AMERIKADESTINATIONLateinamerika

Neustart des Tourismus in Peru: Machu Picchu ist wieder geöffnet

Weil die In­fek­ti­ons­zah­len sin­ken, öff­net sich Peru schritt­weise wie­der für den Tou­ris­mus. Grund­lage des Neu­starts sind um­fas­sende Hy­gie­ne­pro­to­kolle, die ein si­che­res Rei­sen er­mög­li­chen sol­len. Für seine Maß­nah­men hat das süd­ame­ri­ka­ni­sche Land auch schon das „Safe Travels”-Siegel des World Tra­vel & Tou­rism Coun­cil (WTTC) er­hal­ten.

Der in­ter­na­tio­nale Flug­ha­fen von Lima ist be­reits seit An­fang Ok­to­ber 2020 wie­der ge­öff­net. Zu­nächst wa­ren nur Flüge aus Städ­ten er­laubt, die höchs­tens vier Flug­stun­den ent­fernt sind. Seit 1. No­vem­ber sind nun Ver­bin­dun­gen aus zehn Län­dern ge­stat­tet, die ma­xi­mal acht Stun­den ent­fernt sind – dar­un­ter Ka­nada und die USA. Auch die Zahl der In­lands­flüge wurde in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ver­dop­pelt.

Peru Tourismus
Chan Chan /​ Peru (c) PROMPERÚ /​ Wal­ter Sil­vera

Bei der Ein­reise in Peru müs­sen das höchs­tens 72 Stun­den alte Er­geb­nis ei­nes ne­ga­ti­ven PCR-Tests und eine Er­klä­rung zum Ge­sund­heits­zu­stand vor­ge­legt wer­den. Zu den wich­tigs­ten Re­ge­lun­gen im Land ge­hört das Tra­gen ei­ner Schutz­maske zu je­der Zeit in der Öf­fent­lich­keit. Auch das Per­so­nal in Ho­tels, Re­stau­rants und Se­hens­wür­dig­kei­ten muss eine Mund-Na­sen-Be­de­ckung tra­gen – ebenso wie die Rei­se­lei­ter.

Spe­zi­elle Co­vid-19-Pro­to­kolle der pe­rua­ni­schen Re­gie­rung gel­ten für Flüge, Züge, Ho­tels, Hos­tels, Re­stau­rants, Mu­seen, Na­tur­schutz­ge­biete und Out­door-Ak­ti­vi­tä­ten wie Wan­de­run­gen oder Ka­nu­tou­ren. Ein Min­dest­ab­stand von 1,5 Me­tern ist über­all ein­zu­hal­ten. Die meis­ten Mu­seen und ar­chäo­lo­gi­schen Stät­ten wur­den im Ok­to­ber mit ei­ner Ka­pa­zi­tät von 50 Pro­zent wie­der er­öff­net.

Ma­chu Pic­chu /​ Peru (c) pixabay

Ma­chu Pic­chu folgte An­fang No­vem­ber mit ei­ner Aus­las­tung von 30 Pro­zent. Das be­deu­tet der­zeit ma­xi­mal 675 Be­su­cher pro Tag, nach­dem die Ka­pa­zi­tät im Vor­jahr auf 2.244 Be­su­cher pro Tag be­grenzt wurde. Laut pe­rua­ni­schen Me­dien bie­ten lo­kale Agen­tu­ren der­zeit Pa­ckage für den Be­such von Ma­chu Pic­chu ab 250 US-Dol­lar an, die vor der Co­rona-Pan­de­mie min­des­tens 750 US-Dol­lar ge­kos­tet hat­ten.

Mit der Kam­pa­gne „Vol­ver“ (Zu­rück­keh­ren) möchte Peru zu­nächst den Tou­ris­mus aus dem In­land an­kur­beln. So kön­nen sich die Leis­tungs­trä­ger dar­auf vor­be­rei­ten, ab 2021 wie­der Be­su­cher aus al­ler Welt zu emp­fan­gen. Mit mehr als 1,4 Mil­lio­nen Ar­beits­plät­zen ist die Tou­ris­mus­bran­che der dritt­größte Wirt­schafts­sek­tor im Land.

www.peru.travel/de

Peru Tourismus
Was­ser­fall Gocta /​ Peru (c) PROMPERÚ /​ Leo­nel Or­tiz
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"