Ein Jahr nach dem plötzlichen Tod des Tourismusvisionärs Werner Pürmayer ist die Zukunft des von ihm gegründeten AVIVA make friends in St. Stefan am Walde nun endlich geklärt: Die drei Töchter verkaufen das Vier-Sterne-Superior-Hotel an die oberösterreichische Huemer Invest GmbH.

Die Familienholding des bekannten Industriellen Friedrich Huemer ist Kernaktionär der börsennotierten Polytec-Group und hat sich in den letzten Jahren mit einem laufend wachsenden Portfolio an Immobilien ein weiteres strategisches Standbein aufgebaut.

Hotel AVIVA / Mühlviertel (c) Hotel AVIVA

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Hotelimmobilien: Das AVIVA make friends wird das elfte Hotel der Huemer Invest GmbH sein – nach vier Häusern in Salzburg, fünf Falkensteiner Hotels und dem Courtyard by Marriott in Linz.

Pächter des AVIVA wird der derzeitige Geschäftsführer Christian Grünbart, der das Hotel seit Jahren bestens kennt und mit Werner Pürmayer das Konzept „make friends“ etabliert hat. Seine G7 Tourismusberatung GmbH wird Gesellschafterin der neu gegründeten Hotel AVIVA Betriebs GmbH, die den operativen Hotelbetrieb leitet und die gesamte Belegschaft übernimmt.

Das europaweit einzigartige Konzept eines Hotels für Singles, Alleinreisende und Freunde soll dabei auch in Zukunft fortgesetzt werden. Gleichzeitig bleibt mit Huemer als Käufer und Grünbart als Pächter ein touristischer Leitbetrieb des Mühlviertels auch weiterhin in oberösterreichischen Händen.

Drei-Mäderl-Haus im Mühlviertel (c) Bergergut

Die drei jungen und tatkräftigen Töchter von Werner Pürmayer – Eva-Maria, Christina und Stephanie – wollen sich künftig ganz auf den Stammbetrieb – das bekannte Bergergut im nahen  Afiesl – konzentrieren. Nach einer schwierigen Zeit, die auf das Ableben Pürmayers folgte, hat sich das Hotel inzwischen betriebswirtschaftlich wieder „gefangen“ und meldet in den Sommermonaten eine gute Auslastung.

„Wir freuen uns über diese sehr gute Lösung, da wir damit das Lebenswerk unseres Vaters in sehr guten Händen wissen und die traditionell enge Kooperation zwischen den beiden Betrieben fortgesetzt werden kann“, so Eva-Maria Pürmayer, die als Geschäftsführerin im Bergergut fungiert.

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