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ÖAMTC: Fünf Tipps für einen gelungenen Italien-Urlaub

Ita­lien wird auch heuer für viele Ös­ter­rei­cher das aus­ge­wählte Rei­se­ziel für den Som­mer­ur­laub sein. Wer sich vor der Reise mit ei­ni­gen ita­lie­ni­schen Ge­pflo­gen­hei­ten und ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen aus­ein­an­der­setzt, kann Är­ger und Stra­fen ver­mei­den. ÖAMTC-Tou­ris­ti­ke­rin Ma­ria Ren­ner hat die fünf wich­tigs­ten Fak­ten pa­rat.

- Stau­ge­fahr. Auf der Au­to­bahn A4 wird zwi­schen Palma­nova und Por­to­gru­aro eine zu­sätz­li­che Fahr­spur in jede Rich­tung ge­baut. „We­gen der Bau­ar­bei­ten kommt es in bei­den Fahrt­rich­tun­gen zu Staus und län­ge­ren War­te­zei­ten. Wenn mög­lich, sollte man den Au­to­bahn­be­reich um­fah­ren und auf die Bun­des­stra­ßen aus­wei­chen”, emp­fiehlt die Ex­per­tin.

Neues Ver­kehrs­zei­chen in Ita­lien (c) ÖAMTC

- Ver­wir­rung um Ver­kehrs­zei­chen. Der­zeit sorgt bei Ur­lau­bern ein bis­her un­be­kann­tes Ver­kehrs­zei­chen für Ver­wir­rung, das den ein­zu­hal­ten­den Si­cher­heits­ab­stand zwi­schen zwei Pkw vor­schreibt. Zum Ein­satz kommt es vor Tun­nel­ein­fahr­ten auf der Au­to­bahn – vor al­lem im Ka­nal­tal (zum Bei­spiel vor Udine). Der Hin­ter­grund: In Tun­neln ist die Un­fall­ge­fahr oft grö­ßer und die Un­fall­fol­gen sind schwer­wie­gen­der als ge­wöhn­lich. Ein grö­ße­rer Si­cher­heits­ab­stand soll das er­höhte Ri­siko ent­schär­fen.

- Hö­here Ver­kehrs­stra­fen. „Die Stra­fen für Ver­kehrs­de­likte sind in Ita­lien oft­mals viel hö­her als hier­zu­lande”, warnt die ÖAMTC-Ex­per­tin. So kos­tet das Te­le­fo­nie­ren am Steuer ohne Frei­sprech­ein­rich­tung min­des­tens 165 Euro, 20 km/​h zu viel am Ta­cho kos­ten min­des­tens 175 Euro und für das Fah­ren ohne Gurt zahlt man min­des­tens 85 Euro. Zu­dem  sind die Stra­fen nachts noch­mals um ein Drit­tel hö­her. Be­zahlt man in­ner­halb von fünf Ta­gen, wer­den al­ler­dings 30 Pro­zent nach­ge­las­sen. Da­für ver­dop­pelt sich die For­de­rung, wenn nicht in­ner­halb von 60 Ta­gen ge­zahlt wird.

- ZTL. Möchte man ei­nes der his­to­ri­schen Stadt­zen­tren in Ita­lien be­su­chen, sollte man die „ZTL” ken­nen – die „Zona traf­fico li­mi­tato”. Für die Ein­fahrt in diese ver­kehrs­be­ru­hig­ten Zo­nen be­nö­tigt man im­mer eine Ge­neh­mi­gung – sonst dro­hen min­des­tens 80 Euro Strafe. „Be­fin­det sich das ge­buchte Ho­tel in­ner­halb ei­ner ZTL, bit­tet man am bes­ten recht­zei­tig das dor­tige Per­so­nal, eine Son­der­ge­neh­mi­gung zu be­an­tra­gen”, rät Ma­ria Ren­ner.

- Kin­der­sitze mit Alarm. Vor­aus­sicht­lich ab No­vem­ber 2019 gel­ten in Ita­lien neue Vor­schrif­ten für die Kin­der­si­che­rung. Dann dür­fen Kin­der bis vier Jahre nur noch in Sit­zen mit Alarm­si­gnal be­för­dert wer­den. Der Alarm soll ver­hin­dern, dass die Kin­der im Auto ver­ges­sen wer­den. Ur­sprüng­lich war diese Neue­rung be­reits für Juni ge­plant. „Die Re­ge­lung be­trifft nur Fahr­zeuge, die in Ita­lien zu­ge­las­sen sind – da­mit aber auch Miet­wa­gen”, weiß die ÖAMTC-Ex­per­tin: „Hier sollte be­reits bei der An­mie­tung ge­klärt wer­den, ob ent­spre­chende Kin­der­sitze vor­han­den sind.”

Hilf­rei­ches Know-how für den Ita­lien-Ur­laub lie­fert die kos­ten­lose ÖAMTC-App „Meine Reise”: In­fos zum Land und zu den Se­hens­wür­dig­kei­ten, Nah­ver­kehrs­pläne und Kar­ten­ma­te­rial sind ebenso darin ent­hal­ten wie eine Reise-Check­liste, ein Reise-Kas­sa­buch und ein Au­dio-Sprach­füh­rer für Ita­lie­nisch. Dank Not­hilfe-As­sis­tent kön­nen ÖAMTC-Mit­glie­der zu­dem mit ei­nem Klick den Mo­bi­li­täts­club er­rei­chen.

www.oeamtc.at/meinereise

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