel Kol­ber­gar­ten ge­fun­den, be­staunt und den je­wei­li­gen Fol­gen zu­ge­ord­net sind, geht es per Bus ins Um­land.

Hier lei­tet die 37-Jäh­rige, die sich dank „Hu­mor und Bo­den­stän­dig­keit“ in die TV-Se­rie ver­liebte, zu be­stehen­den wie re­kon­stru­ier­ten Or­ten, um die Teil­neh­mer di­rekt in die Welt des Benno Berg­ham­mer zu ent­füh­ren. Von der Pen­sion sei­ner Mut­ter Resi in Ir­schen­hau­sen geht über den Cam­ping­platz am Stal­lauer Wei­her bis zum Töl­zer Haus­berg Blom­berg.

„Beim Be­such der Dreh­orte geht es mir darum, be­stehende Bil­der in den Köp­fen wie­der zu be­le­ben – von der ma­le­ri­schen Ge­gend und je­ner Orte, die der Se­rie einst ihre be­son­dere At­mo­sphäre ver­lie­hen“, so Ka­ro­lin­ger.

Ins­ge­samt wer­den acht Schau­plätze gründ­lich be­sucht, wei­tere 16 im Bus pas­siert, be­vor die bis zu 25 Teil­neh­mer ge­gen 18 Uhr wie­der im Bä­der­vier­tel der Vor­al­pen­stadt ein­tref­fen, wo Ka­ro­lin­ger in die jüngst aus Ori­gi­nal­tei­len re­kon­stru­ierte Ku­lisse des Bul­len­bü­ros zum Ab­schluss auf Le­ber­käs­sem­mel und „Bul­len­trunk“ ein­lädt.

„Na­tür­lich bleibt un­ter­wegs ge­nug Zeit zum Fach­sim­peln“, freut sich die Wahl­töl­ze­rin, die kürz­lich von Ham­burg nach Ober­bay­ern um­ge­zo­gen ist, „…um den Bul­len­kult für Gleich­ge­sinnte di­rekt am Tat­ort er­leb­bar zu ma­chen.“

www.dasbullevontoelzmuseum.de

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