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    Usbekistan erlaubt bis zu 30 Tage Aufenthalt ohne Visum

    Us­be­ki­stan hat seine Ein­rei­se­be­stim­mun­gen ge­än­dert und die Vi­sum­pflicht für Be­su­cher aus 46 Staa­ten ab­ge­schafft – dar­un­ter auch für Staats­bür­ger aus Ös­ter­reich, Deutsch­land und der Schweiz. Sie kön­nen sich künf­tig bis zu 30 Tage im Land auf­hal­ten, ohne ein Vi­sum be­an­tra­gen zu müs­sen. 

    Die neue Re­ge­lung gilt für tou­ris­ti­sche, pri­vate und ge­schäft­li­che Rei­sen ab 1. Fe­bruar 2019. Zu den 46 Staa­ten ge­hö­ren sämt­li­che Mit­glieds­län­der der EU, wo­bei Rei­sende mit deut­schem Pass so­gar schon seit 15. Jän­ner 2019 kein Vi­sum mehr be­nö­ti­gen.

    Bu­chara /​​ Us­be­ki­stan (c) pixabay

    Eben­falls von der Vi­sum­pflicht be­freit sind Rei­sende aus Ka­nada, Aus­tra­lien, Neu­see­land und wei­te­ren eu­ro­päi­schen Län­dern, nicht aber aus den USA: Wie die Staats­an­ge­hö­ri­gen von 75 wei­te­ren Län­dern – dar­un­ter Ve­ne­zuela, Li­ba­non und Nord­ko­rea – müs­sen die Ame­ri­ka­ner auch wei­ter­hin ein Vi­sum be­an­tra­gen.

    Mit den neuen Ein­rei­se­be­stim­mun­gen will Prä­si­dent Shav­kat Mir­zi­yoyev mehr Tou­ris­ten ins Land lo­cken. Seit er 2016 zum Nach­fol­ger des ver­stor­be­nen Is­lam Ka­ri­mov ge­wählt wurde, be­müht er sich, das Land für Tou­ris­mus und Han­del zu öff­nen. Aus die­sem Grund wird laut us­be­ki­schen Me­dien auch ein Ge­setz auf­ge­ho­ben, das es nicht ver­hei­ra­te­ten Paa­ren bis­her ver­bo­ten hat, ge­mein­sam in ei­nem Ho­tel­zim­mer über­nach­ten.

    Chiwa /​​ Us­be­ki­stan (c) pixabay

    Be­reits 2017 konnte Us­be­ki­stan ei­nen An­stieg von 40 Pro­zent bei den tou­ris­ti­schen An­künf­ten ver­zeich­nen – und auch für 2018 wurde ein ähn­lich ho­hes Wachs­tum er­war­tet. Ver­wun­der­lich ist das al­ler­dings nicht. Denn in kei­nem Land an der al­ten Sei­den­straße fin­den sich mehr be­deu­tende Kul­tur­denk­mä­ler als hier. Sa­mar­kand, Bu­chara und Chiwa sind da­her auch Teil des UNESCO-Welt­­ku­l­­tur­er­­bes.

    Mitt­ler­weile hat Us­be­ki­stan eine Ei­­sen­­bahn-Hoch­­ge­­schwin­­di­g­keits­­stre­­cke er­rich­tet, wel­che die Reise zwi­schen der Haupt­stadt Tasch­kent, Sa­mar­kand und Bu­chara deut­lich er­leich­tert hat – und noch in die­sem Jahr soll auch die Ver­län­ge­rung nach Chiwa fer­tig­ge­stellt wer­den. Mit den mo­der­nen Zü­gen, in de­nen drei Klas­sen zur Wahl ste­hen, ver­kürzt sich die Fahrt zwi­schen Tasch­kent und Bu­chara von sie­ben auf knapp drei Stun­den – und von Bu­chara nach Sa­mar­kand sind es so­gar nur zwei Stun­den.

    Sa­mar­kand /​​ Us­be­ki­stan (c) pixabay

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