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TripAdvisor kürt die zehn schönsten Strände der Welt

Salz auf den Lip­pen, eine fri­sche Brise in der Nase und die Füße im Sand, von den Wel­len sanft um­spült: Mit den Tra­vel­lers‘ Choice Ge­win­nern für Strände ver­rät Tri­pAd­vi­sor auch in die­sem Jahr wie­der, wo nach Mei­nung der Rei­sen­den die schöns­ten Plätze am Meer rund um den Glo­bus zu fin­den sind.

Ins­ge­samt ging die Aus­zeich­nung dies­mal an 352 Strände – ba­sie­rend auf der Grund­lage von Mil­lio­nen von Tri­pAd­vi­sor-Be­wer­tun­gen. Die Baia do San­cho in Bra­si­lien wurde da­bei nach Platz 2 im Vor­jahr wie­der zum schöns­ten Strand der Welt ge­kürt – so wie schon 2017. Der Sie­ger 2018 – die Grace Bay auf den Turks & Cai­cos – muss sich in die­sem Jahr mit Platz 5 be­gnü­gen.

Ge­ne­rell wird die Hit­pa­rade ganz von der Ka­ri­bik do­mi­niert, die gleich sie­ben der zehn schöns­ten Strände der Welt stellt. Aber mit La Con­cha im spa­ni­schen San Se­bas­tian (Platz 4) und der Spia­g­gia dei Co­nigli auf der ita­lie­ni­schen In­sel Lam­pe­dusa (Platz 7) ha­ben es im­mer­hin auch zwei eu­ro­päi­sche Strände in die Top 10 ge­schafft – und wer hätte das ge­dacht?

Seven Mile Beach /​ Jamaica

Se­ven Mile Be­ach /​ Ja­maica (c) tra­vel by tropf

Der Se­ven Mile Be­ach in Ne­gril ist si­cher­lich der be­rühm­teste Strand auf Ja­maica – wohl auch ei­ner der schöns­ten in der gan­zen Ka­ri­bik. Auf den 11 Ki­lo­me­tern Länge ha­ben sich na­tür­lich viele Ho­tels an­ge­sie­delt, der Strand selbst ist aber öf­fent­li­ches Ei­gen­tum – und die klei­nen Re­stau­rants und Be­ach Bars, in de­nen die Gäste das traum­hafte Pan­orama bei ei­nem Cuba Libre ge­nie­ßen kön­nen, sind für alle zu­gäng­lich. Reg­gae ist über­all an­ge­sagt, das Was­ser ist warm und kris­tall­klar und selbst die manch­mal et­was ner­vi­gen Ver­käu­fer las­sen sich mit et­was ja­mai­ka­ni­scher Gleich­mut leicht er­tra­gen.

Playa Norte /​ Mexiko

Playa Norte /​ Me­xiko (c) Tri­pAd­vi­sor

Die­ser fein­san­dige Strand ist si­cher­lich der schönste auf der Isla Mu­je­res und von Can­cun mit der Fähre auch re­la­tiv leicht er­reich­bar. Viele schwär­men vom „Ka­ri­bik-Fee­ling pur”, an­de­ren ist die Playa Norte aber zu voll und auch viel zu laut. Im­mer­hin fin­den sich sich hier ge­nü­gend Bars und Re­stau­rants – und zum Schnor­cheln ist der Strand auch sehr gut ge­eig­net. „Ru­hi­ges, tür­kis­far­be­nes Was­ser und wei­ßer Pu­der­sand. Das Was­ser ist so blau, da­ge­gen wirkt so­gar der Him­mel blass”, schreibt ein User auf Tri­pAd­vi­sor.

Seven Mile Beach /​ Cayman Islands

Se­ven Mile Be­ach /​ Grand Ca­y­man (c) Tri­pAd­vi­sor

Auch am Se­ven Mile Be­ach auf der klei­nen Ka­ri­bik­in­sel Grand Ca­y­man war­ten feins­ter, fast schnee­wei­ßer Sand und glas­kla­res, tür­kis­blaues Was­ser. Ent­lang des Stran­des ha­ben sich zwar ei­nige Ho­tels an­ge­sie­delt, die meis­ten Be­su­cher kom­men aber auf ei­ner Kreuz­fahrt hier vor­bei. Vom Ha­fen ist der Se­ven Mile Be­ach mit dem Sam­mel­taxi in nur zehn Mi­nu­ten er­reich­bar – und dort, wo die Ta­xis hal­ten, kann es da­her auch ziem­lich voll sein. Zu­dem ist der Groß­teil des Stran­des pri­vat, aber es gibt im­mer noch ge­nü­gend öf­fent­li­che Be­rei­che, an de­nen nur we­nig los ist. Nur auf die Son­nen­creme sollte man nicht ver­ges­sen. Denn Schat­ten ist sel­ten – und Son­nen­schirme sind es ebenso.

