ÖAMTC: Sechs Tipps fürs Taxifahren im Ausland

Be­richte von Wu­cher­prei­sen und be­wuss­ten Um­we­gen ma­chen viele Ur­lau­ber skep­tisch, wenn es ums Ta­xi­fah­ren im Aus­land geht. Doch bei der An­kunft am Ziel­flug­ha­fen ist das Taxi meist die schnellste Ver­bin­dung zur Un­ter­kunft – und nachts oft so­gar die ein­zige. ÖAMTC-Tou­ris­ti­ke­rin Dag­mar Riedl hat ei­nige Tipps pa­rat, wie man über­höh­ten Prei­sen aus dem Weg geht.

Taxi vorab re­ser­vie­ren:

Für die Fahrt vom Flug­ha­fen zum Ho­tel kann es sich loh­nen, das Taxi be­reits vor dem Rei­se­an­tritt im In­ter­net oder über das Rei­se­büro zu bu­chen. Ei­ner­seits er­spart man sich so­mit das Schlan­ge­ste­hen am Flug­ha­fen, an­de­rer­seits kann man das Ur­laubs­bud­get ent­las­ten, denn der Preis wird in die­sem Fall nicht nach ge­fah­re­nen Ki­lo­me­tern be­rech­net, son­dern es wird vorab ein Fix­preis fest­ge­legt. Auf den Web­sites der Flug­ha­fen­ge­sell­schaf­ten kann man sich in­for­mie­ren, wie viel eine Ta­xi­fahrt in der Re­gel im je­wei­li­gen Land kos­tet.

Re­gis­trierte Ta­xis nut­zen:

In vie­len Län­dern sind re­gis­trierte Ta­xis ein­fach zu er­ken­nen. So sind es in Lon­don etwa die „black cabs“ und in Rom gelbe oder weiße Ta­xis mit Stadt­logo. Der Vor­teil be­steht darin, dass re­gis­trierte Ta­xis fixe Preise ha­ben, wäh­rend an­dere oft stark über­höhte Ta­rife ver­lan­gen. Ge­ne­rell ist es bes­ser, ein Taxi te­le­fo­nisch zu be­stel­len als ei­nes von der Straße zu neh­men. Das er­höht die Wahr­schein­lich­keit, dass es sich um ein re­gis­trier­tes Taxi han­delt. Mög­li­cher­weise wird für te­le­fo­nisch be­stellte Ta­xis ein Auf­preis ver­langt, wie bei­spiels­weise in Por­tu­gal, wo Zu­satz­ge­büh­ren von 75 Cent an­fal­len.

Um­wege ver­mei­den:

Um­wege zu fah­ren, ist ein be­kann­ter Trick der Ta­xi­fah­rer, um dem Fahr­gast zu­sätz­li­che Ki­lo­me­ter zu ver­rech­nen. Es kann da­her hilf­reich sein, sich im Vor­hin­ein im In­ter­net oder mit Hilfe ei­nes Stadt­plans über die Länge und Dauer der Fahrt­stre­cke zu er­kun­di­gen.

Ta­xa­me­ter im Auge be­hal­ten:

In Ta­xis ist der Ein­satz ei­nes Ta­xa­me­ters üb­lich, wo­bei zu ei­nem ver­an­schlag­ten Grund­preis der Fahrt­preis pro Ki­lo­me­ter be­rech­net wird. Für Fahr­ten in der Nacht oder an Fei­er­ta­gen be­zie­hungs­weise bei meh­re­ren Ge­päck­stü­cken wird meist ein Auf­schlag ver­langt. In vie­len Groß­städ­ten gibt es meh­rere Fahr­zo­nen mit un­ter­schied­li­chen Ta­ri­fen, bei­spiels­weise Stadt oder Um­land. Hier kann man sich vor Be­trü­ge­reien schüt­zen, in­dem man auf die rich­tige Ta­rif­ein­stel­lung am Ta­xa­me­ter ach­tet.

Preis ver­han­deln:

In man­chen Län­dern ist die Ver­wen­dung von Ta­xa­me­tern nicht üb­lich oder der Fah­rer be­teu­ert, dass die­ser de­fekt ist. Dann ist Ver­hand­lungs­ge­schick ge­fragt. Man sollte nie­mals in ein Taxi ohne Ta­xa­me­ter stei­gen, ohne vor­her den Preis für die Stre­cke mit dem Fah­rer zu ver­ein­ba­ren. Als Ba­sis für die Preis­ver­hand­lung lohnt es sich, beim Ho­tel nach­zu­fra­gen, wie viel eine Ta­xi­fahrt in der Re­gel kos­tet.

Be­zah­lung:

Das Be­zah­len mit Kre­dit­karte in Ta­xis ist mitt­ler­weile in vie­len eu­ro­päi­schen Städ­ten mög­lich. Für ab­ge­le­ge­nere Fe­ri­en­orte in Spa­nien, Grie­chen­land oder Ita­lien ist es je­doch emp­feh­lens­wert, eine ent­spre­chende Menge Bar­geld da­bei zu ha­ben. Wei­tere In­for­ma­tio­nen zum Ta­xi­fah­ren im Aus­land gibt es un­ter www.oeamtc.at/laenderinfo in der Ka­te­go­rie „An­reise & Ver­kehrs­mit­tel“.