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Linz Tourismus rückt im Jahr 2022 die Frauen ins Rampenlicht

Mit ei­nem ei­ge­nen The­men­schwer­punkt wid­met sich Linz im Jahr 2022 den his­to­ri­schen wie ge­gen­wär­ti­gen Leis­tun­gen, Ideen und Vi­sio­nen von Frauen.
Hauptplatz (c) Linz Tourismus / Robert Josipovic

Die Sicht­bar­keit und Wert­schät­zung von Frauen und ih­ren Leis­tun­gen lässt auch in Ös­ter­reich nach wie vor zu wün­schen üb­rig. Da­her wid­met ih­nen Linz Tou­ris­mus im Jahr 2022 ei­nen The­men­schwer­punkt un­ter dem schlich­ten Ti­tel „Frauen“.

„Linz wen­det sich den his­to­ri­schen wie ge­gen­wär­ti­gen Leis­tun­gen, Ideen und Vi­sio­nen von Frauen zu. Auch die Mu­seen, Mu­sik­häu­ser und Kul­tur­ver­an­stal­ter rü­cken Künst­le­rin­nen in den Vor­der­grund. Linz wird so­mit noch weib­li­cher – auch in un­se­rer Kom­mu­ni­ka­tion und in un­se­ren Er­zäh­lun­gen über die Stadt“, er­klärt Tou­ris­mus­di­rek­tor Ge­org Stei­ner.

Bruck­ner­haus (c) Linz Tou­ris­mus /​ Ro­bert Jo­si­po­vic

Der Jah­res­schwer­punkt ist die Kon­se­quenz ei­ner seit Jah­ren ver­folg­ten Stra­te­gie, die ober­ös­ter­rei­chi­sche Lan­des­haupt­stadt für Frauen le­bens­wer­ter, at­trak­ti­ver und si­che­rer zu ma­chen. Das gilt auch für Frauen, die nach Linz rei­sen. holidu.at hat Linz des­halb auch kürz­lich auf Platz 7 der welt­weit bes­ten Städte für al­lein rei­sende Frauen ge­reiht.

So wür­digt bei­spiels­weise der 2021 er­öff­nete „Walk of Fem” zwi­schen dem Lentos Kunst­mu­seum und dem Bruck­ner­haus den Bei­trag von 63 Lin­ze­rin­nen zur Ent­wick­lung der Stadt und der Ge­sell­schaft. Zu­gleich si­gna­li­siert er, dass es ei­nes ge­sell­schaft­li­chen Sin­nes­wan­dels be­darf. Die ver­ewig­ten Per­so­nen sol­len in den kom­men­den Jah­ren viel Zu­wachs in Form neuer „Sterne“ er­hal­ten.

Lentos Nord­ico (c) Linz Tou­ris­mus /​ Vio­letta Wa­kol­bin­ger

Für ge­ballte Frau­en­prä­senz sor­gen in die­sem Jahr die Mu­seen der Stadt. Im Nord­ico Stadt­mu­seum blickt die Aus­stel­lung „Auf­tritt der Frauen” auf rund hun­dert Jahre Kunst­schaf­fen mu­ti­ger Lin­zer Frauen und kor­ri­giert da­bei die Kunst­ge­schichts­schrei­bung. In der Schau „What the fem?“ dis­ku­tiert das Mu­seum lo­kale fe­mi­nis­ti­sche Ak­tio­nen seit 1950.

Das Lentos Kunst­mu­seum stellt 2022 gleich in drei Aus­stel­lun­gen Kunst­po­si­tio­nen von Frauen in den Mit­tel­punkt. Die po­li­tisch mo­ti­vierte Ma­le­rei der Bau­haus-Schü­le­rin Friedl Di­cker-Brand­eis, das Sicht­bar­ma­chen von Licht und Farb­stim­mun­gen durch die Zeit­ge­nos­sin Inge Dick und die Aus­ein­an­der­set­zung von Iris An­dra­schek mit der Frage nach ei­nem ge­rech­te­ren Zu­sam­men­le­ben von Mensch und Na­tur ste­hen hier im Fo­kus.

