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    22. Juli 2019

    Fünf Reiseziele für Verweigerer des Silvester-Rummels

    Wer über den Jah­res­wechsel das Weite sucht, muss meis­tens hohe Preise in Kauf nehmen. Kein Wunder, denn die Zeit von Weih­nachten bis Drei­könig zählt an den meisten Orten der Welt zur abso­luten Hoch­saison. 

    Wer bereit ist, das neue Jahr dort ein­zu­läuten, wo der Sil­vester eine unter­ge­ord­nete Rolle spielt oder zumin­dest ruhiger gefeiert wird, kann mit­unter kräftig sparen. Das auf Extras rund um das Reisen spe­zia­li­sierte Unter­nehmen Holiday Extras hat einige Desti­na­tionen zusam­men­ge­stellt, die sich bes­tens für „Neu­jahrs­muffel“ eignen.

    Kein Neujahr im Reich der Mitte

    Shanghai (c) pixabay

    Nied­rige Preise gibt es der­zeit zum Bei­spiel für Flüge nach China. Das Reich der Mitte hat bekannt­lich seinen eigenen Kalender, denn das Chi­ne­si­sche Neu­jahr wird erst Wochen später begangen. Am 31. Dezember dagegen ver­bringen die Men­schen den Abend lieber ent­spannt zuhause mit der Familie. Feu­er­werke gibt es allen­falls in den Dör­fern, in den großen Städten sind sie aller­dings ver­boten. Neben den Flügen sind auch die Hotels in Metro­polen wie Shanghai und Bei­jing relativ günstig, da der Geschäfts­rei­se­ver­kehr zu dieser Zeit inter­na­tional auf ein Minimum zurück­geht – und Winter ist ja auch.

    Besinnlicher Silvester in Japan

    Tokio (c) Der­tour

    Auch in Japan sieht es nicht viel anders aus. Zwar findet Sil­vester dort seit geraumer Zeit wie bei uns am 31. Dezember statt, die Men­schen sehen den Jah­res­wechsel aber eher als etwas Besinn­li­ches und begeben sich zu einem Schrein, um dort Wün­sche für das neue Jahr zu äußern. Viele begrüßen danach den 1. Jänner, indem sie bis zum Son­nen­auf­gang warten. Große Partys, wie man sie bei uns in Europa kennt, sind eher unüb­lich. Infor­mieren sollten sich alle, die ein Museum besu­chen wollen, denn diese schließen zum Teil wäh­rend der ersten Tage im neuen Jahr.

    Shalom Neujahr!

    Tel Aviv (c) pixabay

    Der jüdi­sche Jah­res­ka­lender tickt ganz anders als unserer. Ver­gli­chen mit anderen Zielen sind die Flieger nach Tel Aviv oder Jeru­salem gerade um Sil­vester eher schwach gebucht. Wer am 31. Dezember den­noch nicht aufs Feiern ver­zichten möchte, für den gibt es in der Party-Hoch­­burg Tel Aviv auf jeden Fall die Mög­lich­keit, die ganze Nacht durch­zu­tanzen. Sil­vester wird dann aber allen­falls zum Spaß­motto der großen Events. Wer sich für ein gemüt­li­ches Dinner im Restau­rant ent­scheidet, sollte auf jeden Fall reser­vieren. Schließ­lich wollen die meisten Besu­cher aus Europa und Ame­rika am Sil­ves­ter­abend nicht im Hotel feiern.

    Wenig los in Marokko und Tunesien

    Tunis (c) pixabay

    Auch wer die Länder des Ori­ents besucht, kann güns­tige Flüge und Hotels finden. In den Emi­raten wird es eher eng, da viele Urlauber schon auf­grund der Sonne und Wärme dort ihren Win­ter­ur­laub ver­bringen. Weniger begehrt sind Länder wie Marokko. Mar­ra­kesch ist mitt­ler­weile zwar „in“ und die Flüge daher nur selten ein echtes Schnäpp­chen. In weniger tou­ris­ti­schen Städten wie Casa­blanca, Rabat und Fès sieht es aber deut­lich ent­spannter aus. Die Ein­hei­mi­schen gehen zwar um Mit­ter­nacht gerne auf die Haupt­plätze, aber der Andrang ist nicht mit euro­päi­schen Metro­polen ver­gleichbar. Ein echter Geheim­tipp ist Tunis. Fran­zosen besu­chen die Metro­pole gern auch im Winter. Bei uns ist die Stadt aber nach wie vor weniger begehrt, obwohl sie mit ihrer Medina, dem Künst­ler­vorort Sidi Bou Said und den Aus­gra­bungs­stätten von Kar­thago einiges zu bieten hat.

    Orthodoxer Kalender mit 13 Tagen Verzögerung

    St. Peters­burg (c) pixabay

    Nicht zuletzt ticken die Uhren in den chris­t­­lich-ortho­doxen Län­dern ein wenig anders. So wird in Russ­land zunächst am 31. Dezember das Neue Jahr und Weih­nachten dann erst am 7. Jänner gefeiert – und auch die damit ver­bun­denen Bräuche sind anders. Denn nicht Weih­nachten, son­dern der 31. Dezember ist der wich­tigste Festtag in Russ­land, an dem „Väter­chen Frost” in den Fami­lien die Weih­nachts­ge­schenke bringt und der Tan­nen­baum fei­er­lich geschmückt wird. So lässt sich in Moskau oder St. Peters­burg ein ent­spannter Citytrip für Sil­­vester- und Par­ty­muffel ver­bringen.

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