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    21. Juli 2019

    Acht ganz besondere Tiere, die wirklich jede Reise wert sind

    Nach dem Grund für ihre Urlaubs­reisen gefragt, geben 18 Pro­zent der Euro­päer an, dass sie Natur erleben wollen – und das heißt auch, Tiere in ihrer ganz natür­li­chen Umge­bung beob­achten. Je unge­wöhn­li­cher, desto besser. Das Kreuz­fahrt­portal Dream­lines hat acht ein­zig­ar­tige Tiere her­aus­ge­sucht, die unter­schied­liche Reise-Typen beein­dru­cken werden.

    Gespenst-Plattschwanzgecko für Entdecker

    Gespenst-Plat­t­­schwan­z­gecko (c) Dream­lines /​​ Valt Ahyppo

    Der Gespenst-Plat­t­­schwan­z­gecko ver­steht es, sich seinem Unter­grund per­fekt anzu­passen und sich so vor Feinden zu schützen. Seine Haut gleicht dem Wald­boden und sein platter Schwanz ähnelt einem welken Blatt. Alle Ent­de­cker, die mit Fern­glas und Lupe bewaffnet gerne im Wald nach Lebe­wesen Aus­schau halten, sollten sich in Mada­gaskar auf die Suche nach diesem unge­wöhn­li­chen Ver­­steck-Künstler machen.

    Blauwal für Übermütige

    Blauwal (c) Dream­lines /​​ Atomic Rode­rick

    Der Blauwal ist das größte Lebe­wesen der Erde und kann bis zu 180 Tonnen wiegen. Ihre Fut­ter­suche führt die Wale das ganze Jahr über quer durch die Meere – schließ­lich müssen sie vier Tonnen Krill pro Tag essen, um ihren Ener­gie­be­darf zu stillen. In der Som­mer­saison lassen sich die Blau­wale sehr gut vor Island beob­achten. Die rich­tige Reise, für alle, die eine Bestä­ti­gung brau­chen, dass der Mensch nur ein kleines Rad im Getriebe der Erde ist.

    Kaiserpinguin für Gesellige

    Kai­ser­pin­guine (c) Dream­lines /​​ Kwest

    Der Kai­ser­pin­guin lebt größ­ten­teils in der Ant­arktis. Um sich vor den bis zu minus 60 Grad Cel­sius in dieser eisigen Gegend zu schützen, drängen sich die Tiere in großen Gruppen dicht anein­ander und wärmen sich gegen­seitig. Die beste Gele­gen­heit, Kai­ser­pin­guine in freier Wild­bahn und ganz aus der Nähe zu beob­achten, bieten die nicht weit von der argen­ti­ni­schen Küste ent­fernten Falk­land Inseln. Wer Gesel­lig­keit liebt, kann sie dort bei etwa 2.000 Pin­guinen erleben.

    Faultier für Gemütliche

    Faul­tier (c) Dream­lines /​​ sea­pho­toart

    Faul­tiere haben den Koala als nied­lichstes Lebe­wesen auf Urlaubs­fotos abge­löst. Sie leben bevor­zugt in den Baum­kronen tro­pi­scher Regen­wälder in Mit­tel­ame­rika und bewegen sich nur etwa 35 Meter am Tag. Wer sie einmal gefunden hat, kann sich daher stun­den­lang von ihrem freund­li­chen Gesicht und ihrer gemüt­li­chen Art ver­zau­bern lassen, ohne sich vom Fleck bewegen zu müssen. Beste Chancen dafür bieten die Natio­nal­parks von Costa Rica.

    Meerechse für Forscher

    Meer­echse (c) Dream­lines /​​ Blue­o­range Studio

    Auf den Gala­pagos Inseln behei­matet, kann die Meer­echse gut eine Stunde unter Wasser bleiben und dabei bis zu 25 Meter tief tau­chen. Der große Leguan ist welt­weit die ein­zige Ech­senart, die ihre Nah­rung im Meer sucht. Diese Tat­sache hat einst schon Charles Darwin fas­zi­niert und in seiner Evo­lu­ti­ons­theorie bestärkt. For­scher­na­turen, die ver­stehen wollen, wie Tiere sich zum Über­leben an ihren Lebens­raum anpassen, sollten ihre nächste Reise auf die Gala­pagos Inseln machen.

    Karibik-Manati für Luftmatratzenlieger

    Karibik-Manati (c) Dream­lines /​​ Gary Powell

    Die Karibik-Manati sind bis zu 4,5 Meter lange See­kühe, die haupt­säch­lich an den Küsten des Golfs von Mexiko und in der Karibik leben. Sie sind eng mit dem Ele­fanten ver­wandt und haben mit ihrem halb­runden Schwanz gleich­zeitig Ähn­lich­keit mit Meer­jung­frauen. In den klaren kari­bi­schen Gewäs­sern haben sogar ent­spannte Luft­ma­trat­zen­lieger eine gute Chance, diese über­ra­schend agilen Tiere dabei zu beob­achten, wie sie unter Wasser ihre Saltos schlagen.

    Weißer Hai für Wagemutige

    Weißer Hai (c) Dream­lines /​​ Stefan Pir­cher

    Der Weiße Hai ist das wohl gefürch­tetste Lebe­wesen der Welt. Die Hor­ror­ge­schichten um seine Angriffe auf Men­schen nehmen seit Steven Spiel­bergs „Der Weiße Hai“ kein Ende mehr. Trotzdem bleiben diese Kraft­pa­kete fas­zi­nie­rende Tiere. Wage­mu­tige können im süd­afri­ka­ni­schen Gans­baai in einen Käfig steigen und die Könige der Meere unter Wasser aus nächster Nähe beob­achten – Gän­se­haut garan­tiert.

    Komodowaran für Dinosaurier-Fans

    Komo­do­wa­rane (c) Dream­lines /​​ Andrey Gudkov

    Der Komo­do­waran trägt den Bei­namen „Drache“ nicht ohne Grund: Die bis zu drei Meter langen Tiere sind bepackt mit Mus­keln und schre­cken nicht davor zurück, auch grö­ßere Säu­ge­tiere anzu­greifen. Die urzeit­lich anmu­tenden Wesen sind vor allem auf Komodo in Indo­ne­sien zu beob­achten und geben eine Idee von der Welt zu Zeiten der Dino­sau­rier.

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