• REISEWELT
More
    21. Juli 2019

    Reisejahr 2018: Weniger Terror, aber mehr Katastrophen

    Das deut­sche Unter­nehmen A3M hat sämt­liche Krisen ana­ly­siert, die das Reisen im Jahr 2018 beein­flusst haben. Das Ergebnis: Im Ver­gleich zu 2017 gab es zwar weniger poli­ti­sche und reli­giös moti­vierte Ereig­nisse, aber dafür häuften sich die Natur­ka­ta­stro­phen.

    In der Kate­gorie „Terror“ zählte das Unter­nehmen 2018 welt­weit 1.030 Ereig­nisse – ein deut­li­cher Rück­gang im Ver­gleich zu den 1.237 Ter­ror­an­schlägen im Jahr 2017. Glei­ches gilt für bewaff­nete Kon­flikte: Musste A3M im Jahr zuvor noch 176 Ereig­nisse als Krisen ein­stufen, waren es 2018 nur noch 166. Auch die Zahl der Demons­tra­tionen und Unruhen fiel geringer aus: 1.188 Ereig­nisse wurden hier ver­zeichnet – nach 1.244 im Jahr zuvor.

    (c) pixabay /​​ biollama

    Beim Blick auf die Natur­ka­ta­stro­phen fällt die Bilanz hin­gegen weniger erfreu­lich aus. Rück­läufig waren hier nur die Hoch­­­wasser-Erei­g­­nisse – ihre Zahl sank von 147 auf 135. Dafür wurden 2018 nicht weniger als 1.071 Krisen durch Erd­beben aus­ge­löst – spürbar mehr als die 881 Ereig­nisse im Jahr zuvor. Sehr prä­sent waren auch die tro­pi­schen Wir­bel­stürme. Ihre Zahl stieg von 95 auf 108.

    A3M ent­wi­ckelt und betreibt Früh­­warn-, Infor­­ma­­tions- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­teme für ein pro­fes­sio­nelles Kri­sen­ma­nage­ment: Ein erfah­renes Team von Experten beob­achtet lau­fend die welt­weite Nach­rich­ten­lage und bereitet diese indi­vi­duell für Rei­se­ver­an­stalter, große Firmen und Kon­zerne, aber auch kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­nehmen auf. Diese erhalten so jene Infor­ma­tionen, die sie benö­tigen, um die Sicher­heit ihrer Kunden bzw. ihrer Mit­ar­beiter auf Reisen zu gewähr­leisten.

    Zu den Kri­sen­herden, die A3M beob­achtet, zählen Natur­ka­ta­stro­phen – wie Erd­beben, Hur­ri­kans oder Brände – sowie poli­ti­sche Unruhen, Groß­de­mons­tra­tionen und wei­tere Ereig­nisse, die für Rei­sende zu einer Gefahr werden können. Bei den End­kunden wurde das Unter­nehmen durch das Tsu­­nami-Früh­­warn­­system via SMS bekannt, das nach der Flut­ka­ta­strophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. Seit kurzem bietet A3M die App „Global Moni­to­ring“ für iPhone und Android an.

    www.global-monitoring.com

    LETZTE ARTIKEL

    Anantara eröffnet neues Luxusresort an der Costa del Sol

    Anan­tara hat das erste Haus in Spa­nien eröffnet: Das Anan­tara Villa Padierna Palace liegt in der Nähe von Mar­bella an der Costa del Sol und lockt mit einem traum­haften Aus­blick über drei Golf­plätze.

    Qatar Airways fliegt dreimal pro Woche nach Botswana

    Qatar Air­ways hat eine neue Ver­bin­dung nach Gabo­rone ange­kün­digt: Ab 27. Oktober 2019 geht es dreimal pro Woche in die Haupt­stadt von Bots­wana. Zum Ein­satz kommt dabei ein Airbus A350-900.

    Der teuerste Strand der Welt liegt … nicht in der Südsee

    Die Rei­se­platt­form You­Dis­cover hat die Kosten unter­sucht, die an einem ent­spannten Tag an den 300 belieb­testen Stränden der Welt in 69 Län­dern anfallen können. Das Ergebnis ist durchaus über­ra­schend.

    Zehn außergewöhnliche Regeln für Autofahrer rund um die Welt

    Wer im Aus­land ein Auto lenkt, sollte die Regeln des jewei­ligen Landes kennen. Der Miet­wagen-Spe­zia­list Sunny Cars gibt Tipps zu einigen wich­tigen, aber nicht so bekannten Gesetzen in beliebten Urlaubs­län­dern.

    Vatnajökull wird das dritte UNESCO-Weltnaturerbe in Island

    Seit wenigen Tagen gehört auch der Natio­nal­park Vat­na­jökull zum UNESCO-Welt­na­tur­erbe. Das größte Glet­scher­ge­biet Europas ist die dritte Welt­erbe­stätte in Island und bietet spek­ta­ku­läre Natur­phä­no­mene.

    Premiere in Polen: Erstes Motel One in Warschau ist eröffnet

    Das neue Motel One War­schau-Chopin befindet sich in bester Innen­stadt­lage – unweit des Frédéric-Chopin-Museums und der Musik­uni­ver­sität. Chopin und seine Werke prägen auch das Design.