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    22. Juli 2019

    Fünf Dinge, die man nur in Island erleben kann

    Tau­chen in der Kon­ti­nen­tal­spalte? Was unmög­lich klingt, ist in Island ganz selbst­ver­ständ­lich. Auch ein Bad im heißen Fluss oder eine Surf-Partie auf der ark­ti­schen Welle gehören auf der Insel (fast) zum Alltag.

    Island wartet mit einer ganzen Reihe von ein­zig­ar­tigen Erleb­nissen auf, die Rei­sende sonst nicht so leicht finden können und zumin­dest einmal im Leben erfahren sollten. Die fünf besten davon hat die islän­di­sche Low-Cost-Flug­­ge­­sel­l­­schaft WOW air zusam­men­ge­stellt.

    Im Inneren des Gletschers (c) Skarpi
    Im Inneren des Glet­schers (c) Skarpi

    01 /​​ Spa­zier­gang durch den Glet­scher. Die Insel im Norden wartet mit der längsten Glet­scher­höhle Europas im Lan­g­jökull-Gle­t­­scher auf, in der man mehr als einen halben Kilo­meter tief ins ewige Eis spa­zieren kann. In den rund 500 Meter langen, künst­lich erschaf­fenen Tun­neln und Höhlen können die Gäste in unge­fähr 30 Metern Tiefe bei durch­schnitt­lich 0 Grad Cel­sius die magi­sche Atmo­sphäre unter dem Eis spüren. Die Höhle war aus­schließ­lich For­schern über­lassen, bis sie im Juni 2015 auch für Besu­cher geöffnet wurde.

    Surfen in Island (c) WOW air
    Surfen in Island (c) WOW air

    02 /​​ Wel­len­reiten im ark­ti­schen Ozean. Zu den bekann­testen Surf-Regionen dieser Welt zählt Island nicht. Aber zu den Zielen, die etwas ganz Beson­deres zu bieten haben, denn nir­gendwo sonst kann man so nahe am Polar­kreis surfen.

    Wind gibt es hier natür­lich reich­lich und die vul­ka­ni­schen Riffe sorgen für ein beson­deres Wel­len­er­lebnis. Dabei genießt der Surfer vor allem Ein­sam­keit und viel Platz für sich und sein Brett, denn noch ist Island ein Geheim­tipp für Surfer.

    Secret Lagoon (c) WOW air
    Secret Lagoon (c) WOW air

    03 /​​ Open-Air Bade­wanne mit Geschichte. Auf Island schafft sich die Natur selbst ihre Erleb­nis­bäder – sogar mit Licht­show. Die Secret Lagoon, rund ein­ein­halb Auto­stunden öst­lich von Reyk­javík, wird schon seit mehr als 100 Jahren von den Islän­dern als rie­sige Bade­wanne genutzt.

    Heiße Quellen füllen bereits seit dem Ende des 19. Jahr­hun­derts den natür­li­chen Pool das ganze Jahr mit kon­stant 40 Grad Cel­sius warmen Wasser. Im Winter sorgen Nord­lichter dann für ein ein­zig­ar­tiges Bade­er­lebnis mit bunten Licht­spielen am Himmel.

    Reiten auf Islandpferdern (c) WOW air
    Reiten auf Island­pferden (c) WOW air

    04 /​​ Im Tölt über vul­ka­ni­schen Boden reiten. Island­pferde sind so ein­zig­artig wie ihre Heimat. Neben den drei klas­si­schen Gang­arten Schritt, Trab und Galopp beherr­schen sie zusätz­lich auch den Tölt, der für den Reiter beson­ders ange­nehm ist, und den Pass.

    In ihrer Heimat erlebt man das Ver­gnügen, sich von den Vier­bei­nern sanft über vul­ka­ni­schen Boden tragen zu lassen und dabei die Land­schaft zu betrachten. Für Island­pferde gilt übri­gens, dass sie, wenn sie die Insel einmal ver­lassen haben, ins lebens­lange Exil gehen. Um die Ein­fuhr von Krank­heiten zu ver­meiden, dürfen sie nicht wieder nach Island zurück.

    Tauchen zwischen den Kontinentalplatten (c) Alexander Mustard
    Tau­chen zwi­schen den Kon­ti­nen­tal­platten (c) Alex­ander Mus­tard

    05 /​​ Zwi­schen Ame­rika und Europa schnor­cheln. Island liegt genau dort, wo die eura­si­sche und die ame­ri­ka­ni­sche Kon­ti­nen­tal­platte aus­ein­ander driften. Im Pin­g­­vel­­lier-Nati­o­­nal­­park hat diese Bewe­gung dabei die Silfra-Spalte ent­stehen lassen, die mit glas­klarem Glet­scher­wasser gefüllt ist.

    Mit einer Sicht­weite von 100 Metern hat sich die Kon­ti­nen­tal­spalte zu einem der spek­ta­ku­lärsten Tauch­ge­biete der Welt ent­wi­ckelt. Die Was­ser­tem­pe­ratur liegt meist nur wenige Grad über Null und sorgt für den beson­deren Thrill-Faktor.

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