Rom (c) pixabay

Rom: Verbot für Souvenirstände vor den Touristenattraktionen

„Sie rui­nie­ren das Image der Stadt”, sagt Bür­ger­meis­te­rin Vir­gi­nia Raggi. Da­her gilt seit Jah­res­be­ginn ein Ver­bot für Sou­ve­nir­stände vor den be­rühm­tes­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten in Rom – bei­spiels­weise dem Ko­los­seum, dem Pan­theon, der Spa­ni­schen Treppe und dem Trevi-Brun­nen.

Ins­ge­samt 17 Sou­ve­nir­stände, an de­nen be­liebte tou­ris­ti­sche „Schmuck­stü­cke” wie Zier­tel­ler, Schlüs­sel­ringe und Ma­gne­ten ver­kauft wur­den, muss­ten ihre lu­kra­ti­ven Stand­plätze be­reits räu­men. Acht von ih­nen ha­ben je­doch die Er­laub­nis er­hal­ten, den Han­del in ei­ni­ger Ent­fer­nung zu den Denk­mä­lern fort­zu­set­zen.

Rom Verbot Souvenirstände
Spa­ni­sche Treppe /​ Rom (c) pixabay

Ne­ben dem Ver­bot für Sou­ve­nir­stände will die Stadt­ver­wal­tung von Rom auch ver­hin­dern, dass so­ge­nannte „Ca­mion-Bars” – also mo­bile Im­biss­stu­ben in Lie­fer­wa­gen – den Be­su­chern kleine Snacks, Sand­wi­ches und Ge­tränke in der Nähe des Ko­los­se­ums und des Cir­cus Ma­xi­mus ver­kau­fen.

Laut Vir­gi­nia Raggi sol­len diese Maß­nah­men „das Erbe Roms schüt­zen” und auch die Si­cher­heit in un­mit­tel­ba­rer Nähe der tou­ris­ti­schen At­trak­tio­nen ver­bes­sern: „Seit Jah­ren wer­den die Denk­mä­ler der Stadt von Händ­lern be­schmutzt, die Ge­tränke, Pa­nini und Schmuck­stü­cke vor den ar­chi­tek­to­ni­schen Ju­we­len Roms ver­kau­fen. Das ist nicht mehr zu er­tra­gen”, er­klärte sie dem On­line-Por­tal „Lo­nely Pla­net”.

Schon im ver­gan­ge­nen Jahr hatte die Bür­ger­meis­te­rin ei­nige be­mer­kens­werte Schritte ge­setzt, um das Image Roms zu ver­bes­sern – wie zum Bei­spiel das Ver­bot, auf der Spa­ni­schen Treppe zu sit­zen, in den Brun­nen der Stadt zu ba­den, mit nack­tem Ober­kör­per durch die Stra­ßen zu spa­zie­ren und Snacks an den Denk­mä­lern der Stadt zu es­sen. Auch der Ti­cket­ver­kauf au­ßer­halb der Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen wur­den ver­bo­ten.