Indien hat die Liste der Länder, deren Staats­an­ge­hö­rige ein elek­tro­ni­sches Visum bean­tragen können, um 37 Staaten erwei­tert. Ab heute, 26. Februar 2016, ersparen sich damit endlich auch öster­rei­chi­sche Staats­bürger den mühsamen Besuch in der indi­schen Botschaft.

Bereits seit November 2014 konnten Staats­an­ge­hö­rige aus nicht weniger als 113 Ländern die soge­nannten „e-Tourist Visa“ via Internet bean­tragen – darunter auch Touristen aus Deutsch­land, nicht aber aus Öster­reich oder der Schweiz. Erst jetzt wurde die Liste auf 150 Länder erwei­tert, zu denen nun auch die beiden Alpen­länder gehören.

Zu den weiteren Staaten, die neu dazu­ge­kommen sind, zählen unter anderem Alba­nien, Bosnien, Bulga­rien, Kroa­tien, die Tsche­chi­sche Repu­blik, Däne­mark, Grie­chen­land, Island, Molda­wien, Rumä­nien, San Marino, Serbien, die Slowakei, Trinidad & Tobago und rund 20 afri­ka­ni­sche Staaten. So viel zur Bedeu­tung des öster­rei­chi­schen Markts.

Das e-Tourist Visum berech­tigt zu einem einma­ligen Aufent­halt von bis zu 30 Tagen, wenn die Einreise über einen der 16 fest­ge­legten Flug­häfen erfolgt. Auf der eigens dafür einge­rich­teten Website finden sich alle wich­tigen Infor­ma­tionen. Hier steht auch das Online-Antrags­for­mular bereit.

Der Preis für das Visum vari­iert von Land zu Land. Für Öster­reich ist er auf der Website noch nicht ausge­wiesen, er dürfte aber wie bei allen anderen euro­päi­schen Ländern 48 US-Dollar betragen. Derzeit werden laut indi­schen Angaben rund 3.500 e-Tourist Visa pro Tag ausge­stellt.