Austrian Airlines hat eine weitere Boeing 777–200ER in ihre Flotte aufge­nommen: Der jüngste Neuzu­gang mit der Regis­trie­rung OE-LPF – in der Airline-Sprache „Lima Papa Foxtrot“ oder kurz „Papa Fox“ – ist am Dienstag erstmals in Wien gelandet.

Die Boeing 777 ist aller­dings nicht neu. Vielmehr hat sie schon 16,5 Jahre auf dem Buckel, senkt damit aber trotzdem das Durch­schnitts­alter der Austrian-Langstre­cken­flotte. Denn das beträgt bei den sechs Boeing 767 stolze 22,3 Jahr und bei den nunmehr fünf Boeing 777 immerhin 17,4 Jahre.

Die „Papa Fox“ ist erstmals in Wien gelandet (c) Daniel Egger für Austrian Airlines

Zuletzt befand sich der Neuzu­gang in Hongkong, wo er vier Monate lang umgebaut und an die Standards von Austrian Airlines angepasst wurde. Dabei erhielt er auch als erstes Austrian-Flugzeug eine Bemalung mit dem neuen Marken­auf­tritt.

Außerdem ist auf der „Triple Seven“, wie das Flugzeug in der Banche genannt wird, eine Sonder­be­kle­bung anläss­lich des 60. Geburts­tags der Flugge­sell­schaft zu sehen: Auf der rechten Seite sind eine überdi­men­sional große „60“ und auf beiden Seiten je zwei Figuren in Flieger­pose abgebildet, die sich aus insge­samt 2.300 Bildern von Austrian-Mitar­bei­tern zusam­men­setzen.

Die Langstre­cken-Flotte von Austrian Airlines umfasst nun sechs Boeing 767 und sechs Boeing 777. Die Boeing 777–200ER bietet dabei als das deutlich größere Modell Platz für 306 Passa­giere und hat eine Reich­weite von 11.500 Kilome­tern.

Derzeit kommt sie auf den Flügen nach Bangkok, Chicago, Hongkong und Shanghai zum Einsatz – im Sommer zusätz­lich nach Los Angeles, Tokio und Beijing sowie im Winter nach Mauri­tius, Colombo, Newark und New York. Ab 27. Oktober 2018 wird sie zudem auch neu nach Kapstadt fliegen.