Meer und Kiefernduft: Die 15 schönsten Strände Kroatiens

Mehr als 1.000 In­seln gibt es in Kroa­tien. Kein Wun­der, dass das Land auch eine end­lose Zahl an Traum­strän­den bie­tet. Ob­wohl die meis­ten aus Kies be­stehen, sind auch Sand­strände da­bei. Recht­zei­tig zum Be­ginn der Som­mer­sai­son 2019 stel­len wir ge­mein­sam mit weg.de die 15 schöns­ten Strände vor ‒ am Fest­land und auf den In­seln.

1
Stiniva: Das geheime Juwel Kroatiens

Sti­niva /​​ Vis (c) Kroa­ti­sche Zen­trale für Tou­ris­mus /​​ Ivo Per­van

Sti­niva auf der In­sel Vis ist das ge­heime Ju­wel Kroa­ti­ens. Im süd­li­chen Teil von Vis nahe dem Dorf Žužec ge­le­gen, ist der kleine Kie­sel­strand nur durch ei­nen sehr schma­len Spalt von etwa fünf Me­tern mit dem of­fe­nen Meer ver­bun­den, so­dass die teu­ren Yach­ten kaum durch­fah­ren kön­nen. Da es auch keine Straße zur Bucht gibt, ge­langt man nur über ei­nen schma­len stei­len Weg oder mit ei­nem der ört­li­chen Ta­xi­boote dort­hin.

2
Lovrečina: Märchen werden wahr

Lo­v­rečina /​​ Brač (c) shutterstock_​​59708113‑1

Auf der In­sel Brač – etwa vier Ki­lo­me­ter vom Ha­fen­ort Post­ira ent­fernt – be­fin­det sich die ma­le­ri­sche Bucht Lo­v­rečina. Mit ih­rem schma­len gol­de­nen Sand­strand, Oli­ven­hai­nen, glas­kla­rem Was­ser und mit­tel­al­ter­li­chen Kir­chen­rui­nen bie­tet sie al­les, was Rei­sende sonst nur aus Mär­chen­bü­chern ken­nen. Es gibt al­ler­dings nur we­nige Park­plätze und keine Bus­hal­te­stelle in der Nähe. Da­her ist die Bucht auch nie über­füllt. Die bes­ten Fo­to­mo­tive bie­ten die Rui­nen der früh­christ­li­chen Kir­che.

3
Zlatni Rat: Das Goldene Horn

Zlatni Rat /​​ Brač (c) shutterstock_​​601416818

Ei­ner der Top-Strände auf der In­sel Brač ist der Zlatni Rat. Zum „Gol­de­nen Horn” ‒ wie der er auf Deutsch ge­nannt wird ‒ ge­langt man von Split aus mit der Fähre. Trotz sei­ner Po­pu­la­ri­tät ist der Strand ein ech­tes Ju­wel mit sei­nem gold-schim­­mern­­den Fein­kies, tür­kis­blauem Was­ser und dem Duft der Kie­fern. Bei ei­nem Aus­flug kön­nen die Ur­lau­ber auch das nahe ge­le­gene Höh­lenk­los­ter Blaca be­sich­ti­gen und so­gar eine ge­führte Tour durch sein In­ne­res ma­chen.

4
Sakarun: 800 Meter weißer Sandstrand

Plaža Saka­run /​​ Dugi otok (c) Kroa­ti­sche Zen­trale für Tou­ris­mus /​​ Alek­san­dar Gos­pic

Saka­run liegt im nörd­li­chen Teil der dal­ma­ti­ni­schen In­sel Dugi Otok. Der 800 Me­ter lange, fast weiße Sand­strand mit sei­nem tür­kis­blauen Was­ser ist be­son­ders bei Fa­mi­lien be­liebt, da hier selbst Klein­kin­der pro­blem­los im fla­chen Was­ser spie­len kön­nen. Ein Kie­fern­wald spen­det Schat­ten. Die Re­stau­rants am Strand sind be­rühmt für ihre lo­kale Kü­che und die an­gren­zen­den Cock­tail­bars run­den das ku­li­na­ri­sche An­ge­bot per­fekt ab. Abends lohnt es sich, die fei­nen Spe­zia­li­tä­ten in den lo­ka­len Gour­­met-Ho­t­­s­pots zu kos­ten.

5
Baška: Niemals Langeweile

Baška /​​ Krk (c) Cam­ping Zab­lace

Die In­sel Krk ist eine der be­lieb­tes­ten De­sti­na­tio­nen in der Kvar­ner Bucht. Ma­le­ri­sche Orte und Buch­ten mit Sand- und Kie­sel­strän­den prä­gen das Bild. Die Stadt Baška be­fin­det sich an der süd­li­chen Küste der In­sel und ist be­son­ders für ih­ren knapp zwei Ki­lo­me­ter lan­gen Strand Vela plaža be­kannt. Fa­mi­lien schät­zen das fla­che Meer und die Was­ser­rut­schen, jün­gere Gäste die zahl­rei­chen Re­stau­rants und Bars mit Mu­sik. Lang­wei­lig wird es hier je­den­falls nicht so schnell.

