JamaikaKARIBIK

Acht Karibikstaaten verbieten Verpackungen aus Plastik

Die EU macht es ab 2021, Ja­maica ab so­fort: Seit dem 1. Jän­ner 2019 sind der Ge­brauch und die Ver­brei­tung von Ta­schen, Fla­schen und Stroh­hal­men aus Plas­tik so­wie Sty­ro­por-Ver­pa­ckun­gen für Spei­sen auf der Ka­ri­bik­in­sel ver­bo­ten.

Gleich­zei­tig soll ein Auf­klä­rungs­pro­gramm die Ein­woh­ner über den nach­hal­ti­ge­ren Um­gang mit Plas­tik in­for­mie­ren. Ähn­li­che Ver­bote gel­ten seit Jah­res­be­ginn auch in sie­ben wei­te­ren Ka­ri­bik­staa­ten: Bar­ba­dos, Be­lize, Ba­ha­mas, Costa Rica, Do­mi­nica, Gre­nada und Tri­ni­dad & To­bago.

So wie in Asien, Afrika und Süd­ame­rika ist der Plas­tik­müll auch in der Ka­ri­bik ein gro­ßes Pro­blem. Auf vie­len In­seln macht Ein­weg­plas­tik be­reits mehr als die Hälfte des Ge­samt­ge­wichts der ge­sam­mel­ten Ab­fälle aus – und ver­mut­lich lan­det noch viel mehr Plas­tik im Meer, was nicht nur für die Na­tur, son­dern auch für den Tou­ris­mus schäd­lich ist.

Die zu­neh­mend ver­müll­ten Traum­strände der Ka­ri­bik­in­sel mit ih­ren rund 2,9 Mil­lio­nen Ein­woh­nern ge­ben je­den­falls kein gu­tes Bild ab: Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten Frei­wil­lige nach An­ga­ben der Na­tur­schutz­or­ga­ni­sa­tion „Ja­maica En­vi­ron­ment Trust” al­lein am na­tio­na­len Ak­ti­ons­tag ge­gen Müll rund 73 Ton­nen Plas­tik­müll an der Küste ein­ge­sam­melt.

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