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Bahamas schließen ihre Grenzen zu den USA – aber nicht zu Europa

Auf­grund des an­hal­ten­den An­stiegs der Co­rona-Fälle in den USA und im ei­ge­nen Land schlie­ßen die Ba­ha­mas ab so­fort ihre Gren­zen für alle Flüge und Schiffe, die Pas­sa­giere aus den USA be­för­dern. Tou­ris­ten aus Ka­nada, Groß­bri­tan­nien und der Eu­ro­päi­schen Union kön­nen hin­ge­gen auch wei­ter­hin ein­rei­sen.

Seit der Öff­nung der Gren­zen für in­ter­na­tio­nale Rei­sen am 1. Juli 2020 hat sich die Zahl der be­stä­tig­ten Co­rona-In­fek­tio­nen auf den Ba­ha­mas fast ver­drei­facht. Der Re­gie­rung bleibt da­her nichts an­de­res üb­rig, als die Reiß­leine zu zie­hen und die größte Be­dro­hung aus dem Aus­land zu stop­pen – auch wenn dies ei­nen enor­men Scha­den für den hei­mi­schen Tou­ris­mus be­deu­tet, der ganz stark von den ame­ri­ka­ni­schen Gäs­ten ab­hän­gig ist.

Nas­sau /​ Ba­ha­mas (c) tra­vel by tropf

Er­laubt blei­ben nur noch pri­vate Flüge und Char­ter­flüge aus den USA so­wie Sport­boote und Yach­ten. Für sie gilt al­ler­dings – wie auch für Be­su­cher aus der EU, Ka­nada und Groß­bri­tan­nien – eine neue Vor­aus­set­zung: Die Ein­reise ist künf­tig nur noch mit dem Nach­weise ei­nes ne­ga­ti­ven Co­rona-Tests aus ei­nem zu­ge­las­se­nen La­bor mög­lich, der nicht äl­ter als zehn Tage sein darf.

Ba­ha­ma­sair hat in­zwi­schen die Flüge in die USA ein­ge­stellt. Zu­dem hat die Re­gie­rung die Schlie­ßung von Strän­den und Parks an­ge­ord­net und auf Grand Ba­hama eine nächt­li­che Aus­gangs­sperre ver­hängt. „Un­sere der­zei­tige Si­tua­tion er­for­dert ent­schlos­se­nes Han­deln, um nicht von die­sem Vi­rus über­rannt und be­siegt zu wer­den”, be­tonte Pre­mier­mi­nis­ter Hu­bert Min­nis: „Wir kön­nen nicht zu­las­sen, dass un­sere Kran­ken­häu­ser über­rannt wer­den”.

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