Wohin geht die Reise in diesem Jahr? Spa­nien, Grie­chen­land oder Ita­lien? Oder viel­leicht einmal ein weniger bekanntes Urlaubs­ziel? Wie wäre es mit Alba­nien, Swa­si­land oder Kir­gi­si­stan? Die Urlaub­s­pi­raten stellen zehn Trend-Desti­na­tionen vor, die 2019 stark im Kommen sind.

1Panama

Panama (c) pixabay

Atem­be­rau­bende Land­schaften und arten­reiche Tier­welt treffen auf puder­zu­cker­weiße Traum­strände: Dem kleinen Karibik-Anrainer wird Unrecht getan, wenn er nur mit dem berühmten Hut und dem Pana­ma­kanal in Ver­bin­dung gebracht wird. Denn langsam aber sicher eta­bliert sich das Land bei den Rei­senden als preis­werte Alter­na­tive zu Costa Rica. Ob Berge, Regen­wald und Was­ser­fälle in den 15 Natio­nal­parks oder kleine Inseln mit pal­men­ge­säumten Stränden: In Panama finden Rei­sende viele Zutaten für einen tollen Urlaub.

2Taiwan

Taiwan (c) pixabay

Die grüne Insel ist sicher­lich eines der am meisten unter­schätzten Rei­se­ziele Asiens. Auf kleiner Fläche ver­eint sie tro­pi­sche Wälder, Berge, Schluchten und Vul­kan­land­schaften. Die schönen Küs­ten­land­schaften im Osten können am besten mit dem Fahrrad auf dem weit­läu­figen und gut aus­ge­bauten Rad­we­ge­netz erkundet werden. Die Nächte hin­gegen lassen sich in den zahl­rei­chen Clubs und Bars des pul­sie­renden Taipeh zum Tag machen. Alter­nativ können sich kuli­na­risch Inter­es­sierte auf einem der Nacht­märkte durch die Viel­falt von Stink-Tofu bis zur gebra­tenen Python schlemmen. Wer auf weiße Strände im Urlaub nicht ver­zichten möchte, findet auch diese in Taiwan.

3Tasmanien

Tas­ma­nien (c) pixabay

Auf einer Fläche so groß wie Bayern beher­bergt die aus­tra­li­sche Insel nicht weniger als 19 Natio­nal­parks, in denen Regen­wälder, kris­tall­klare Seen und rei­ßende Flüsse zu finden sind. Auf­grund der abge­schie­denen Lage konnte sich hier eine ein­zig­ar­tige Tier- und Pflan­zen­welt ent­wi­ckeln, von denen der Tas­ma­ni­sche Teufel sicher­lich am bekann­testen ist. Mit den abwechs­lungs­rei­chen Küsten, Bergen und Hoch­pla­teaus erin­nert die Land­schaft an Teile Neu­see­lands. Ande­rer­seits ist Tas­ma­nien weniger erschlossen, hat nicht mit Mas­sen­tou­rismus zu kämpfen und ist zudem preis­werter. Ein Traum­ziel für Wan­derer!

4Belgrad

Bel­grad (c) pixabay

Die Stadt an der Donau ist einer der zahl­rei­chen Anwärter auf den Titel des „neuen Berlin“. Hinter brö­ckelnden Fas­saden ver­bergen sich jede Menge Clubs, in denen sich die fei­er­freu­dige Szene der ser­bi­schen Haupt­stadt ver­gnügt. Über dem Wasser wird auf den zahl­rei­chen Par­ty­booten getanzt, die an den Ufer­pro­me­naden ankern. In den knapp 1.500 Restau­rants finden sich immer wieder kuli­na­ri­sche High­lights, die dabei so günstig sind wie in kaum einer anderen euro­päi­schen Groß­stadt.

5Madagaskar

Mada­gaskar (c) pixabay

Wer gerne zu einem aben­teu­er­li­chen Ziel reisen möchte, ist auf der exo­ti­schen Insel vor Afrika genau richtig. Die tou­ris­ti­sche Infra­struktur ist alles andere als per­fekt – schon allein des­halb ist Mada­gaskar noch weit davon ent­fernt, ein Mas­sen­ziel zu sein. Viele Besu­cher kommen wegen der immensen Arten­viel­falt von Flora und Fauna, die sich auf­grund der Ent­wick­lungs­ge­schichte der Insel und der späten Besie­de­lung durch den Men­schen her­aus­bilden konnte. Ob Cha­mä­leons oder die beliebten Lemuren: Einige Tiere kommen welt­weit nur auf Mada­gaskar vor. Für ent­spannte Strand­tage ist vor allem die kleine Insel Nosy Be beliebt. Aber auch rings um die Haupt­insel gibt es viele Kilo­meter Strand.

