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Kanarische Inseln verlangen Corona-Test: Das sollten Sie jetzt wissen!

Zu­nächst woll­ten sich die Ka­na­ri­schen In­seln mit Co­rona-Tests auf frei­wil­li­ger Ba­sis be­gnü­gen. Nun ver­langt die Re­gie­rung aber doch ver­pflich­tend den Nach­weis ei­nes ne­ga­ti­ven Tests. Aus­ge­nom­men sind nur Be­su­cher, die in ei­nem Fe­ri­en­haus oder bei Freun­den über­nach­ten. Die Re­ge­lung tritt am 14. No­vem­ber 2020 in Kraft.

Ge­ne­rell er­lau­ben die Ka­na­ri­schen In­seln die Ein­reise aus al­len EU-Staa­ten und aus Dritt­län­den, mit de­nen Spa­nien ein ent­spre­chen­des Ab­kom­men ab­ge­schlos­sen hat. Ak­tu­ell sind das Aus­tra­lien, Ka­nada, China, Süd­ko­rea, Ge­or­gien, Ja­pan, Neu­see­land, Ru­anda, Thai­land, Tu­ne­sien und Uru­guay.

Playas de Pa­pa­gayo (c) Tu­rismo Lan­za­rote

Das ne­ga­tive Er­geb­nis ei­nes PCR-Tests, das nicht äl­ter als 72 Stun­den sein darf, ist Vor­aus­set­zung für den Auf­ent­halt in je­dem Ho­tel und muss beim Check-in nach­ge­wie­sen wer­den. An­dern­falls kann der Gast von der Un­ter­kunft ab­ge­lehnt wer­den. Die Kos­ten für den Test sind von den Rei­sen­den selbst zu tra­gen. Al­ler­dings wer­den auch die deut­lich güns­ti­ge­ren An­ti­gen-Tests ak­zep­tiert.

Dar­über hin­aus muss ma­xi­mal 48 Stun­den vor dem Rei­se­an­tritt on­line das Ge­sund­heits­for­mu­lar FCS aus­ge­füllt wer­den. Da­nach er­hält der Be­su­cher ei­nen QR-Code, der bei der Ein­reise ent­we­der di­gi­tal oder in Pa­pier­form vor­ge­legt wer­den muss. Da­bei ist für jede Per­son ein ei­ge­nes For­mu­lar not­wen­dig. Vor Ort wird zu­dem die Nut­zung der spa­ni­schen Co­rona-App „Ra­dar Co­vid“ drin­gend emp­foh­len. Sie sollte frü­hes­tens 15 Tage nach der Rück­kehr aus dem Ur­laub de­ak­ti­viert wer­den.

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Ma­spa­lo­mas /​ Gran Ca­na­ria (c) pixabay

Auf den Ka­na­ri­schen In­seln ist das Tra­gen ei­ner Maske auf der Straße, auf Frei­flä­chen und in ge­schlos­se­nen, öf­fent­lich ge­nutz­ten Räu­men ob­li­ga­to­risch – au­ßer beim Es­sen und bei kör­per­li­cher Be­tä­ti­gung. Die Mas­ken­pflicht gilt auch an den Zu­gän­gen zu den Strän­den und Pools so­wie bei Stand­ort­wech­seln und Spa­zier­gän­gen. Die ein­zi­gen Aus­nah­men bil­den hier sind das Ba­den oder Schwim­men so­wie der Auf­ent­halt an ei­nem be­grenz­ten Platz ohne Stand­ort­wech­sel und mit dem emp­foh­le­nen Si­cher­heits­ab­stand.

Alle Gas­tro­no­mie­be­triebe schlie­ßen spä­tes­tens um Mit­ter­nacht. Ab 23 Uhr wer­den keine neuen Gäste mehr emp­fan­gen. Nacht­lo­kale dür­fen öff­nen, wenn sie über ei­nen Au­ßen­be­reich ver­fü­gen. Aber auch für sie gilt die Sperr­stunde um 24 Uhr. Die Gäs­te­zahl ist auf 75 Pro­zent der üb­li­chen Ka­pa­zi­tät be­schränkt. Der Ver­zehr er­folgt am Tisch (nicht an der Bar), Tanz­flä­chen sind noch nicht er­laubt. Ant­wor­ten zu alle of­fe­nen Fra­gen rund um ei­nen Auf­ent­halt auf den Ka­na­ri­schen In­sel sind hier in deut­scher Spra­che zu fin­den.

Mesa del Jun­quilo /​ Gran Ca­na­ria (c) Ja­vier Gil Leon

Die Ka­na­ri­schen In­seln konn­ten zu­letzt be­mer­kens­werte Er­folge im Kampf ge­gen das Co­ro­na­vi­rus ver­zeich­nen. Der­zeit liegt die 14-Tage-In­zi­denz bei 77,5, wäh­rend sie auf dem spa­ni­schen Fest­land auf 394,2 ge­stie­gen ist. Sechs der acht In­seln sind in­zwi­schen mit ein- bis zwei­stel­li­gen Fall­zah­len nahe an der Co­rona-Frei­heit an­ge­langt.

Auf Gran Ca­na­ria sinkt die Zahl der aku­ten Er­kran­kun­gen seit Wo­chen und Te­ne­riffa ver­zeich­net erst­mals seit län­ge­rer Zeit ei­nen Rück­gang. Nach der Auf­he­bung der Rei­se­war­nun­gen durch Deutsch­land und Groß­bri­tan­nien, die mehr als die Hälfte al­ler Tou­ris­ten stel­len, er­hof­fen sich die Ka­na­ren für die kom­mende Win­ter­sai­son gute bis aus­ge­zeich­nete Bu­chungs­zah­len.

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