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Karibik in Europa: Die zehn schönsten Strände Sardiniens

Wer von der Ka­ri­bik, den Sey­chel­len oder gar der Süd­see träumt, aber die lan­gen Flug­rei­sen scheut, ist hier ge­nau rich­tig: Sar­di­nien war­tet mit traum­haf­ten, wei­ßen Sand­strän­den und kris­tall­kla­rem, tür­kis schim­mern­dem Was­ser auf. weg.de kennt die zehn schöns­ten Strände der ita­lie­ni­schen Mit­tel­meer-In­sel.

Costa Rei

Costa Rei /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 197710301

Für viele ge­hört die Costa Rei zu den schöns­ten Strän­den der Welt. Sie er­streckt sich über meh­rere Buch­ten, ist fein­san­dig, flach ab­fal­lend und so­mit auch für Kin­der ge­eig­net. Von Ca­gliari, aber auch über den Ort Vil­la­si­mius ist sie gut aus­ge­schil­dert. Die Ur­lau­ber fin­den hier zahl­rei­che Ge­schäfte, Re­stau­rants und ei­nen Surf­brett­ver­leih. Be­son­ders zu emp­feh­len sind die Vor- und Nach­sai­son, denn dann ge­nie­ßen die Be­such den zehn Ki­lo­me­ter lan­gen Strand fast für sich al­lein – bei­spiels­weise bei ei­nem Strand­spa­zier­gang.

Cala Goloritze

Cala Go­lo­ritze /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 183804401

Die Cala Go­lo­ritze ist un­ter In­si­dern ein Ge­heim­tipp: Es gibt we­der Lie­ge­stühle noch ei­nen Schirm­ver­leih und auch keine Gas­tro­no­mie, aber da­für glas­kla­res Was­ser, wei­ßen Kie­sel­strand und eine wun­der­schöne Ku­lisse mit steil ins Meer ab­fal­len­den Fel­sen. Am bes­ten ge­langt man mit dem Boot die Bucht. Al­ler­dings müs­sen die Be­su­cher die letz­ten Me­ter schwim­men, weil die Boote nicht am Strand lie­gen dür­fen. Al­ter­na­tiv lässt sich die Cala Go­lo­ritze auch über eine län­gere Wan­de­rung er­rei­chen.

Capriccioli

Ca­pric­cioli /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 1120293128

Der Strand Ca­pric­cioli an der Costa Sme­ralda liegt rund drei Ki­lo­me­ter süd­lich von Cala di Volpe und ist ein Pa­ra­dies für Fa­mi­lien. Fein­san­dig und flach, eig­net er sich als Spiel­platz mit kris­tall­kla­rem Was­ser. Pi­ni­en­haine und Oli­ven­bäume schüt­zen den Strand vor dem Wind. Große Fel­sen, die in vie­len schö­nen Far­ben schim­mern, tei­len ihn in zwei Hälf­ten.

Porto Istana

Porto Is­tana /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 1079654150

Im Nord­os­ten Sar­di­ni­ens – rund zehn Ki­lo­me­ter von Ol­bia ent­fernt – fin­det sich der wun­der­schöne Strand von Porto Is­tana. Mit wei­ßem Sand und tür­kis schim­mern­dem Was­ser bil­det er das per­fekte Post­kar­ten­mo­tiv. Zu­dem ist er flach ab­fal­lend und so­mit für Fa­mi­lien mit Kin­dern gut ge­eig­net. Eben­falls prak­tisch: Ein Park­platz liegt nur 50 Me­ter ent­fernt und es gibt kleine, lan­des­ty­pi­sche Strand­bars. Un­ser Tipp: Ein Strand­spa­zier­gang führt zur be­nach­bar­ten Cala Bran­din­chi. Hier spen­den große Pi­nien an­ge­neh­men Schat­ten.

