ÖSTERREICHSteiermark

Beste Köchin der Steiermark kommt aus Dresden

As­trid Krai­ner ist die beste Kö­chin der ös­ter­rei­chi­schen Fein­schmeck­er­re­gion Stei­er­mark. Doch Krea­ti­vi­tät zeich­net die Dresd­ne­rin nicht nur am Herd aus: Mit be­mer­kens­wer­tem Ta­lent ge­stal­tete sie nun auch ihre selbst ge­töp­ferte Ge­schirr­li­nie für ihr Gour­met­re­stau­rant.

Eine ex­zel­lente ku­li­na­ri­sche Adresse ist das Ge­nie­ßer­ho­tel Krai­ner im stei­ri­schen Lan­gen­wang schon lange. Spe­zi­ell der Wein­kel­ler mit sei­nen groß­ar­ti­gen „Na­tu­ral-Wei­nen“ und Obst­säf­ten – wie etwa dem selbst pro­du­zier­ten Ap­fel­saft – ge­nießt ei­nen her­vor­ra­gen­den Ruf.

Ge­nie­ßer­ho­tel Krai­ner in Lan­gen­wang (c) Kris­to­fe­ritsch

Nun ar­bei­ten sich An­dreas und As­trid Krai­ner – beide Mit­glie­der im eli­tä­ren Kreis der eu­ro­päi­schen „Jeu­nes Re­stau­ra­teurs“ Spit­zen­kö­che – als ge­mein­sam ko­chen­des Ehe­paar mit zwei Hau­ben im Gault Mil­lau auch zu­neh­mend ins Spit­zen­feld der Gour­met­szene. Die Phi­lo­so­phie der Kü­che, so viel wie mög­lich selbst zu pro­du­zie­ren und zu ge­stal­ten, er­gänzt As­trid Krai­ner durch eine ei­gene Ge­schirr­se­rie.

Wie beim Ko­chen sind der Krea­ti­vi­tät da­bei keine Gren­zen ge­setzt. Ei­gent­lich sollte dies in Zu­sam­men­ar­beit mit ei­ner Ke­ra­mi­ke­rin er­fol­gen. Da diese nicht zu­stande kam, nahm die Kö­chin das Pro­jekt ein­fach selbst in die Hand. Mit­tels Frei­form- und Auf­bau­tech­nik wer­den Scha­len, Schüs­seln, Tel­ler und Tisch­de­kos für Re­stau­rant und Früh­stück ge­formt. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: Das hüb­sche Ge­schirr ist der­zeit lei­der noch nicht käuf­lich, da es an der Zeit für et­was grö­ßere Pro­duk­tio­nen man­gelt.

Re­stau­rant /​ Ge­nie­ßer­ho­tel Krai­ner in Lan­gen­wang (c) Petr Blaha

Umso mehr ein Grund, die säch­si­sche Wahl­stei­re­rin im stei­ri­schen Mürz­tal zu be­su­chen und die Kunst­werke beim Es­sen zu be­wun­dern. Nach ih­rer Lehre im Ho­tel Bel­le­vue in Dres­den und in­ter­na­tio­na­len Spit­zen­re­stau­rants wie dem „Walser­hof“ in Klos­ters (Grau­bün­den), dem Ho­tel Eden Roc am Lago Mag­giore oder dem Land­haus Ba­cher in Mau­tern kocht die 38-Jäh­rige nun schon seit 2006 mit ih­rem Mann in des­sen el­ter­li­chem Be­trieb groß auf.

Le­gen­dä­ren Ruf ge­nie­ßen etwa die stei­ri­schen „Germ­knö­del“, der nach Mat­jes Art ge­reifte Saib­ling und nicht zu­letzt As­trids süße Pa­tis­se­rie-Krea­tio­nen so­wie ihre aus Na­tur­sauer­teig ge­ba­cke­nen Brote. Wich­tig sind den Krai­ners aber ebenso die Pflege der tra­di­tio­nel­len stei­ri­schen Wirts­haus­kü­che und die haus­ei­gene Kon­di­to­rei.

Zim­mer /​ Ge­nie­ßer­ho­tel Krai­ner in Lan­gen­wang (c) Ja­kob Hil­ler

Der kleine Ort Lan­gen­wang ist ein gu­ter Aus­gangs­punkt für Wan­de­run­gen in die herr­li­che Sem­me­ring-Re­gion mit der zum UNESCO-Welt­kul­tur­erbe er­klär­ten Ei­sen­bahn­stre­cke, zu Rax und Schnee­berg, in die Fisch­ba­cher Al­pen und die idyl­li­sche Wald­hei­mat des Schrift­stel­lers Pe­ter Ro­seg­ger. Ei­nen Aus­flug lohnt zu­dem die Glas­blä­se­rei in Neuberg/​Mürz, wo die ele­gan­ten Was­ser­glä­ser und Ka­raf­fen des Ge­nie­ßer­ho­tels Krai­ner pro­du­ziert wer­den. Dazu fin­det man in Mürz­zu­schlag ne­ben Süd­bahn- und Brahms­mu­seum das größte Win­ter­sport­mu­seum Eu­ro­pas.

Eine Über­nach­tung mit Früh­stück kos­tet im Ge­nie­ßer­ho­tel Krai­ner 62 bis 73 Euro pro Per­son. Die Ge­nie­ßer-Halb­pen­sion ist ab ei­nem Auf­ent­halt von drei Nächte buch­bar. Der Auf­preis für das vier­gän­gige Abend­menü be­trägt 37 Euro pro Per­son. Ein ech­ter Hit ist das Pa­ckage „One Night-Krai­ner“ mit ei­ner Über­nach­tung im neuen Kom­fort-Dop­pel­zim­mer, ei­nem Über­ra­schungs­menü in sechs Gän­gen und ei­nem Glas ös­ter­rei­chi­scher Win­zer­sekt zum Ape­ri­tif um 145 Euro (ohne Wein­be­glei­tung) bzw. 175 Euro (mit Wein­be­glei­tung).

Zim­mer /​ Ge­nie­ßer­ho­tel Krai­ner in Lan­gen­wang (c) Ja­kob Hil­ler
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