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    Geheimtipp in Split: Neues Museum für wirklich alle Sinne

    Hät­ten Sie mal Lust, sich auf ein Na­gel­bett zu le­gen, ein Ge­wit­ter in ei­nem Wind­ka­nal zu er­le­ben oder durch ein La­by­rinth von Spie­geln zu spa­zie­ren, aus dem es kei­nen Aus­weg gibt? Dann soll­ten Sie bei Ih­rem nächs­ten Be­such in Split un­be­dingt das „Mu­seum of Sen­ses” be­su­chen – noch ein ech­ter Ge­heim­tipp.

    Das im Ok­to­ber 2018 er­öff­nete Mu­seum be­fin­det sich im Erd­ge­schoss des Ein­kaufs­zen­trums „City Cen­ter One” – rund 20 Mi­nu­ten mit dem Taxi von der Alt­stadt ent­fernt. Auf 400 Qua­drat­me­tern war­ten hier fünf Be­rei­che, in de­nen je­weils ein Sinn be­han­delt wird: Se­hen, Hö­ren, Ba­lan­cie­ren, Rie­chen und Be­rüh­ren.

    Mir­ror Maze /​​ Mu­seum of Sen­ses (c) Tom Du­bra­vec /​​ CROPIX

    In mehr als 50 in­ter­ak­ti­ven In­stal­la­tio­nen ler­nen die Be­su­cher da­bei, dass ihre Sinne spie­le­risch ak­tiv wer­den kön­nen – es liegt nur an ih­nen selbst. Da­für ha­ben die Ei­gen­tü­mer des Mu­se­ums Ideen aus der gan­zen Welt ge­sam­melt, aber auch viele In­stal­la­tio­nen ge­schaf­fen, die spe­zi­ell auf Split zu­ge­schnit­ten sind.

    So kön­nen die Be­su­cher bei­spiels­weise mit ih­ren Fin­gern mys­te­riöse Ob­jekte in ver­schie­de­nen Bo­xen er­tas­ten, im „Night Room” die ab­so­lute Fins­ter­nis er­le­ben, im „Up­­side-down Room” die De­cke ent­lang ge­hen oder in der At­trak­tion „Let me pass” durch die schmalste Gasse der Welt lau­fen – was nur ge­lingt, wenn man sich nicht von sei­nen Au­gen täu­schen lässt.

    Vor­tex /​​ Mu­seum of Sen­ses (c) Tom Du­bra­vec /​​ CROPIX

    „Mir­ror Maze” wie­derum ist ein La­by­rinth aus Spie­geln, das alle Sinne ver­wirrt. Da wie­der her­aus zu fin­den, kann zu ei­ner Her­aus­for­de­rung wer­den. Letz­te­res ist auch ein Auf­ent­halt im „Vor­tex” – ei­nem Win­d­­ka­­nal-Tun­­­nel, in dem man er­fährt, wie es sich an­fühlt, in ei­nem stür­mi­schen Ge­wit­ter über die Adria zu se­geln. Der Ver­such, die ver­schie­de­nen Winde an der Adria zu rie­chen, fällt da ver­gleichs­weise harm­los aus, ist aber trotz­dem span­nend.

    Das erste „Mu­seum of Sen­ses” wurde im Herbst 2017 in Prag er­öff­net. Kurz da­nach folgte Bu­ka­rest. In Split wurde nun aber erst­mals mit ein­hei­mi­schen Künst­lern und Ex­per­ten ge­ar­bei­tet. So sind maß­ge­schnei­derte In­stal­la­tio­nen ent­stan­den, die den Be­su­chern ein ein­zig­ar­ti­ges, von Split in­spi­rier­tes Er­leb­nis bie­ten. Ein Er­leb­nis, das sie nir­gendwo sonst er­le­ben kön­nen.

    www.museumofsenses.hr

    Let me pass /​​ Mu­seum of Sen­ses (c) Tom Du­bra­vec /​​ CROPIX

    Up­­side-down Room /​​ Mu­seum of Sen­ses (c) Tom Du­bra­vec /​​ CROPIX

    Mu­seum of Sen­ses (c) Tom Du­bra­vec /​​ CROPIX

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