Lentos Nord­ico (c) Linz Tou­ris­mus /​ Vio­letta Wa­kol­bin­ger

Das Schloss­mu­seum Linz prä­sen­tiert Licht­ob­jekte und In­stal­la­tio­nen der erst kürz­lich ver­stor­be­nen Bri­gitte Ko­wanz, die als eine der re­nom­mier­tes­ten und wich­tigs­ten Ge­gen­warts­künst­le­rin­nen Ös­ter­reichs gilt.

Das Stif­ter­haus wid­met sich schließ­lich der Schrift­stel­le­rin Ilse Ai­chin­ger, die von 1921 bis 2016 lebte und ihre frühe Kind­heit in Linz ver­brachte. Die Aus­stel­lung „Das grüne Mär­chen­buch aus Linz“ stellt die be­deu­tende Nach­kriegs­au­torin in ih­rer Be­zie­hung zu Linz und den hier be­hei­ma­te­ten Li­te­ra­tin­nen und Li­te­ra­ten vor, an de­ren ers­ter Stelle Adal­bert Stif­ter steht.

Linz (c) pixabay

Im Lan­des­thea­ter Linz steht noch bis Mai das Thea­ter­stück „Gei­er­wally” nach dem gleich­na­mi­gen Ro­man von Wil­hel­mine von Hil­lern auf dem Pro­gramm. Die Au­torin wurde im pa­tri­ar­cha­len 19. Jahr­hun­dert von ei­ner eman­zi­pier­ten Künst­le­rin und Ad­ler­jä­ge­rin zu ih­rem wohl er­folg­reichs­ten Ro­man in­spi­riert.

Rich­tig schön bunt gibt sich das Mu­si­cal „Pri­scilla” im Mu­sik­thea­ter Linz. Auch hier ste­hen Frauen im Mit­tel­punkt – und Per­so­nen, die sich als sol­che füh­len. Tick ist als Drag-Queen in Syd­ney mä­ßig er­folg­reich. Als ihn seine Ex-Frau für ei­nen Auf­tritt in Alice Springs bucht, be­ginnt eine Reise durch das aus­tra­li­sche Out­back. Ängst­lich blickt Tick da­bei der Frage ent­ge­gen, ob ihn sein Sohn so ak­zep­tie­ren wird, wie er ist.

Vi­sit Linz App (c) OÖ Tou­ris­mus GmbH /​ Ro­bert Jo­si­po­vic

Be­geg­nun­gen schaf­fen un­ver­gess­li­che Er­leb­nisse. Um mög­lichst viele da­von in Linz zu sam­meln, ver­sucht die Vi­sit Linz-App, Be­su­che­rin­nen mit Lin­ze­rin­nen zu­sam­men zu brin­gen. Mit­ge­meint sind hier üb­ri­gens auch Män­ner. Die App be­inhal­tet nicht nur In­si­der-Tipps, son­dern auch bunt ge­stal­tete Stadt­füh­run­gen.

Be­zug auf das Jah­res­thema nimmt der Rund­gang „Fem­pre­neurs und ihre Stores“. Er lädt in Lin­zer Ge­schäfte, die von Un­ter­neh­me­rin­nen ge­führt wer­den. Ab An­fang Mai lockt ein Häpp­chen-Pass alle Ku­li­na­rik-Fans in von Frauen ge­lei­tete Lo­kale. Auf ei­ner Ver­kos­tungs­reise durch Linz of­fe­rie­ren zehn Be­triebe ihr An­ge­bot in Form von Häpp­chen zu ei­nem Ge­samt­preis von 14,90 Euro. Ein wei­te­rer Pass für eine Shop­ping­tour ist in Ar­beit.

Häppchen-Pass Linz (c) Me­sic

Noch mehr en­ga­gierte Be­woh­ne­rin­nen der Stadt bit­tet Linz Tou­ris­mus im Web mit der „Frau der Wo­che” vor den Vor­hang. Und wer selbst ak­tiv wer­den möchte, um die Leis­tun­gen von Frauen her­vor­zu­he­ben, kann an der Ak­tion „83 Zei­chen” teil­neh­men und All­tags­hel­din­nen und au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ta­ten auf der Web­site des Tou­ris­mus­ver­ban­des Re­spekt zol­len. Die Zahl steht üb­ri­gens für den 8. 3. – den in­ter­na­tio­na­len Frau­en­tag.

www.linztourismus.at /​ www.visitlinz.at

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