Kurz vor Weih­nachten wurde in Maltas Haupt­stadt Val­letta das MUZA eröffnet. Das neue Natio­nal­mu­seum für bil­dende Künste will die Besu­cher durch audio-visu­elle Ele­mente und inter­ak­tive Objekte stärker mit­ein­be­ziehen und ihnen die Geschichte der ein­zelnen Werke in den Aus­stel­lungen näher bringen.

Das Wort MUZA steht für die Vision dieses Pro­jekts. Es ist die Abkür­zung von „Muzew Nazz­jo­nali tal-Arti“, was auf Mal­te­sisch „Museum für bil­dende Künste“ bedeutet und sich gleich­zeitig auch auf die Musen bezieht – die gött­liche Quelle der Inspi­ra­tion der Künste. MUZA ist im Mal­te­si­schen gleich­zeitig auch das Wort für Inspi­ra­tion.

MUZA /​ Valetta (c) Visit Malta

Das neue Natio­nal­mu­seum befindet sich in der ein­drucks­vollen Auberge D’Italie – einem his­to­ri­schen Gebäude aus dem Jahr 1574, das einst den ita­lie­ni­schen Ordens­rit­tern als Her­berge diente. Teil des MUZA ist auch das 1924 gegrün­dete National Museum of Fine Arts.

Die neue Aus­stel­lung umfasst 20.000 Expo­nate. Dazu zählen zeit­ge­nös­si­sche und his­to­ri­sche Werke, wie etwa das Gesamt­werk des mal­te­si­schen Bild­hauers Antonio Sci­ortino, dessen Arbeiten Ein­flüsse von Auguste Rodin wider­spie­geln.

Die Eröff­nung des MUZA bil­dete für Valetta den krö­nenden Abschluss eines äußerst erfolg­rei­chen Jahres als „Euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt 2018“. Weil Kultur ein wich­tiger Aspekt für den Tou­rismus in Malta ist, wird es aber auch im Jahr 2019 wei­terhin eine Viel­zahl kul­tu­reller Ver­an­stal­tungen auf den Inseln geben. Infos: www.muza.heritagemalta.org.