Taba Heights / Ägypten (c) Orascom Development Holding

Ägypten: Auswärtiges Amt hebt Reisewarnung für Taba auf

Das deut­sche Aus­wär­tige Amt warnt ab so­fort nicht mehr vor Rei­sen nach Taba. Für den Ba­de­ort un­weit der ägyp­tisch-is­rae­li­schen Grenze, der vor al­lem bei Tau­chern be­liebt ist, galt seit ei­nem Ter­ror­an­schlag auf ei­nen Rei­se­bus im Fe­bruar 2014 eine Rei­se­war­nung, die nun wie­der auf­ge­ho­ben wurde.

Er­freu­li­che Nach­rich­ten sind das vor al­lem für die Oras­com De­ve­lo­p­ment Hol­ding: Der Tou­ris­mus­kon­zern be­treibt mit „Taba Heights” ei­nen aut­ar­ken Fe­ri­en­ort in Taba, der ins­ge­samt 2.365 Gäs­te­zim­mer in sechs Vier- und Fünf-Sterne-Ho­tels um­fasst. Die meis­ten Ho­tels wa­ren zu­letzt ge­schlos­sen. Nun soll aber ein Neu­start er­fol­gen.

Taba Heights /​ Ägyp­ten (c) Oras­com De­ve­lo­p­ment Hol­ding

Ab­seits von Taba, das nur zehn Ki­lo­me­ter vom is­rae­li­schen Ba­de­ort Ei­lat ent­fernt ist, bleibt die par­ti­elle Rei­se­war­nung für den Nor­den der Si­nai-Halb­in­sel al­ler­dings auch wei­ter­hin be­stehen – ein­schließ­lich der Ver­bin­dungs­straße zwi­schen Taba und Suez. In die­sen Re­gio­nen fin­den im­mer wie­der mi­li­tä­ri­sche Ope­ra­tio­nen statt und es kam auch schon zu meh­re­ren ter­ro­ris­ti­schen An­schlä­gen.

Im Sü­den der Si­nai-Halb­in­sel mit den Küs­ten­or­ten Sharm el-Sheikh, Da­hab und Nu­weiba wird le­dig­lich von un­be­glei­te­ten, in­di­vi­du­el­len Aus­flü­gen und Über­land­fahr­ten ab­ge­ra­ten. Dies gilt auch für Fahr­ten zum Ka­tha­ri­nen-Klos­ter und zum Berg Si­nai. Eine Rei­se­war­nung be­steht zu­dem für ent­le­gene Ge­biete der Sa­hara ein­schließ­lich der Grenz­ge­biete zu Li­byen und Su­dan.

Das ös­ter­rei­chi­sche Au­ßen­mi­nis­te­rium macht hin­ge­gen vor­erst noch ei­nen Un­ter­schied zwi­schen den Ba­de­or­ten auf dem Si­nai: Wäh­rend für Taba ein „ho­hes Si­cher­heits­ri­siko” (Si­cher­heits­stufe 3) fest­ge­stellt und von „nicht not­wen­di­gen Rei­sen” ab­ge­ra­ten wird, gilt für Sharm el Sheikh nur ein „er­höh­tes Si­cher­heits­ri­siko” (Si­cher­heits­stufe 2).