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    24. Juli 2019

    Oktoberfest München: Die besten Foto-Motive auf der Wiesn

    In Mün­chen heißt es wieder „O’Zapft is!“ – und natür­lich muss bei den Besu­chern auch in diesem Jahr das Smart­phone immer griff­be­reit sein, um die ein­ma­ligen Okto­ber­­fest-Erle­b­­nisse fest­zu­halten. Die Pos­t­­karten-App www.MyPostcard.com kennt fünf außer­ge­wöhn­liche Motive, die auf keiner Kamera fehlen dürfen.

    Achtung festhalten – das „Teufelsrad“

    Teu­felsrad (c) MyPo­st­card

    Berühmt, berüch­tigt und immer einen Schnapp­schuss wert ist „Feldl´s Teu­felsrad“. Schon seit dem Jahr 1910 ist es auf dem Okto­ber­fest ver­treten – und seit jeher bildet sich eine Schlange von Schau­lus­tigen vor der Attrak­tion. Grob gesagt ist das „Teu­felsrad“ eine Art Geschick­lich­keits­test, bei dem es darum geht, sich mög­lichst lang auf einer dre­henden Holz­fläche zu halten, wäh­rend man gleich­zeitig einem schwin­genden Schaum­ball und Seilen aus­wei­chen muss und vom Rekom­man­deur – einer Art Kom­men­tator – mit immer neuen baye­ri­schen Schmäh-Sprü­chen auf die Schippe genommen wird. Auch wer selbst nicht auf das „Teu­felsrad“ möchte, sollte sich diese Wiesn-Tra­­di­­tion unbe­dingt anschauen, denn für die Zuschauer ist das immer ein Spaß. Auf den Aus­löser drü­cken sollte man am besten, wenn Dut­zende Mädels im Dirndl oder Männer in Leder­hosen auf­ein­ander sitzen und sich anein­ander fest­zu­halten ver­su­chen. Dieses Wiesn-Foto haben Daheim­ge­blie­bene sicher noch nicht so oft gesehen.

    Nostalgie pur – die „Oide Wiesn“

    Oide Wiesn (c) MyPo­st­card

    Vor acht Jahren fei­erte das Okto­ber­fest seinen 200. Geburtstag – und dieser Tag war auch die Geburts­stunde der „Oidn Wiesn“. Hier herrscht vor allem eines: Nost­algie. Wer abseits des Wiesn-Tru­­bels ent­spannt über das Fest­ge­lände schlen­dern möchte, ist hier an der rich­tigen Adresse. Zwar kostet der Ein­tritt 3 Euro und es gibt weniger Zelte. Dafür haben diese aber noch einen his­to­ri­schen Tanz­boden – ideal zum Schuh­platt­lern und für den Rock­fliaga. Außerdem stehen bunte Trachten, Pfer­de­rennen und Live-Musik auf dem Pro­gramm. Wer sein Foto­album also mit klas­si­schem baye­ri­schen Brauchtum bestü­cken möchte und gleich­zeitig eine Runde auf his­to­ri­schen Fahr­ge­schäften – die übri­gens alle nur einen Euro kosten – drehen möchte, sollte einen Besuch ein­planen.

    Skurril, skurriler – „Schichtl“

    (c) Schichtl

    Natür­lich ist die Wiesn an sich schon ein wahres Spek­takel. Das kann man aller­dings auch im Tra­di­ti­ons­theater – dem „Schichtl“ – auf dem Fest­ge­lände erleben. Schon seit 1869 ist das „Ori­ginal-Zauber-Spe­zia­­li­­täten-Theater“ auf dem Okto­ber­fest zu finden und begeis­tert seine Besu­cher immer wieder mit Kurio­si­täten. Auf­fäl­lige Kos­tüme und außer­ge­wöhn­liche Stücke werden hier geboten. Zwei­fels­ohne ist das High­light aber die „Ent­haup­tung“ eines Zuschauers auf der offenen, hell erleuch­teten Bühne mit der Guil­lo­tine. Selbst­ver­ständ­lich alles nicht echt, aber auf jeden Fall eine schaurig-lus­­tige Abwechs­lung beim Wiesn-Besuch und der per­fekte Ort für einen skur­rilen Schnapp­schuss.

    Wer war das? – Wäscheklammer mit Namen

    Wäsche­klammer (c) MyPo­st­card

    Ursprüng­lich trugen nur die Wiesn-Bedie­­nungen Wäsche­klam­mern, um die Quit­tungen daran befes­tigen zu können. Inzwi­schen werden die Klam­mern in jedem Zelt und auch auf dem Fest­ge­lände ver­kauft. Wörter wie „Spotzl“, „Wiesn­ha­serl“ oder „Lausbua“ sind darauf zu finden, klas­si­scher sind die Holz­klam­mern mit Namen, die man sich vor Ort beschriften lassen kann. Nicht nur per­fekt, um das Gegen­über mit dem Vor­namen anreden zu können, son­dern auch für ein Erin­ne­rungs­foto – so kann man sich im Not­fall auch am nächsten Tag noch an den Namen des Wiesn-Flirts erin­nern.

    Kikeriki – die Hendl-Hüte

    Hendl-Hut (c) MyPo­st­card

    Sie kamen, wurden gefeiert und blieben: Seit einiger Zeit ist das Hendl nicht nur auf dem Teller abso­luter Kult, son­dern auch auf dem Kopf. Die Hendl-Hüte machen sich per­fekt auf Schnapp­schüssen im Fest­zelt. Die Schenkel der bat­te­rie­be­trie­benen Hendl-Hüte wackeln für rund 30 Sekunden und sind damit der per­fekte Musik-Begleiter für eine Tanz­ein­lage zum „Flieger-Lied“ oder „Hul­apalu“ auf der Bier­bank. Aber bitte nie­mals außer­halb der Wiesen auf­setzen!

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