Die ita­lie­ni­sche Oli­venöl-Bibel „Flos Olei“ hat Istrien 2018 zum dritten Mal in Folge zur besten Oli­ven­öl­re­gion der Welt gekürt. Zu den her­aus­ra­genden Pro­du­zenten zählen dabei Sandi und Tedi Chia­valon. Ihre Öle waren bisher der Top-Gas­tro­nomie vor­be­halten – nun gibt es sie auch für Pri­vat­kunden in Öster­reich und Deutsch­land.

Noch vor 20 Jahren wur­zelten auf der kroa­ti­schen Adria-Halb­insel keine 100.000 Ölbäume – und das Öl aus Istrien war in Europa weit­ge­hend unbe­kannt. Heute prägen 1,6 Mil­lionen Oli­ven­bäume das Land­schafts­bild und bilden die Basis für groß­ar­tiges Öl.

Typisch Istrien: Oli­ven­baum auf roter Erde (c) TVB Istrien /​ Markus Has­linger

Für Kenner wie „Flos Olei“-Herausgeber Marco Oreggia keine Über­ra­schung, denn Istrien ist his­to­risch „vor­be­lastet“: Bereits im antiken Rom galten die Oli­venöle der Halb­insel als die besten der damals bekannten Welt – und damit als Gold­stan­dard, an dem alle anderen gemessen wurden.

Klima und Boden der nörd­lichsten Region im Mit­tel­meer­raum sind also absolut per­fekt. Dazu kommt, dass das Ende der sozia­lis­ti­schen Ein­heits­phi­lo­so­phie einen unglaub­li­chen Boom von regio­nalen Tra­di­ti­ons­pro­dukten aus­löste, wes­halb Ölbauern und -mühlen rasch über modernste Technik und beste Aus­bil­dung ver­fügten. Dazu wird seit einigen Jahren kom­pro­misslos auf Spit­zen­qua­lität gesetzt: frühe Ernte, rasche „extra ver­gine“ und eine per­fekte Lage­rung.

Oli­venöle von Chia­valon (c) Petr Blaha

Einen ganz beson­deren Stel­len­wert inner­halb der neuen Ölszene haben die Brüder Sandi und Tedi Chia­valon aus Vod­njan. Sandi begann schon als Jugend­li­cher, Öl zu pro­du­zieren. Noch in ganz kleinen Mengen, aber in sol­cher Qua­lität, dass der Name Chia­valon unter Ken­nern bald Kult­status hatte. Mitt­ler­weile ist daraus ein Fami­li­en­be­trieb geworden, der welt­weit bei Degus­ta­tionen für Furore sorgt und so nebenbei ver­schie­denste Design­preise für die extra­va­ganten Gestal­tungen der Fla­schen gewinnt.

Mit neuer Press­tech­no­logie und noch kür­zeren Wegen zwi­schen der hän­di­schen Ernte und dem Abfüllen konnte die ohne­dies hohe Qua­lität weiter gestei­gert werden. Und natür­lich durch span­nende Blends. So wurde bei­spiels­weise gemeinsam mit den Spit­zen­kö­chen der Jeunes Restau­ra­teurs (JRE) ein sehr aus­ba­lan­ciertes, fein fruch­tiges Öl mit dezent bitter-scharfer Note ent­wi­ckelt.

Diese „JRE Edi­tion“ ist dabei nicht nur für die Spit­zen­gas­tro­nomie gedacht: Sie kann auch in Döl­leres Genuss­welten in Kuchl erworben und in Döl­le­rers Wein­han­dels­haus online um 13 Euro in einer 0,25-Liter-Flasche bestellt werden – ebenso wie die beiden Chia­valon-Öle „Ex albis“ und „Romano“. Letz­tere kosten jeweils 14,70 für 0,25 Liter bzw. 26,20 Euro für 0,5 Liter. Deutsch­spra­chige Infor­ma­tionen zu Chia­valon sind auf www.chiavalon.hr zu finden. Bestel­lungen sind auf weinhandelshaus.at mög­lich.