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    Überraschung im Bieterverfahren: NIKI geht an Niki Lauda

    NIKI kehrt zu ih­rem Grün­der Niki Lauda zu­rück: Aus dem Bie­ter­pro­zess um die in­sol­vente Flug­ge­sell­schaft ist am Diens­tag in den frü­hen Mor­gen­stun­den über­ra­schend die Lau­da­mo­tion GmbH als Best­bie­ter her­vor­ge­gan­gen.

    Wie die ös­ter­rei­chi­sche In­sol­venz­ver­wal­te­rin Dr. Ulla Reisch und der vor­läu­fige deut­sche In­sol­venz­ver­wal­ter Dr. Lu­cas Flö­ther in ei­ner ge­mein­sa­men Aus­sen­dung mit­tei­len, hat sich der ös­ter­rei­chi­sche Gläu­bi­ger­aus­schuss nach ei­ner 15-stün­­di­gen Be­ra­tung ein­stim­mig für das An­ge­bot von Lau­da­mo­tion aus­ge­spro­chen. Sie ge­hen nun von ei­ner „kurz­fris­ti­gen in­sol­venz­recht­li­chen Ge­neh­mi­gung der Trans­ak­tion in Ös­ter­reich und in Deutsch­land” aus.

    In ei­nem ers­ten Bie­ter­ver­fah­ren in Deutsch­land hatte sich das An­ge­bot der bri­ti­schen IAG durch­ge­setzt, zu der un­ter an­de­rem Bri­tish Air­ways, Ibe­ria, Aer Lin­gus und der Bil­lig­flie­ger Vu­e­ling ge­hö­ren. Sie bot für NIKI 20 Mil­lio­nen Euro und wei­tere 16,5 Mil­lio­nen Euro zur Auf­recht­erhal­tung des Be­triebs.

    Nach ei­ner Klage des Flug­gast­por­tals Fair­plane wan­derte dann aber die Zu­stän­dig­keit für die NIKI-In­­­sol­­venz von Deutsch­land nach Ös­ter­reich, wo ein neues In­sol­venz­ver­fah­ren am Lan­des­ge­richt Kor­neu­burg er­öff­net wurde. Da­durch konn­ten die zu­vor in Deutsch­land ab­ge­lehn­ten Bie­ter ein neues An­ge­bot un­ter­brei­ten – und Niki Lauda nutzte dies of­fen­bar ge­schickt, um die IAG doch noch aus­zu­ste­chen.

    Schon vor der Sit­zung des Gläu­bi­ger­aus­schus­ses hatte Niki Lauda in ei­nem of­fe­nen Brief an die Be­leg­schaft er­klärt, dass er alle NIKI-Mit­­ar­bei­­ter über­neh­men und den Flug­be­trieb  mög­lichst bald wie­der auf­neh­men wolle. De­tails sind der­zeit aber noch nicht be­kannt. Fest steht nur, dass Lauda die Rechte für die Marke „NIKI“ nicht er­wor­ben hat. Die Air­line wird da­her un­ter dem Na­men „Lau­da­mo­tion“ flie­gen. Lauda hatte NIKI im Jahr 2003 ge­grün­det und 2011 an Air Ber­lin ver­kauft.

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