6
Lubenice: Gut versteckt auf Cres

Lub­e­nice /​​ Cres (c) Kroa­ti­sche Zen­trale für Tou­ris­mus /​​ Mla­den Scerbe

Das High­light der In­sel Cres ist si­cher der ver­steckte Strand, der sich un­ter­halb des Dorfs Lub­e­nice be­fin­det. Die Aus­sicht von der stei­len Klippe auf den wei­ßen Kie­sel­strand scheint wie aus ei­nem Bil­der­buch. Nur we­nige Gäste ken­nen die­ses Ju­wel, das nur zu Fuß oder mit dem Boot er­reicht wer­den kann.

7
Lopar: Der „Paradies-Strand“ auf Rab

Lo­par /​​ Rab (c) Kroa­ti­sche Zen­trale für Tou­ris­mus /​​ Ivo Subic

Der Strand Ra­jska plaža auf Rab ist wort­wört­lich ein „Pa­ra­­dies-Strand“. Er er­streckt sich auf zwei Ki­lo­me­tern und be­fin­det sich in Lo­par, dem nörd­li­chen Teil der In­sel. Fa­mi­lien lie­ben den Sand, das fla­che, kris­tall­klare Was­ser und die Was­ser­rut­schen. Mit fei­nem lo­ka­lem Es­sen sor­gen Ca­fés, Re­stau­rants und Bars für das leib­li­che Wohl der Ba­de­gäste.

8
Saplunara: Ruhe pur auf der Insel Mljet

Sap­lun­ara auf der In­sel Ml­jet (c) Kroa­ti­sche Zen­trale für Tou­ris­mus /​​ An­drija Carli

Ml­jet ist ein wah­res Ju­wel un­ter den un­be­rühr­ten Na­tur­land­schaf­ten Kroa­ti­ens. Der Strand Sap­lun­ara be­fin­det sich an der Spitze der In­sel und ist von dich­tem Kie­fern­wald um­ge­ben. Re­stau­rants oder Ho­tels sucht man hier ver­ge­bens, aber ei­nige lo­kale Hot­spots bie­ten ty­pisch kroa­ti­sches Es­sen – be­son­ders Fleisch und ge­grill­ten Fisch. Sap­lun­ara ist mit dem Taxi oder Bus von Sobra er­reich­bar und eig­net sich be­son­ders für Ur­lau­ber, die Ruhe und Ent­span­nung su­chen. Sport­fans kön­nen Ka­nus mie­ten, Schnor­cheln und die In­sel mit dem Rad oder bei ei­ner Wan­de­rung er­kun­den.

9
Nin: Der Strand der Königin

Kral­jičina Plaža in Nin (c) Kroa­ti­sche Zen­trale für Tou­ris­mus /​​ Bo­ris Ka­can

Die Sand­strände der klei­nen Stadt Nin – etwa 15 Ki­lo­me­ter von Za­dar ent­fernt – zäh­len zu den schöns­ten Strän­den Kroa­ti­ens. Be­reits die Frau des ers­ten kroa­ti­schen Kö­nigs soll sich di­rekt in ei­nen der Strand­ab­schnitte ver­liebt ha­ben. So er­hielt der Kral­jičina Plaža – der „Strand der Kö­ni­gin“ – auch sei­nen Na­men. Um zum Strand zu ge­lan­gen, muss man ei­nen zehn Me­ter brei­ten, aber fla­chen Was­ser­ab­schnitt durch­que­ren. Von den zahl­rei­chen Strand­bars ge­nie­ßen die Be­su­cher ei­nen schö­nen Aus­blick auf das Ve­­le­­bit-Ge­­birge. Wer sei­ner Haut et­was Gu­tes tun möchte, kann sich ein Bad in der nahe ge­le­ge­nen La­gune gön­nen ‒ der größ­ten me­di­zi­ni­schen Schlamm­la­gune Kroa­ti­ens.

10
Proizd: Mit dem Taxiboot zum Strand

Proizd /​​ Korčula (c) shutterstock_​​442968490

Mit dem Ta­xi­boot ist die kleine, nur etwa ei­nen Ki­lo­me­ter breite In­sel Proizd leicht und be­quem zu er­rei­chen. Start­punkt ist Vela Luka auf der Haupt­in­sel Korčula. Auf Pro­zid war­ten ei­nige der ver­lo­ckends­ten Strand­ab­schnitte Kroa­ti­ens mit fla­chen Stei­nen, ge­säumt von Kie­fern. Im Re­stau­rant „Proizd” wer­den die Be­su­cher mit ein­fa­chen, aber köst­li­chen Fisch­ge­rich­ten be­wir­tet. Bei ei­ner Wan­de­rung kön­nen sie die Höhle Vela Spila mit ih­ren ein­zig­ar­ti­gen Aus­gra­bun­gen be­wun­dern.