Cala Luna

Cala Luna /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 295181348

Die „Mond­bucht” ist nur per Boot oder über eine Wan­de­rung zu er­rei­chen. Die meis­ten Boote star­ten in Cala Go­none. Fel­sen­höh­len bil­den eine spek­ta­ku­läre Ku­lisse. Der Strand ist zwar eher kie­sig, aber den­noch herr­lich weiß. Es gibt ein klei­nes Re­stau­rant am Strand. Äl­tere Kin­der ha­ben ih­ren Spaß in der Cala Luna, für Klein­kin­der ist sie aber nicht ge­eig­net. Da es im Som­mer sehr voll sein kann, emp­fiehlt sich der Be­such in der Vor- und Nach­sai­son.

Cala Guinco

Cala Guinco /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 1086726647

Hier wur­den schon viele Wer­be­spots ge­dreht: Die schim­mern­den Blau­töne der Cala Guinco sind die per­fekte Ku­lisse für ei­nen Strand­ur­laub. Er­reich­bar ist sie über die Küs­ten­straße in Rich­tung Vil­la­si­mius. Park­plätze und ver­schie­dene Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen sind vor­han­den. So­gar Mas­sa­gen wer­den am Strand an­ge­bo­ten. Bei gu­tem Wind kom­men die Ki­te­sur­fer gerne hier­her. Hin­ter dem Haupt­strand Si­mius be­fin­det sich ein Salz­see. Mit et­was Glück las­sen sich hier so­gar Fla­min­gos be­ob­ach­ten.

Cala Brandinchi

Cala Bran­din­chi /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 1100090909

Wie in ei­ner Süd­see-La­gune lau­fen die Ur­lau­ber in der Cala Bran­din­chi me­ter­weit ins flach ab­fal­lende Was­ser und lie­gen im schnee­wei­ßen Sand. Die Bucht in der Nähe von Porto Is­tana ge­hört zwei­fel­los zu den bes­ten Strän­den Sar­di­ni­ens und eig­net sich auch per­fekt für Kin­der. Es gibt meh­rere Bars und ei­nen Ver­leih von Lie­gen und Son­nen­schir­men. Un­ter den Pi­nien fin­den sich an­ge­nehme Schat­ten­plätze.

Cala Banana

Cala Banana /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 783494467

In der Nähe von Ol­bia liegt ein ab­so­lu­ter Ge­heim­tipp un­ter den Strän­den Sar­di­ni­ens: Die et­was ver­steckte, aber traum­hafte Cala Banana ist nur über die Fe­ri­en­sied­lung Nodu Pianu er­reich­bar. Am Strand geht es sehr ru­hig zu. Die Be­su­cher kön­nen so den Blick hin­über zur vor­ge­la­ger­ten In­sel Ta­vo­lara un­ge­stört ge­nie­ßen. Eine kleine Bar ver­sorgt sie mit Spei­sen.

Cala Pepino

Cala Pe­pino /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 1068952241

Zur Cala Pe­pino föhrt man von Monte Rai aus ein­fach in Rich­tung Sü­den. Sie bil­det das süd­li­che Ende der Costa Rei und ragt als Land­zunge etwa 25 Me­ter ins Meer hin­aus. Auch hier fällt der weiße Sand sanft ins tür­kise Meer ab – also op­ti­male Be­din­gun­gen für Kin­der. Das fla­che Was­ser ist be­reits im Früh­jahr zum Ba­den ge­eig­net. Rund um die Fel­sen bie­tet sich ein schö­nes Re­vier für Schnorch­ler. Von den Fel­sen vor der Bucht aus kön­nen die Be­su­cher zu­dem über die ge­samte Costa Rei bli­cken.

Cala Spinosa

Cala Spi­nosa /​ Sar­di­nien (c) shut­ter­stock /​ 1134207980

Auch die Cala Spi­nosa liegt auf der Halb­in­sel Capo Testa und ge­hört zu den schöns­ten Strän­den Sar­di­ni­ens. Der et­was be­schwer­lich Ab­stieg dort­hin lohnt sich auf je­den Fall: Der Strand ist san­dig, schmal und von rie­si­gen Fel­sen um­ge­ben. Tau­cher und Klet­te­rer lie­ben die Ge­gend. Mit et­was Glück se­hen die Ur­lau­ber auch Schild­krö­ten am Strand. Ga­ran­tiert ist der Aus­blick zur be­nach­bar­ten In­sel Kor­sika. In der Nähe gibt es Bars und Ca­fés.