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Istrisches Weltklasse-Olivenöl gibt’s nun auch bei Wein & Co

Ei­ner pro­mo­vier­ten Bo­ta­ni­ke­rin und ei­nem Bank­ma­na­ger ist es ge­lun­gen, ei­nige der bes­ten Oli­ven­öle der Welt zu schaf­fen: Bo­sil­jka und Dui­lio Be­lic ha­ben mit ih­ren 14 rein­sor­ti­gen Oli­ven­ölen und der Cu­vée „Se­lek­tion Be­lic“ un­ter dem La­bel „Oleum Vi­ride Be­lic” (Olea B.B.) sa­gen­hafte 98 von 100 Punk­ten im ita­lie­ni­schen „Flos Olei” er­hal­ten. Nun sind fünf da­von auch bei Wein & Co in Ös­ter­reich er­hält­lich.

Schon al­lein die wun­der­schöne Op­tik der Fla­schen mit den mar­kan­ten Farb­strei­fen un­ter­streicht den ho­hen An­spruch und wurde nicht ohne Grund mit dem pres­ti­ge­träch­ti­gen „Red Dot De­sign Award” be­lohnt. Noch mehr über­zeugt frei­lich der In­halt: Be­reits seit 2012 sind die Öle der Fa­mi­lie Be­lic im welt­weit be­deu­tends­ten Oli­venöl-Guide „Flos Olei” mit der Spit­zen­be­wer­tung von 97 Punk­ten aus­ge­zeich­net.

Bo­sil­jka und Dui­lio Be­lic (c) Petr Blaha

Seit 2018 hal­ten sie bei 98 Punk­ten – und 2020 wurde „Oleum Vi­ride Be­lic” so­gar un­ter die 20 bes­ten Pro­du­zen­ten der Welt ge­reiht. Da­mit ist Olea B.B. auch das füh­rende Oli­ven­öl­gut in Is­trien, das von „Flos Olei” 2020 zum fünf­ten Mal in Folge zur bes­ten Oli­ven­öl­re­gion der Welt ge­kürt wurde.

In Zu­sam­men­ar­beit mit dem ös­ter­rei­chi­schen Oli­venöl-Ex­per­ten Hein­rich Ze­het­ner hat Wein & Co fünf der be­gehr­ten Öle von Fa­mi­lie Be­lic ins Pro­gramm auf­ge­nom­men. Diese vier au­to­chtho­nen, sor­ten­rei­nen Öle und die Cu­vée sind in den 20 Fi­lia­len und über den Web-Shop er­hält­lich und kön­nen in den Ge­schäf­ten auch ver­kos­tet wer­den:

Oli­venöl von Olea B.B. (c) Be­lic

Na­ti­ves Oli­venöl Ex­tra /​ Istarska Bje­lica: Das Oli­venöl der al­ten is­tri­schen Sorte Istarska Bje­lica ist gold­grün und in­ten­siv-fruch­tig. Es riecht und schmeckt nach frisch ge­mäh­tem Gras, Man­deln, wil­dem Spar­gel und Ra­dic­chio mit ei­nem ge­wis­sen Bit­ter­ton. Har­mo­niert zu Frucht- so­wie Scho­ko­la­dend­esserts – vor al­lem zu Bit­ter­scho­ko­lade.

Na­ti­ves Oli­venöl Ex­tra /​ Buza: Das Oli­venöl der Sorte Buza ist hell­grün und be­son­ders fruch­tig. Es hat ein Aroma nach grü­nen Oli­ven, Ar­ti­scho­cken und grü­nen Äp­feln und eig­net sich wun­der­bar zum Ver­fei­nern von Fisch­ge­rich­ten, Mee­res­früch­ten und Ge­müse.

Na­ti­ves Oli­venöl Ex­tra /​ Ro­sulja: Das Oli­venöl der al­ten is­tri­schen Sorte Ro­sulja ist grün­gol­den und in­ten­siv fruch­tig. Es hat kom­plexe Töne nach grü­nen Oli­ven und schar­fen Pfef­fe­roni und passt per­fekt zum Wür­zen von Ge­rich­ten mit ro­tem Fleisch.

Na­ti­ves Oli­venöl Ex­tra /​ Vodnjanska Crnica: Mit ei­nem fruch­ti­gen Aroma nach Oli­ven, Man­deln und Äp­feln ist das in­ten­siv grün­far­bene Oli­venöl der Sorte Vdnjanska Crnica sehr aus­ge­gli­chen mit ei­ner mitt­le­ren Schärfe und Würze. Es eig­net sich sehr gut für Ge­richte mit leicht süß­li­cher Note oder zu wei­ßem Fleisch so­wie zu Ge­müse und Mee­res­früch­ten.

Na­ti­ves Oli­venöl Ex­tra /​ „Se­lek­tion Be­lic”: Die­ses Oli­venöl ist eine Cu­vée aus den is­tri­schen Sor­ten Buza, Vodnjanksa Crnica und Istarska Bje­lica so­wie den ita­lie­ni­schen Sor­ten Leccino, Fran­toio und Pen­do­lino. Mit dem Aroma und Ge­schmack von fri­scher Olive, Va­nille, Zi­cho­rie und Kräu­tern ist es durch die kluge Mi­schung der ver­schie­de­nen Sor­ten sehr aus­ge­gli­chen und da­her als Ge­würz viel­fäl­tig ein­setz­bar – zu Ge­müse, Fisch, Mee­res­früch­ten, wei­ßem und ro­tem Fleisch.

Oli­ven­bäume auf der ro­ten Erde Is­tri­ens (c) Mar­kus Has­lin­ger

Is­tri­ens Oli­venöl galt üb­ri­gens vor mehr als 2.000 Jah­ren als „Gold­stan­dard” der da­mals be­kann­ten Welt – ein als per­fekt ein­ge­stuf­tes Pro­dukt, an des­sen Qua­li­tät alle an­de­ren Oli­ven­öle des Rö­mi­schen Reichs ge­mes­sen wur­den. Das Er­folgs­ge­heim­nis hat sich da­bei bis heute nicht ge­än­dert: Ähn­lich wie bei Oli­ven­ölen vom Gar­da­see am glei­chen 46. Brei­ten­grad sind Bo­den­ver­hält­nisse und Klein­klima ein­fach ideal und Ga­rant für Aro­men­viel­falt und Fi­nesse.

Nach der ju­go­sla­wi­schen Ära, in der Oli­venöl nur für den pri­va­ten Ge­brauch her­ge­stellt wer­den durfte, er­folgte ein völ­li­ger Neu­start mit mo­derns­ter Tech­nik, erst­klas­si­ger Aus­bil­dung (meist in Ita­lien) und ei­nem sehr na­tur­na­hen, nach­hal­ti­gen Zu­gang zur Pro­duk­tion. Bei um­fang­rei­chen Neu­pflan­zun­gen und der Re­kul­ti­vie­rung al­ter An­la­gen wur­den ne­ben in­ter­na­tio­na­len auch mehr als ein Dut­zend au­to­chtho­ner is­tri­scher Sor­ten ver­wen­det. Ge­le­sen wird zu­dem fast im­mer per Hand – und be­reits we­nige Stun­den nach der Ernte wird mög­lichst scho­nend ge­presst.

www.oleabb.hr

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