Faultier (c) Dreamlines / seaphotoart

Acht ganz besondere Tiere, die wirklich jede Reise wert sind

Nach dem Grund für ihre Ur­laubs­rei­sen ge­fragt, ge­ben 18 Pro­zent der Eu­ro­päer an, dass sie Na­tur er­le­ben wol­len – und das heißt auch, Tiere in ih­rer ganz na­tür­li­chen Um­ge­bung be­ob­ach­ten. Je un­ge­wöhn­li­cher, desto bes­ser. Das Kreuz­fahrt­por­tal Dream­li­nes hat acht ein­zig­ar­tige Tiere her­aus­ge­sucht, die un­ter­schied­li­che Reise-Ty­pen be­ein­dru­cken wer­den.

Gespenst-Plattschwanzgecko für Entdecker

Ge­spenst-Platt­schwanz­ge­cko (c) Dream­li­nes /​ Valt Ahyppo

Der Ge­spenst-Platt­schwanz­ge­cko ver­steht es, sich sei­nem Un­ter­grund per­fekt an­zu­pas­sen und sich so vor Fein­den zu schüt­zen. Seine Haut gleicht dem Wald­bo­den und sein plat­ter Schwanz äh­nelt ei­nem wel­ken Blatt. Alle Ent­de­cker, die mit Fern­glas und Lupe be­waff­net gerne im Wald nach Le­be­we­sen Aus­schau hal­ten, soll­ten sich in Ma­da­gas­kar auf die Su­che nach die­sem un­ge­wöhn­li­chen Ver­steck-Künst­ler ma­chen.

Blauwal für Übermütige

Blau­wal (c) Dream­li­nes /​ Ato­mic Ro­de­rick

Der Blau­wal ist das größte Le­be­we­sen der Erde und kann bis zu 180 Ton­nen wie­gen. Ihre Fut­ter­su­che führt die Wale das ganze Jahr über quer durch die Meere – schließ­lich müs­sen sie vier Ton­nen Krill pro Tag es­sen, um ih­ren En­er­gie­be­darf zu stil­len. In der Som­mer­sai­son las­sen sich die Blau­wale sehr gut vor Is­land be­ob­ach­ten. Die rich­tige Reise, für alle, die eine Be­stä­ti­gung brau­chen, dass der Mensch nur ein klei­nes Rad im Ge­triebe der Erde ist.

Kaiserpinguin für Gesellige

Kai­ser­pin­guine (c) Dream­li­nes /​ Kwest

Der Kai­ser­pin­guin lebt größ­ten­teils in der Ant­ark­tis. Um sich vor den bis zu mi­nus 60 Grad Cel­sius in die­ser ei­si­gen Ge­gend zu schüt­zen, drän­gen sich die Tiere in gro­ßen Grup­pen dicht an­ein­an­der und wär­men sich ge­gen­sei­tig. Die beste Ge­le­gen­heit, Kai­ser­pin­guine in freier Wild­bahn und ganz aus der Nähe zu be­ob­ach­ten, bie­ten die nicht weit von der ar­gen­ti­ni­schen Küste ent­fern­ten Falk­land In­seln. Wer Ge­sel­lig­keit liebt, kann sie dort bei etwa 2.000 Pin­gui­nen er­le­ben.

Faultier für Gemütliche

Faul­tier (c) Dream­li­nes /​ se­a­pho­to­art

Faul­tiere ha­ben den Koala als nied­lichs­tes Le­be­we­sen auf Ur­laubs­fo­tos ab­ge­löst. Sie le­ben be­vor­zugt in den Baum­kro­nen tro­pi­scher Re­gen­wäl­der in Mit­tel­ame­rika und be­we­gen sich nur etwa 35 Me­ter am Tag. Wer sie ein­mal ge­fun­den hat, kann sich da­her stun­den­lang von ih­rem freund­li­chen Ge­sicht und ih­rer ge­müt­li­chen Art ver­zau­bern las­sen, ohne sich vom Fleck be­we­gen zu müs­sen. Beste Chan­cen da­für bie­ten die Na­tio­nal­parks von Costa Rica.

Meerechse für Forscher

Meer­echse (c) Dream­li­nes /​ Blue­o­range Stu­dio

Auf den Ga­la­pa­gos In­seln be­hei­ma­tet, kann die Meer­echse gut eine Stunde un­ter Was­ser blei­ben und da­bei bis zu 25 Me­ter tief tau­chen. Der große Le­guan ist welt­weit die ein­zige Ech­sen­art, die ihre Nah­rung im Meer sucht. Diese Tat­sa­che hat einst schon Charles Dar­win fas­zi­niert und in sei­ner Evo­lu­ti­ons­theo­rie be­stärkt. For­scher­na­tu­ren, die ver­ste­hen wol­len, wie Tiere sich zum Über­le­ben an ih­ren Le­bens­raum an­pas­sen, soll­ten ihre nächste Reise auf die Ga­la­pa­gos In­seln ma­chen.

Karibik-Manati für Luftmatratzenlieger

Ka­ri­bik-Manati (c) Dream­li­nes /​ Gary Powell

Die Ka­ri­bik-Manati sind bis zu 4,5 Me­ter lange See­kühe, die haupt­säch­lich an den Küs­ten des Golfs von Me­xiko und in der Ka­ri­bik le­ben. Sie sind eng mit dem Ele­fan­ten ver­wandt und ha­ben mit ih­rem halb­run­den Schwanz gleich­zei­tig Ähn­lich­keit mit Meer­jung­frauen. In den kla­ren ka­ri­bi­schen Ge­wäs­sern ha­ben so­gar ent­spannte Luft­ma­trat­zen­lie­ger eine gute Chance, diese über­ra­schend agi­len Tiere da­bei zu be­ob­ach­ten, wie sie un­ter Was­ser ihre Sal­tos schla­gen.

Weißer Hai für Wagemutige

Wei­ßer Hai (c) Dream­li­nes /​ Ste­fan Pir­cher

Der Weiße Hai ist das wohl ge­fürch­tetste Le­be­we­sen der Welt. Die Hor­ror­ge­schich­ten um seine An­griffe auf Men­schen neh­men seit Ste­ven Spiel­bergs „Der Weiße Hai“ kein Ende mehr. Trotz­dem blei­ben diese Kraft­pa­kete fas­zi­nie­rende Tiere. Wa­ge­mu­tige kön­nen im süd­afri­ka­ni­schen Gans­baai in ei­nen Kä­fig stei­gen und die Kö­nige der Meere un­ter Was­ser aus nächs­ter Nähe be­ob­ach­ten – Gän­se­haut ga­ran­tiert.

Komodowaran für Dinosaurier-Fans

Ko­mo­do­wa­rane (c) Dream­li­nes /​ An­d­rey Gud­kov

Der Ko­mo­do­wa­ran trägt den Bei­na­men „Dra­che“ nicht ohne Grund: Die bis zu drei Me­ter lan­gen Tiere sind be­packt mit Mus­keln und schre­cken nicht da­vor zu­rück, auch grö­ßere Säu­ge­tiere an­zu­grei­fen. Die ur­zeit­lich an­mu­ten­den We­sen sind vor al­lem auf Ko­modo in In­do­ne­sien zu be­ob­ach­ten und ge­ben eine Idee von der Welt zu Zei­ten der Di­no­sau­rier.