6Rumänien

Rumä­nien (c) pixabay

Noch haben die meisten Rei­senden das Land zwi­schen Kar­paten und Schwarzem Meer nicht auf ihrem Radar. Dabei hat Rumä­nien viel mehr zu bieten als das berühmte Dra­cula-Schloss. Die Land­schaften der Süd­kar­paten, ein unter­ir­di­scher Glet­scher, die male­ri­sche Alt­stadt von Sibiu und ein Frei­zeit­park in 112 Metern Tiefe sind nur einige Bei­spiele. Hier können auch noch Bären, Wölfe und Luchse in freier Wild­bahn beob­achtet werden. Im Kon­trast dazu steht die Haupt­stadt Buka­rest, wo sich Hipster in schi­cken Stra­ßen­cafés treffen. Auch das größte Gebäude Europas – das Par­la­ment – kann hier besich­tigt werden. Dabei pro­fi­tieren die Rei­sende stets von einem sehr guten Preis-Leis­tungs­ver­hältnis.

7Swasiland

Swa­si­land (c) pixabay

Das kleine Land im Süden Afrikas, das kürz­lich zum 50. Geburtstag in „König­reich eSwa­tini“ umbe­nannt wurde, steht tou­ris­tisch klar im Schatten seines großen Nach­barn Süd­afrika. In Swa­si­land ist alles eine Nummer kleiner, aber nicht weniger spek­ta­kulär. So sind nir­gendwo in Afrika die Chancen so groß, Spitz­maul­nas­hörner zu sehen. Daneben kommen in den sechs Natio­nal­parks auch Ele­fanten, Giraffen, Nil­pferde und Kro­ko­dile vor. Außer­halb der Parks können die Tou­risten die Zeit mit Wild­wasser-Raf­ting, Reiten oder dem Besuch von alten Gold­minen ver­bringen. Die Swasis, wie die Ein­wohner genannt werden, gelten als tra­di­ti­ons­be­wusst und herz­lich.

8Bordeaux

Bor­deaux (c) pixabay

Die Haupt­stadt des Weins im Süd­westen Frank­reichs ist mitt­ler­weile auch bekannt für ihre Kunst- und Kul­tur­szene. Neben der schönen Archi­tektur, den his­to­ri­schen Monu­menten und den Park- und Gar­ten­an­lagen ziehen vor allem die mul­ti­kul­tu­relle Atmo­sphäre und die süd­fran­zö­si­sche Läs­sig­keit in ihren Bann. Die Atlan­tik­küste ist nur eine halbe Stunde ent­fernt. Hier warten neben den berühmten Dünen auch ebenso fri­sche wie preis­werte Aus­tern auf die Fein­schme­cker.

9Kirgisistan

Kir­gi­si­stan (c) pixabay

Gast­freund­liche Ein­hei­mi­sche, die hohen Berge des Tian Shans, kris­tall­klare Seen und die end­losen Steppen der Hoch­ebenen – all dies finden die Rei­senden in diesem zen­tral­asia­ti­schen Land. Beson­ders beliebt ist das Pfer­de­trek­king durch das impo­sante Berg­land. In den letzten Jahren wurden die Regeln für die Ein­reise immer weiter gelo­ckert, sodass mitt­ler­weile Deut­sche, Öster­rei­cher und Schweizer bis zu 60 Tage vis­um­frei nach Kir­gi­si­stan reisen können.

10Albanien

Alba­nien (c) pixabay

Nur wenige Tou­risten haben bisher den Weg nach Alba­nien gefunden. Dabei spricht vieles für den kleinen Bal­kan­staat an der Adria: die Gast­freund­schaft der Ein­wohner, his­to­ri­sche Burgen und Ruinen, aber auch Strände, die sich vor denen in Grie­chen­land und Kroa­tien nicht ver­ste­cken müssen – und dazu kommen natür­lich die noch relativ nied­rigen Preise. Eine güns­tige Alter­na­tive zu Direkt­flügen ist ein Flug nach Korfu und eine Wei­ter­fahrt mit der Fähre nach Saranda.