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    Reisejahr 2018: Weniger Terror, aber mehr Katastrophen

    Das deut­sche Un­ter­neh­men A3M hat sämt­li­che Kri­sen ana­ly­siert, die das Rei­sen im Jahr 2018 be­ein­flusst ha­ben. Das Er­geb­nis: Im Ver­gleich zu 2017 gab es zwar we­ni­ger po­li­ti­sche und re­li­giös mo­ti­vierte Er­eig­nisse, aber da­für häuf­ten sich die Na­tur­ka­ta­stro­phen.

    In der Ka­te­go­rie „Ter­ror“ zählte das Un­ter­neh­men 2018 welt­weit 1.030 Er­eig­nisse – ein deut­li­cher Rück­gang im Ver­gleich zu den 1.237 Ter­ror­an­schlä­gen im Jahr 2017. Glei­ches gilt für be­waff­nete Kon­flikte: Musste A3M im Jahr zu­vor noch 176 Er­eig­nisse als Kri­sen ein­stu­fen, wa­ren es 2018 nur noch 166. Auch die Zahl der De­mons­tra­tio­nen und Un­ru­hen fiel ge­rin­ger aus: 1.188 Er­eig­nisse wur­den hier ver­zeich­net – nach 1.244 im Jahr zu­vor.

    (c) pixabay /​​ bioll­ama

    Beim Blick auf die Na­tur­ka­ta­stro­phen fällt die Bi­lanz hin­ge­gen we­ni­ger er­freu­lich aus. Rück­läu­fig wa­ren hier nur die Hoch­­­was­­ser-Er­ei­g­­nisse – ihre Zahl sank von 147 auf 135. Da­für wur­den 2018 nicht we­ni­ger als 1.071 Kri­sen durch Erd­be­ben aus­ge­löst – spür­bar mehr als die 881 Er­eig­nisse im Jahr zu­vor. Sehr prä­sent wa­ren auch die tro­pi­schen Wir­bel­stürme. Ihre Zahl stieg von 95 auf 108.

    A3M ent­wi­ckelt und be­treibt Frühwarn‑, In­­­for­­ma­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme für ein pro­fes­sio­nel­les Kri­sen­ma­nage­ment: Ein er­fah­re­nes Team von Ex­per­ten be­ob­ach­tet lau­fend die welt­weite Nach­rich­ten­lage und be­rei­tet diese in­di­vi­du­ell für Rei­se­ver­an­stal­ter, große Fir­men und Kon­zerne, aber auch kleine und mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men auf. Diese er­hal­ten so jene In­for­ma­tio­nen, die sie be­nö­ti­gen, um die Si­cher­heit ih­rer Kun­den bzw. ih­rer Mit­ar­bei­ter auf Rei­sen zu ge­währ­leis­ten.

    Zu den Kri­sen­her­den, die A3M be­ob­ach­tet, zäh­len Na­tur­ka­ta­stro­phen – wie Erd­be­ben, Hur­ri­kans oder Brände – so­wie po­li­ti­sche Un­ru­hen, Groß­de­mons­tra­tio­nen und wei­tere Er­eig­nisse, die für Rei­sende zu ei­ner Ge­fahr wer­den kön­nen. Bei den End­kun­den wurde das Un­ter­neh­men durch das Tsu­­nami-Früh­­warn­­sys­­­tem via SMS be­kannt, das nach der Flut­ka­ta­stro­phe im Jahr 2004 ins Le­ben ge­ru­fen wurde. Seit kur­zem bie­tet A3M die App „Glo­bal Mo­ni­to­ring“ für iPhone und An­droid an.

    www.global-monitoring.com

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