11
Kupari: Die Bucht der Ruinen

Ku­pari (c) shutterstock_​​632281055

Ei­ni­ges hier er­in­nert an das ehe­ma­lige Fe­ri­en­do­mi­zil der ju­go­sla­wi­schen Volks­ar­mee: Das seit dem Krieg in den 1990er-Jah­­ren brach­lie­gende Ge­lände in der Nähe von Du­brov­nik ist von ver­las­se­nen und ver­fal­le­nen Ho­tels ge­prägt. Das azur­blaue Was­ser und der san­dige bis stei­nige Strand steht dazu in ei­nem span­nen­den, fast bi­zar­ren Kon­trast. Trotz der Rui­nen gilt Ku­pari als ei­ner der bes­ten Strände der Ge­gend.

12
Kamp Grebišće: Perfekt für Aktivurlauber

Kamp Gre­bišće /​​ Hvar (c) shutterstock_​​652169749

An die ka­na­di­sche Wild­nis er­in­nert die Bucht Kamp Gre­bišće an der Nord­küste der In­sel Hvar in­mit­ten ei­nes Kie­fern­wal­des. Ein­zi­ger Un­ter­schied zu Ka­nada: Die Sonne strahlt und das Meer emp­fängt die Be­su­cher mit war­men Tem­pe­ra­tu­ren zum Schwim­men, Pad­deln und Tau­chen. Der schmale Strand bie­tet we­nig Schat­ten, da­für ist das Was­ser flach und per­fekt für Kin­der ge­eig­net. Wer nach ei­nem ak­ti­ven Tag eine schmack­hafte Mahl­zeit möchte, er­hält sie im Café am Zelt­platz oder in der „Čorni Pe­tar Be­ach Bar”.

13
Dubovica: Die Mühe lohnt sich

Du­bo­vica /​​ Hvar (c) shutterstock_​​1092245777

Eben­falls auf der In­sel Hvar liegt die Bucht Du­bo­vica – nur etwa acht Ki­lo­me­ter von der Stadt Hvar ent­fernt. Am Kies­strand be­fin­det sich seit Ewig­kei­ten ein stei­ner­nes An­we­sen, das in­zwi­schen als „Du­bo­vica Be­ach Bar” fun­giert. Auf­grund des stei­ni­gen und stei­len Zu­gangs ist die Bucht nicht über­lau­fen. Für die­sen Strand lohnt es sich, ein Fahr­rad oder Mo­ped in Hvar zu mie­ten, um die we­ni­gen Ki­lo­me­ter auf zwei Rä­dern zu­rück­zu­le­gen.

14
Šunj: Außergewöhnlich lange Anreise

Šunj (c) shutterstock_​​115428442‑1

Eine 50-mi­nü­­tige Fahrt mit der Fähre von Du­brov­nik nach Ši­pan ist not­wen­dig, um auf die In­sel Lo­pud zu ge­lan­gen. Bis zur Bucht Šunj auf der an­de­ren Seite der In­sel ist es dann noch etwa ein Ki­lo­me­ter Luft­li­nie ‒ eine au­ßer­ge­wöhn­li­che An­reise für ei­nen au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ur­laubs­tag. Der Strand ist von Kies und Sand do­mi­niert und aus­rei­chend mit Bars aus­ge­stat­tet. In Lo­pud war­ten auch zahl­rei­che Un­ter­künfte für alle An­sprü­che. In den hüb­schen klei­nen Lä­den fin­den die Ur­lau­ber al­ler­lei hand­ge­mach­ten Schmuck und Sou­ve­nirs.

15
Bačvice: Im Herzen der Stadt

Bačvice /​​ Split (c) shutterstock_​​143587639

Die Bucht von Bačvice liegt prak­tisch mit­ten in der Ha­fen­stadt Split. Hier tref­fen fla­che Ge­wäs­ser auf ei­nen teils san­di­gen, teils kie­si­gen Strand, der nicht nur bei Fa­mi­lien mit Kin­dern sehr be­liebt, son­dern auch als ge­sell­schaft­li­cher Treff­punkt der Ein­hei­mi­sche höchst po­pu­lär ist. Dank der gut or­ga­ni­sier­ten Ein­rich­tung mit Son­nen­schir­men und Lie­gen so­wie der nahe ge­le­ge­nen Re­stau­rants, Ho­tels, Bars und Nacht­clubs sind die Ur­lau­ber hier bes­tens ver­sorgt.

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