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    24. Juli 2019

    Seychellen: Die kulinarischen Stars der kreolischen Küche

    Eine Reise auf die Sey­chellen ist auch ein auf­re­gendes Erlebnis für den Gaumen. Am stärksten prägt fri­scher Fisch die Küche des Archi­pels im Indi­schen Ozean, wäh­rend indi­sche Ein­flüsse den Gerichten einen würzig-exo­­ti­­schen Touch ver­leihen.

    Nicht zuletzt fließen auch tra­di­tio­nelle Wur­zel­ge­wächse wie Maniok und Brot­frucht sowie typi­sche Früchte wie Kokos­nuss oder Mango in die kreo­li­schen Rezepte ein. Sey­Villas – der Spe­zi­al­rei­se­ver­an­stalter für die Sey­chellen, hat für uns fünf der belieb­testen Spe­zia­li­täten zusam­men­ge­stellt.

    Fischcurry

    Curry (c) Sey­Villas

    Der sprich­wört­liche Star ist für Ein­hei­mi­sche und Urlauber glei­cher­maßen das gelbe Fisch-Curry „Kari Pwason.” Neben dem festen, weißen Fisch­fleisch zählen Knob­lauch, Zwie­beln, Tomaten, Ingwer, Kur­kuma und Curry-Blätter zu den Zutaten dieses Gerichts. Zimt­blätter geben dem Curry eine süß­­lich-exo­­ti­­sche Note. Seine säu­er­liche Kom­po­nente erhält das Gericht durch Zugabe einer Zitrone. Alter­nativ ver­wenden einige Köche eine Biga­rade oder Bit­ter­orange – eine Mischung aus Pam­pel­muse und Man­da­rine. Ser­viert wird das kreo­li­sche Curry in der Regel mit Reis.

    Mangosalat

    Praslin Markt (c) Sey­Villas

    Ebenso ein­fach wie schmack­haft ist die kreo­li­sche Vari­ante des Man­go­sa­lats. Sie fällt je nach dem Rei­fe­grad der Frucht süßer oder herz­hafter aus, die typi­sche Ver­sion besteht aus hell­grünen Früchten. Neben den dünnen Mango-Streifen sind rote Zwie­beln eine wei­tere Kom­po­nente, die einen opti­malen Kon­trast zum exo­ti­schen Obst bilden. Anders als etwa in Süd­ost­asien ver­wendet der Koch auf den Sey­chellen kein Sesam- son­dern Oli­venöl. Säu­er­lich wird der Man­go­salat durch Zitro­nen­saft. Salz und Pfeffer runden das gesunde und leichte Gericht ab.

    Lantir

    Lantir (c) The­GirlsNY – Wiki­media

    Das Lin­sen­ge­richt „Lantir” ist sowohl als Haupt­ge­richt als auch als Bei­lage zu Fisch- und Fleisch-Spe­zia­­li­­täten sehr beliebt. Auch zum zuvor erwähnten Mango-Salat wird es oft ser­viert. Bestand­teile sind neben Linsen vor allem Knob­lauch und Ingwer. Wer das Gericht ein wenig vari­ieren möchte, kann es auch mit Thun­fisch oder Auber­ginen ergänzen. Die per­fekte Kon­sis­tenz hat „Lantir”, wenn es breiig-cremig ist.

    Papaya-Kuchen

    Vic­toria Markt (c) Sey­Villas

    Süße Speisen finden sich auch auf dem Spei­se­plan der Sey­chellen. Das beste Bei­spiel ist „Gato Papay” – über­setzt Papaya-Kuchen. Zutaten sind Butter, Zucker, Vanille-Essenz, Eier und das Püree der Papaya. Nach dem Ver­mengen aller Zutaten kommt die Masse in eine Kuchen­form. Der „Gato Papay” ist eine überaus beliebte Nach­speise auf den Traum­in­seln des Indi­schen Ozeans.

    Mango-Chutney

    Sey­chelles (c) Sey­Villas

    Süß sind auch die typi­schen Chut­neys. Sie bilden eine wich­tige Soßen­grund­lage für Fleisch und Fisch und dienen als beliebter Dip. Dazu werden die grünen Mangos geschält und gerieben oder zer­drückt. Dann kommen gehackte Zwie­beln, Schnitt­lauch und Chili sowie in Öl gebra­tene Zwie­beln und Mango dazu. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Chili. Nach dem Kochen kommt etwas Limet­ten­saft dazu. Als Gar­nitur dient meist der klein gehackte Schnitt­lauch.

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