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    Wachau: Marillenernte startet so früh wie selten zuvor

    We­gen der ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren der letz­ten Wo­chen sind die Wach­auer Ma­ril­len heuer un­ge­wohnt früh reif: Be­reits in den nächs­ten Ta­gen be­ginnt die Haupternte der EU-ge­­schüt­z­­ten Frucht – und da­mit die beste Ge­le­gen­heit, fri­sche Ma­ril­len zu kau­fen oder sie in Form ver­schie­de­ner Köst­lich­kei­ten in der re­gio­na­len Gas­tro­no­mie zu ver­kos­ten.

    Wach­auer Ma­ril­len wer­den fast aus­schließ­lich ab Hof oder auch di­rekt vom Ma­ril­len­gar­ten weg ver­kauft. Nur die rei­fen Früchte wer­den lau­fend frisch ge­pflückt und die täg­li­chen Ern­te­men­gen zum Ver­kauf an­ge­bo­ten.

    Ma­ril­len­ernte in der Wachau (c) Do­nau Nie­der­ös­ter­reich /​​ Steve Hai­der

    Ge­ern­tet wer­den die voll­rei­fen Früchte in sorg­fäl­ti­ger Hand­ar­beit mit dem tra­di­tio­nel­len Pflück­korb – dem Wach­auer Ma­ril­len­zis­tel. Durch seine schmale und spitz nach un­ten zu­sam­men­lau­fende Form ist er in den ho­hen Bäu­men ein­fa­cher nutz­bar – und der Druck auf die un­ten im Pflück­korb lie­gen­den Ma­ril­len wird nicht zu groß.

    Da die Be­triebe der Ma­ril­len­bau­ern zum Teil sehr klein sind, ist die täg­li­che Ver­füg­bar­keit der Ma­ril­len oft ge­ring. Um si­cher­zu­ge­hen, dass man die ge­wünschte Menge be­kommt, emp­fiehlt es sich da­her, die On­­line-Ma­­ril­­len­börse zu nüt­zen oder di­rekt beim Bau­ern zu re­ser­vie­ren.

    Ma­ril­len­zis­tel (c) Do­nau Nie­der­ös­ter­reich /​​ Steve Hai­der

    Beim Kauf sollte man al­ler­dings un­be­dingt auf das Gü­te­sie­gel „Ori­gi­nal Wach­auer Ma­rille“ ach­ten. Je­des Jahr gibt es auch Stände, die Ma­ril­len zwei­fel­haf­ter Her­kunft an­bie­ten. Diese „im­por­tier­ten“ Früchte sind an­dere Sor­ten und ha­ben ein deut­lich schwä­che­res Aroma. Auch der aus­neh­mend süße, saf­tige Ge­schmack der Wach­auer Ma­ril­len fehlt ih­nen.

    Das Logo mit dem ty­pi­schen Wach­auer Ern­te­korb „Ma­ril­len­zis­tel“ und der grü­nen Schrift „Ori­gi­nal Wach­auer Ma­rille“ ist an den Stän­den auf den Schir­men und in vie­len Fäl­len auch auf den Kar­tons sicht­bar sind, mit de­nen die Ma­ril­len ver­packt sind.

    Ma­ril­len­knö­del (c) Best of Wachau /​​ Rita New­man

    Ge­ne­rell sind die Wach­auer Ma­ril­len durch ihr vol­les Aroma nicht gut trans­port­fä­hig und soll­ten da­her mög­lichst frisch ver­speist wer­den. Da­her lan­den sie in der Wachau meist auch di­rekt vom Baum in Knö­deln, Ku­chen und Stru­deln und wer­den als Mar­me­lade oder Kom­pott ver­ar­bei­tet. Auch in den Land­gast­häu­sern und Hau­ben­re­stau­rants der Re­gion hat die Wach­auer Ma­rille jetzt na­tür­lich Hoch­sai­son auf den Spei­se­kar­ten.

    Tra­di­tio­nell ge­fei­ert wird die Ma­rille die­ses Jahr wie­der von 13. bis 15. Juli beim Fest „Al­les Ma­rille“ in der Alt­stadt von Krems. Ein be­son­de­res Er­leb­nis ist der An­schnitt des größ­ten Wach­auer Ma­ril­len­ku­chens.

    Ma­ril­len aus der Wachau (c) Do­nau Nie­der­ös­ter­reich /​​ Steve Hai­der

    Flau­mig, fri­sche Ma­ril­len­knö­del vom bunt be­mal­ten „Ma­ril­len­knö­del­au­to­ma­ten“ sind der ku­li­na­ri­sche Hö­he­punkt beim Spit­zer Ma­ril­len­kir­tag von 19. bis 22. Juli. Auch der Spit­zer Dorf­brun­nen wird wäh­rend des Fes­tes zur Lab­stelle für flüs­sige Ma­ril­len­köst­lich­kei­ten. Fei­er­lich ze­le­briert wird zu­dem die all­jähr­li­che Kür von „Prinz Ma­ril­lus“ und „Prin­zes­sin Apri­ko­sia“ – be­glei­tet von Volks­tän­zen in ty­pi­scher Wach­auer Tracht.

    Alle In­for­ma­tio­nen zur Ma­ril­len­ernte, eine Web­cam zur Kon­trolle des Rei­festa­tus, eine On­­line-Ma­­ril­­len­börse, viele Aus­flugs­tipps und Adres­sen der Wach­auer Ma­ril­len­bau­ern fin­den sich auf www.marillenernte.com.

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