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Island: Kein verpflichtender Corona-Test für deutsche Urlauber

Ur­lau­ber aus Deutsch­land müs­sen sich ab so­fort bei der Ein­reise in Is­land nicht mehr auf eine Co­rona-In­fek­tion tes­ten las­sen. Auch Be­su­cher aus Dä­ne­mark, Nor­we­gen und Finn­land hat die is­län­di­sche Re­gie­rung von der Test-Pflicht be­freit – nicht aber die Ös­ter­rei­cher. Zu frisch ist of­fen­bar noch die Er­in­ne­rung an die in­fi­zier­ten Ur­lau­ber, die im Fe­bruar aus Ischgl heim­ge­kehrt wa­ren.

Is­land hat seine Gren­zen am 15. Juni für Tou­ris­ten aus al­len EU- und Schen­gen-Län­dern so­wie aus dem Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich ge­öff­net. Sie kön­nen sich seit­her bei ih­rer An­kunft ei­nem Co­rona-Test un­ter­zie­hen. Da­mit bie­tet die Re­gie­rung eine Al­ter­na­tive zur 14-tä­gi­gen Qua­ran­täne, die an­sons­ten ver­pflich­tend wäre.

Arc­tic Henge (c) Vi­sit North Ice­land

Die Schnell­tests wer­den am in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Ke­fla­vík so­wie am Ha­fen in Sey­disfjör­dur an­ge­bo­ten und kos­ten um­ge­rech­net rund 100 Euro. Die Ein­reise ohne Test war bis­her nur für Be­su­cher von den Fä­röer-In­seln und aus Grön­land mög­lich. Nun wur­den auch Deutsch­land, Dä­ne­mark, Nor­we­gen und Finn­land als Ge­biete mit ge­rin­gem Co­rona-Ri­siko ein­ge­stuft.

Für Ur­lau­ber aus die­sen Län­dern ent­fal­len da­mit Co­rona-Test und Qua­ran­täne. Ein­zige Be­din­gung: Sie dür­fen sich in den 14 Ta­gen zu­vor nicht in ei­nem Ri­si­ko­ge­biet auf­ge­hal­ten ha­ben. Wei­ter­hin be­stehen bleibt je­doch die Pflicht zu ei­ner kos­ten­lo­sen Re­gis­trie­rung über ein On­line-For­mu­lar vor der Ab­reise nach Is­land. Au­ßer­dem wird aus­drück­lich emp­foh­len, die is­län­di­sche Co­rona-App auf das Smart­phone zu la­den.

Hu­sa­vik (c) Pro­mote Ice­land

Seit­dem die Co­rona-Epi­de­mie in Is­land sicht­bar un­ter Kon­trolle ist, hat die Re­gie­rung die Ein­schrän­kun­gen des täg­li­chen Le­bens wie­der er­heb­lich ge­lo­ckert. Seit dem 15. Juni sind Ver­samm­lun­gen mit bis zu 500 Per­so­nen er­laubt und die Ka­pa­zi­täts­be­schrän­kun­gen in den öf­fent­li­chen Schwimm­bä­dern auf­ge­ho­ben. Be­reits seit dem 18. Mai sind alle Ge­schäfte, Un­ter­hal­tungs­ein­rich­tun­gen, Re­stau­rants und Bars mit ein­ge­schränk­ten Be­triebs­zei­ten ge­öff­net.

Ei­nen Lock­down gab es auf Is­land üb­ri­gens nie. Die Grund­schu­len blie­ben of­fen und Mas­ken wa­ren nicht ver­pflich­tend. „Das täg­li­che Le­ben der Is­län­der wurde im Ver­gleich zu den meis­ten Län­dern we­ni­ger be­ein­träch­tigt und ist da­her fast zur Nor­ma­li­tät zu­rück­ge­kehrt”, be­tont Sig­rí­ður Dögg Guð­mund­s­dót­tir, Di­rek­to­rin von Vi­sit Ice­land. Auf www.covid.is gibt es alle In­for­ma­tio­nen für Rei­sende zu den Co­rona-Maß­nah­men und Richt­li­nien.

www.inspiredbyiceland.com

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