Ob auf dem Rücken der Pferde, auf dem Fahrrad­sattel oder zu Fuß bei Trekking- und Wander­touren: Wer in seinem Urlaub aktiv bleibt, kann fremde Länder und Kulturen noch inten­siver erleben. Evaneos – bekannt als führende Online-Markt­platz für Indivi­du­al­reisen – hat elf exoti­sche Aktiv­reisen als Inspi­ra­tion zusam­men­ge­stellt. 

1Argentinien: Reiten im Land der Gauchos

Argen­ti­nien (c) Canada­stock /​ Shutter­stock

Die argen­ti­ni­sche Geschichte wäre undenkbar ohne die Gauchos. In der Lodge Estancia Don Joaquin im „Wilden Norden“ von Argen­ti­nien erleben die Besucher unver­fälschten Gaucho-Alltag, ihre Reitkunst und ihre Tradi­tionen. Gemeinsam werden hier die Pferde gesat­telt und die Viehherden mit Pferd und Fangleine zusam­men­ge­trieben. Beim Wurf-Wettbe­werb wird das Lasso geschwungen und bei Ausritten in die Pampa eröffnet sich vom Sattel aus der Zauber der schier unend­li­chen Weite mit Wildpferden, Schaf­herden und Flamingos.  

2Botswana: Im Galopp durch das Okavango Delta

Botswana (c) pixabay

Das Okavango Delta ist eines der beein­dru­ckendsten Natur­wunder dieser Erde und auch das größte Binnen­delta der Welt. Seine immense Vielfalt an Tier- und Pflan­zen­arten bildet die abwechs­lungs­reiche Kulisse für Safari-Abenteuer auf dem Rücken der Pferde. Auf der Suche nach Wildtieren folgen die Reiter alten Elefan­ten­pfaden und beobachten Antilopen, Zebras, Nilpferde und Büffel. Nachts faszi­niert der klare Sternen­himmel und gefrüh­stückt wird beim Sonnen­auf­gang am Lager­feuer.

3Kirgistan: Auf dem Rad über hohe Berge

Kirgi­stan (c) Travel­Nerd /​ Shutter­stock

Das Land in Mittel­asien steckt voller kultu­reller und landschaft­li­cher Kontraste. Auf einer 14-tägigen Radrund­reise geht es über imposante Gebirgs­züge sowie durch ausge­dehnte Hochebenen und Steppen. Unberührte Landschaften und endlose Horizonte wechseln sich ab mit kleinen Dörfern, in denen die Radfahrer auch am kirgi­si­schen Leben teilnehmen. Übernachtet wird unter anderem bei Gastfa­mi­lien und in einer tradi­tio­nellen nomadi­schen Behau­sung – der Jurte.

4Myanmar: Perspektivwechsel mit Fahrrad und Kajak

Myanmar (c) pixabay

Es gibt viele Wege, um dieses außer­ge­wöhn­liche Land und seine kultu­rellen, histo­ri­schen und landschaft­li­chen Schätze zu entde­cken. Aktiv­ur­lauber können das beispiels­weise auf dem Fahrrad, mit dem Kajak, im Zug und auf dem Boot tun. Die Radreise führt in die alten Königs­städte bei Mandalay und über die berühmte, 1,2 Kilometer lange U-Bein-Brücke bei Amara­pura. Die Stille des Inle-Sees genießen die Wasser­sportler mit dem Kajak. Fernab der Touris­ten­ströme paddeln sie an den schwim­menden Dörfern und atembe­rau­benden Landschaften vorbei.

5Bhutan: Trekking in den Himmel des Himalaya

Bhutan (c) Sabine Horte­busch /​ Shutter­stock

Großar­tige Trekking­touren durch die Bergwelt Bhutans mit Ausbli­cken auf die 7.000er-Gipfel bieten sich in der Zeit von März bis Mai – wenn die Rhodo­dendren-Wälder blühen – und von Mitte September bis November an. Der Druk Path Trek – eine alte Höhenroute von Paro nach Thimphu – führt beispiels­weise vorbei an maleri­schen Gebirgs­seen, dem Phajo­ding Kloster aus dem 15. Jahrhun­dert und den alten Behau­sungen der Yak-Hirten. Sie heißen die Besucher willkommen und geben Einblick in ihre Lebens­weisen und Tradi­tionen.