Spiaggia dei Conigli /​ Lampedusa

Spia­g­gia dei Co­nigli /​ Lam­pe­dusa (c) Tri­pAd­vi­sor

Der „Spia­g­gia dei Co­nigli“ – über­setzt „Ka­nin­chen­strand“ er­streckt sich zwi­schen schüt­zen­den Fel­sen auf der ita­lie­ni­schen In­sel Lam­pe­dusa – und das fla­che Was­ser eig­net sich auch für klei­nere Kin­der. Vom Haupt­ort, der eben­falls Lam­pe­dusa heißt, fährt ein Bus zum Strand, aber vom Park­platz sind es trotz­dem noch 20 Mi­nu­ten Fuß­weg. Der Strand eig­net sich auch her­vor­ra­gend zum Schnor­cheln, da in der fla­chen Bucht eine Viel­zahl un­ter­schied­lichs­ter Fi­sche zu Hause sind, die sich durch die zahl­rei­chen Be­su­cher in kei­ner Weise ge­stört füh­len. Kurz und gut: ein klei­nes Pa­ra­dies am süd­lichs­ten Ende Eu­ro­pas. Für ka­ri­bi­sches Flair feh­len nur die Pal­men.

Clearwater Beach /​ Florida

Clear­wa­ter Be­ach /​ Flo­rida (c) Tri­pAd­vi­sor

Wer in Flo­rida traum­hafte Strände er­le­ben will, muss Mi­ami den Rü­cken keh­ren und in die Re­gion von Tampa Bay an der West­küste der Halb­in­sel fah­ren. Der gut ge­pflegte und sehr sau­bere Clear­wa­ter Be­ach ist da­bei ver­mut­lich der schönste: Feins­ter, wei­ßer Quarz­sand, glas­kla­res Was­ser mit Wel­len, in de­nen je­der Spaß hat, Re­stau­rants, Strand­bars so­wie viele Ak­ti­vi­tä­ten im Was­ser und an Land spre­chen eine klare Spra­che – und die Son­nen­un­ter­gänge sind eben­falls ein Er­leb­nis. Wer Party sucht, ist im süd­li­chen Teil bes­tens auf­ge­ho­ben, der Nor­den ist da­ge­gen deut­lich ru­hi­ger und we­ni­ger be­lebt. „Die­ser herr­li­che Strand ist der ideale Ort für ei­nen idyl­li­schen Tag am Meer. Mit et­was Glück kön­nen Sie am Ho­ri­zont auch den ei­nen oder an­de­ren Del­fin er­spä­hen”, be­rich­tet ein User.

Grace Bay /​ Turks & Caicos

Grace Bay /​ Turks & Cai­cos (c) Tri­pAd­vi­sor

Sand bis hin­ter den Ho­ri­zont – die­ses Ge­fühl kommt auf, wenn der Be­su­cher erst­mals die Grace Bay be­tritt. „Der Strand ist ewig lang, ganz sau­ber und der Sand su­per fein“, schreibt ein Tri­pAd­vi­sor-User. „Schim­mern­der wei­ßer Sand und war­mes Was­ser. Die Farbe des Mee­res lässt Ihr Herz vor Freude sprin­gen. Ohne viele Worte – ei­ner der schöns­ten Orte der Welt“, meint ein an­de­rer. Dass die Grace Bay schon seit Jah­ren stets un­ter den schöns­ten Strän­den der Welt lan­det, ist also kein Zu­fall. Ein­zi­ger Nach­teil: Von Eu­ropa sind die Turks & Cai­cos lei­der nicht so leicht er­reich­bar.

