ÖSTERREICHWien

Wiener Tradition: Das „Sacher Séparée“ feiert sein Comeback

Schon im 19. Jahr­hun­dert war das Ho­tel Sa­cher in Wien be­kannt für seine ex­klu­si­ven „Sa­cher Sé­pa­rées“. Keine an­dere als die be­rühmte Ho­te­lière Anna Sa­cher machte die Pri­vat­sphäre im no­blen Am­bi­ente sa­lon­fä­hig. Ab­ge­schirmt, ele­gant und un­ge­stört. 2020 greift das Lu­xus­ho­tel diese alte Tra­di­tion wie­der auf – al­ler­dings auf eine neue Art und Weise.

Zur Zeit von Anna Sa­cher er­freu­ten sich die „Chambre Sé­pa­rées“ im Haus hin­ter der Oper gro­ßer Be­liebt­heit: Die Habs­bur­ger, in­ter­na­tio­nale Po­li­ti­ker, Künst­ler und vir­tuose Per­sön­lich­kei­ten gin­gen in den sa­gen­um­wo­be­nen Sé­pa­rées ein und aus. Was im Sa­cher pas­sierte, konnte die Fan­ta­sie ei­ner gan­zen Ge­sell­schaft be­schäf­ti­gen…

Sacher Séparée
Sa­cher Sé­pa­rée im Jahr 2020 (c) Ho­tel Sa­cher Wien /​ Ja­kob Gsoell­point­ner

Die ver­schwie­ge­nen Räum­lich­kei­ten von einst exis­tie­ren na­tür­lich schon lange nicht mehr. Mit der Wie­der­eröff­nung nach der Co­rona-Pause hat das Ho­tel Sa­cher Wien aber eine neue Idee ge­bo­ren – und ver­wan­delt ganz ein­fach aus­ge­wählte Zim­mer und Sui­ten für kurze Zeit als „Sa­cher Sé­pa­rées“ in ebenso ele­gante wie ex­klu­sive Pop-up-Re­stau­rants. Gäste aus Wien und Rei­sende ha­ben da­mit die Ge­le­gen­heit, das Lu­xus­ho­tel und seine ein­zig­ar­tige At­mo­sphäre ohne Über­nach­tung zu er­le­ben.

Zur Ver­fü­gung ste­hen bei­spiels­weise die „Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker Suite“ mit Opern­blick, die kürz­lich re­no­vierte „Ma­dame But­ter­fly Suite“ in der Bel­etage oder eine der Si­gna­ture Sui­ten mit Ter­rasse vor ei­ner atem­be­rau­ben­den Wien-Ku­lisse. Bis zu vier Gäste (und dazu zwei Kin­der) be­zie­hen für drei Stun­den zum Früh­stück, Lunch oder Din­ner ihr Sé­pa­rée. Wel­che Suite das ist, bleibt bis zum „Check-in“ eine Über­ra­schung.

Sacher Séparée
Sa­cher Sé­pa­rée im Jahr 2020 (c) Ho­tel Sa­cher Wien /​ Ja­kob Gsoell­point­ner

„Die 152 Zim­mer und Sui­ten im Sa­cher sind alle ein­zig­ar­tig und an­ders. Die De­ko­ra­tio­nen, Wände und In­te­ri­eurs er­zäh­len span­nende Ge­schich­ten von der Zeit der Er­bau­ung 1876 bis heute“, er­klärt der neue Ho­tel­di­rek­tor An­dreas Keese. Ein pri­va­ter But­ler– stets auf­merk­sam und gleich­zei­tig un­auf­fäl­lig – ser­viert Sa­cher-Klas­si­ker von Kü­chen­chef Mar­kus Krenn – dar­un­ter Gän­se­le­ber­mousse, Ta­fel­spitz oder na­tür­lich ein Stück der Ori­gi­nal Sa­cher-Torte.

Als Pop-up-Re­stau­rants sind die „Sa­cher Sé­pa­rées“ vor­erst bis Ende Juni ge­plant. Re­ser­vie­run­gen wer­den ab so­fort un­ter +43/1/51456–1555 oder [email protected] ent­ge­gen ge­nom­men. Sie soll­ten min­des­tens 24 Stun­den vor dem Be­such er­fol­gen. Zu­dem wird ge­be­ten, be­reits die ge­wünsch­ten Spei­sen zu nen­nen. Die Spei­se­kar­ten sind hier zu fin­den. Zum Früh­stück setzt das Sa­cher eine Min­dest­kon­su­ma­tion von 45 Euro pro Per­son vor­aus, mit­tags und abends sind es 75 Euro pro Per­son.

www.sacher.com

(c) Ho­tel Sa­cher Wien
Neue Suite in der Bel Etage (c) Ho­tel Sa­cher Wien
Neue Suite in der Bel Etage (c) Ho­tel Sa­cher Wien
Neue Suite in der Bel Etage (c) Ho­tel Sa­cher Wien
Suite mit Dach­ter­rasse (c) Ho­tel Sa­cher Wien
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