6Kapverden: Wandern durch unberührte Natur

Fogo /​ Kapverden (c) pixabay

Lange Sandstrände und weite Steppen­land­schaften, zerklüf­tete Gebirgs­land­schaften und quirlige Hafen­städte: Jede der Kapver­di­schen Inseln besticht durch ihren eigenen Charme. Eine zweiwö­chige Wander­reise führt auf die drei größten Bergin­seln: Fogo faszi­niert mit seinen Vulkan­land­schaften und Santiago mit dem Natio­nal­park der Serra Malagueta im Norden, während Santo Antao ein ganz anderes Bild bietet. Im Paul-Tal werden Papayas, Avocados, Süßkar­tof­feln, Maniok und Kaffee angebaut. Spekta­kulär ist die Wande­rung entlang der Steil­küste.

7Jordanien: Zu Fuß durch die rosarote Wüste

Wadi Rum /​ Jorda­nien (c) pixabay

Wadi Rum ist zweifellos die eindrucks­vollste Wüsten­land­schaft Jorda­niens – und das nicht nur, weil dort 1962 David Lean den berühmten Histo­ri­en­streifen „Lawrence von Arabien” drehte. Schmale Felsna­deln, spekta­ku­läre Felsbrü­cken und leuch­tend rote Granit­berge ragen hier aus dem Wüsten­sand und verleihen dem „Tal des Mondes“ eine einzig­ar­tige Atmosphäre. Übernachtet wird unter anderem in einem Wüsten­zelt. Ein Koch verwöhnt die Wanderer mit der schmack­haften Küche des Nahen Ostens. Lohnend ist ein Besuch der Felsen­stadt Petra.

8Äthiopien:  Mit Wanderschuhen auf das Dach Afrikas

Äthio­pien (c) Alexander Narraina /​ Shutter­stock

Der Sämen-Natio­nal­park im Norden von Äthio­pien ist einer der ältesten und kleinsten in Afrika. Auf nur 220 Quadrat­ki­lo­me­tern drängen sich mehr als ein Dutzend Viertau­sender. Wanderer marschieren durch tiefe Schluchten, schroffe Felsen und grüne Hochebenen und können dabei Rotbrust­pa­viane mit gigan­ti­schen Mähnen beobachten. Die schönsten und spekta­ku­lärsten Aussichten bis ins Tiefland bietet der Gipfel des 3.926 Meter hohen Imit Gogos. Der Weg ist gesäumt von Riesen­lo­be­lien, die hier bis zu zehn Meter hoch werden und ihre längli­chen Blüten­kerzen weit in den Himmel recken.

9Mexiko: Gipfelstürmer auf Vulkan-Tour

Mexiko (c) Robert Cicchetti /​ Shutter­stock

Mehr als 20 Vulkane – teils rauchend, teils inaktiv – sind über Mexiko verteilt. Auf einer achttä­gigen Wander­reise bezwingen Bergsteiger mit guter Kondi­tion gleich drei davon. Eine Tages­tour führt auf den 4.680 Meter hohen Nevado de Toluca. Schon bei Dunkel­heit geht es los, um den seit rund 3.000 Jahren inaktiven Vulkan Malinche zu besteigen. Die Bergtour auf den Iztac­ci­huatl – mit 5.220 Metern der dritt­größte Vulkan Mexikos – erfolgt an zwei Tagen mit einer Übernach­tung zur Akkli­ma­ti­sie­rung im Basecamp. Doch egal auf welchem Vulkan: Stets werden die Gipfel­stürmer mit spekta­ku­lären Aussichten belohnt.

10Indonesien: Die Unterwasserwelt von Bali

Bali (c) Tatyana Popova /​ Shutter­stock

Bali ist nicht nur die Insel der tausend Tempel, sondern auch ein hervor­ra­gender Spot für Taucher. Eine zweiwö­chige Reise führt zu einigen der schönsten Koral­len­riffe und zu den besten Tauchorten Balis in Nusa Menjangan und Tulamben. Auf keinen Fall versäumen sollten die Taucher aber auch die fantas­ti­sche Landschaft über Wasser – etwa die Aussicht über Balis schönste Reisterrassen, Kaffee- und Gewürz­nel­ken­plan­tagen wie in Pupuan und den im Meer liegenden Felsen­tempel ​Pura Tanah Lot.

11Indien – Die Wiege des Yoga

Indien (c) DR Travel Photo & Video /​ Shutter­stock

Weder Action noch Adrena­lin­kick sondern Spiri­tua­lität, Yoga und Medita­tion stehen in Nordin­dien im Fokus. Eine 13-tägige Nordin­dien-Reise führt von der Haupt­stadt Delhi bis zu den Ausläu­fern des Himalaya und den Ufern des heiligen Ganges bis zum Parmarth Niketan Ashram in der heiligen Stadt Rishi­kesh – der Welthaupt­stadt des Yoga. Ashram ist aber keine Wellness: Die harte spiri­tu­elle Praxis, der Dienst am Göttli­chen und ein strenger Tages­ab­lauf bestimmen hier das Leben.