La Concha /​ Spanien

La Con­cha /​ San Se­bas­tian (c) Tri­pAd­vi­sor

Im Bas­ken­land – ganz im Nor­den Spa­ni­ens – lässt es sich nicht nur wun­der­bar schlem­men: Am mehr als 1,5 Ki­lo­me­ter lan­gen, mu­schel­för­mi­gen Stadt­strand von San Se­bas­tian, der bis zu den Fels­mas­si­ven des Monte Igueldo und des Monte Ur­gull reicht, kom­men auch die Son­nen­an­be­ter auf ihre Rech­nung. „Ob man nun ein am­bi­tio­nier­ter Schwim­mer ist, mit Kin­dern mal ge­fahr­los im At­lan­tik her­um­tol­len möchte oder ein­fach nur in der fla­chen Bran­dung spa­zie­ren ge­hen will: Die Con­cha ist die rich­tige Wahl!“, meint ein Tri­pAd­vi­sor-User. Um sich vor oder nach dem Ba­den im doch eher küh­len At­lan­tik zu stär­ken, kön­nen sich die Rei­sen­den au­ßer­dem durch die vie­len Pin­t­xos-Bars der na­hen Alt­stadt pro­bie­ren.

Eagle Beach /​ Aruba

Ea­gle Be­ach (c) Aruba Tou­rism Aut­ho­rity

Der schönste Strand auf Aruba hatte es auch in den letz­ten Jah­ren stets in die Top 10 von Tri­pAd­vi­sor ge­schafft. Meh­rere Ki­lo­me­ter lang und bis zu 150 Me­ter breit, bie­tet er im­mer ge­nü­gend Platz – auch wenn sich viele Be­su­cher noch mehr der Schat­ten spen­den­den Divi-Divi-Bäume wün­schen wür­den, die für die In­sel so ty­pisch sind. Son­nen­schirme und Lie­gen sind näm­lich re­la­tiv teuer. Man­che Be­su­cher stö­ren sich auch an den Ho­tel­tür­men, die ent­lang des Stran­des ent­stan­den sind, man fin­det hier aber auch viele klei­nere Re­sorts und Bou­tique-Ho­tels.

Varadero Beach /​ Kuba

Va­ra­dero Be­ach /​ Kuba (c) pixabay

Zwölf Ki­lo­me­ter ragt die Halb­in­sel Va­ra­dero im Nor­den von Kuba in die ka­ri­bi­sche See – und fast ebenso lang ist der Va­ra­dero Be­ach mit wei­ßem Sand und tür­kis­blauem Was­ser. Wer nicht ba­den will, kann auch lange Spa­zier­gänge am Strand ma­chen. Vor al­lem aber sind ab­seits der we­ni­gen Ho­tel­an­la­gen kaum Tou­ris­ten an­zu­tref­fen – und prak­tisch keine Ver­käu­fer. Eine Strand­bar mit ein paar Bam­bus­schir­men fin­det sich trotz­dem ab und zu. Ein­zig die Pal­men feh­len – aber das ist dann schon Kla­gen auf höchs­tem Ni­veau…

Baia do Sancho /​ Brasilien

Baia do San­cho /​ Bra­si­lien (c) Tri­pAd­vi­sor
Baia do San­cho /​ Bra­si­lien (c) Tri­pAd­vi­sor
Baia do San­cho /​ Bra­si­lien (c) Tri­pAd­vi­sor

Nach Platz 2 im Vor­jahr hat sich die Baia do San­cho auf der bra­si­lia­ni­schen In­sel Fer­nando de No­ronha – weit vor der Küste bei For­ta­leza – wie­der den ers­ten Platz zu­rück­ge­holt, den sie in den letz­ten Jah­ren schon mehr­fach in­ne­hatte. Da­bei ist der Strand nur per Boot oder über eine Lei­ter er­reich­bar, die von der Steil­küste in ei­ner Fels­spalte über meh­rere Ebe­nen nach un­ten führt. Per­fekt ist die Bucht vor al­lem für Schnorch­ler und Tau­cher, denn bunte Fi­sche und Mee­res­schild­krö­ten tum­meln sich oft nah am Ufer. „Wenn Sie über den schma­len Pfad zum Strand ge­hen, kön­nen Sie sich noch nicht vor­stel­len, was Sie er­war­tet. Der himm­li­sche Blick ist ein­fach zu schön, um wahr zu sein”, schwärmt ein User.

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