Das welt­be­rühmte Ice­hotel im kleinen schwe­di­schen Ort Juk­kas­järvi ist für eine wei­tere Saison zurück­ge­kehrt: 34 Künstler aus 13 Län­dern haben Schnee und Eis in wochen­langer Arbeit in kunst­volle Unter­künfte ver­wan­delt, die nun Gäste aus aller Welt begeis­tern. Wir werfen einen Blick in die schönsten Zimmer.

Im seiner 29. Win­ter­saison prä­sen­tiert das Hotel aus Eis und Schnee vor allem Zimmer, die von Themen aus der Natur inspi­riert wurden – wie zum Bei­spiel die „Living Ocean Suite“, die Jona­than Green aus Eng­land gemeinsam mit seiner Tochter Marnie Green wie ein Aqua­rium mit Korallen, Muscheln und Fischen geschmückt hat.

„Art Suite Haven“ – Design von Jonas Johansson, Jordi Clara­munt und Lukas Petko (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018

Im Zimmer namens „Spruce Woods“, das von Chris­to­pher Pancoe und Jennie O’Keefe aus Kanada gestaltet wurde, können sich die Gäste wie auf einem Cam­ping­platz im Wald an einem Lager­feuer aus Eis nie­der­lassen.

Die Arbeiten für das Ice­hotel begannen bereits im März: Rund 2.500 Tonnen Eis wurden aus dem nahe gele­genen Fluss Torne geborgen und dann bis zum Bau­be­ginn im Oktober auf­be­wahrt. Wenige Wochen vor der Eröff­nung am 14. Dezember kamen schließ­lich die Künstler, um die 15 Suiten und die öffent­li­chen Räume zu gestalten. Das Eis wurde aber auch für die Her­stel­lung von Glä­sern, Tel­lern und Schüs­seln ver­wendet.

„Art Suite Spruce Woods“ – Design von Jennie O’Keefe und Chris­to­pher Pancoe (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018

Bis zum Sai­son­ende am 13. April 2019 erwartet das Hotel rund 70.000 Gäste aus aller Welt. Zudem sind mehr als 50 Hoch­zeiten ange­meldet. Tags­über können die Gäste an Aus­flügen mit dem Schnee­mobil oder mit Hun­de­schlitten teil­nehmen – und wer sich doch nicht ganz sicher ist, ob eine Nacht in der eisigen Kälte tat­säch­lich eine so gute Idee ist, kann auch ein nor­males, warmes Hotel­zimmer nebenan buchen.

Für jene Urlauber, die im tiefsten Winter prin­zi­piell nicht in den hohen Norden Schwe­dens reisen wollen, gibt es zudem seit 2016 das ganz­jährig geöff­nete „Ice­hotel 365“, das im Sommer mit Solar­strom betrieben wird. Das Design der 20 Zimmer und der Eisbar wird jedes Jahr neu gestaltet. Die Preise für zwei Erwach­sene beginnen in einem warmen Zimmer bei 1.549 SEK (ca. 150 Euro) und in einem Eis-Zimmer bei 2.354 SEK (ca. 230 Euro).

www.icehotel.com

„Art Suite Lol­lipop“ – Design von Luc Voisin und Mathieu Brison Voi­sion (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018
„The Living Ocean Suite“ – Design von Jona­than Paul Green und Marnie Green (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018
„Art Suite Oak“ – Design von Tjåsa Gus­fors und Sam Gus­fors (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018
„Art Suite Flock“ – Design von Ulrika Tall­ving und Lisa Lind­qvist (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018
Main Hall – Design von Mar­jo­lein Vonk und Mau­rizio Perron (c) Asaf Kliger /​ Ice­hotel 2018