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    Ischgl hat schon bald ein zweites Fünf-Sterne-Hotel

    Lu­xu­riös und doch be­hag­lich, Ho­tel und doch Ga­le­rie: Das Eliza­beth Art­ho­tel im Ski­ort Ischgl lässt sich in keine Schub­lade ste­cken. Ab der Win­ter­sai­son 2017/​​18 prä­sen­tiert sich das Haus nun als Ge­samt­kunst­werk mit mo­der­ner Glas­fas­sade, auf­re­gen­der Dach­ter­rasse, sty­li­schem Well­ness­be­reich – und ei­nem fünf­ten Stern.

    Schon bis­her über­zeugte das Art­ho­tel der Fa­mi­lie Aloys die Gäste als mo­derne Un­ter­kunft im au­then­tisch al­pi­nen De­sign und als un­kon­ven­tio­nelle Ga­le­rie für zeit­ge­nös­si­sche Kunst. Die Aus­zeich­nung als Fünf-Sterne-Be­­trieb durch den Fach­ver­band der Ho­tel­le­rie be­stä­tigt nun das hohe Wohn- und Ser­vice­ni­veau. Le­dig­lich ein wei­te­res Ho­tel in Ischgl ver­fügt über diese hohe Ein­stu­fung.


    Neue Glas­fas­sade (c) Eliza­beth Art­ho­tel /​​ Ischgl

    Zu­dem glänzt das Eliza­beth Art­ho­tel nach auf­wän­di­gen Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten mit ei­ner völ­lig neuen Op­tik: Die dunk­len Holz­bal­kone wur­den durch Glas­flä­chen er­setzt. So ent­stand eine zu­rück­hal­tende Fas­sade, die das Haus auch äu­ßer­lich als Kunst­werk er­schei­nen lässt. Denn wie auf ei­ner Lein­wand spie­geln sich hier die Berg­gip­fel der Sil­vretta, Son­nen­strah­len und Wol­ken­for­ma­tio­nen.

    Von in­nen er­öff­net die Glas­fas­sade ei­nen Aus­blick in die tief ver­schneite Ischgler Berg­welt und auf die Ski­pis­ten, die nur ei­nen Schnee­ball­wurf vom Ho­tel ent­fernt lie­gen. Das in­no­va­tive Kon­zept des Licht­de­si­gners Bar­ten­bach sorgt zu­gleich für op­ti­male Licht­ver­hält­nisse, punk­tu­elle Be­leuch­tungs­ak­zente und ein rundum stim­mi­ges Fas­sa­den­bild.

    Eli­z­a­­beth-Suite (c) Eliza­beth Art­ho­tel /​​ Ischgl

    Mit dem Art­ho­tel kon­zi­pierte die Ho­te­lier­fa­mi­lie Aloys das erste Ho­tel der Al­pen, das der Kunst ge­wid­met war. Gänge und Zim­mer die­nen als Prä­sen­ta­ti­ons­flä­che für zahl­rei­che Werke zeit­ge­nös­si­scher Kunst. 40 Pro­zent der Ob­jekte be­fin­den sich da­bei im Fa­mi­li­en­be­stand, die üb­rige Teil wird un­ter ei­nem jähr­lich wech­seln­den Motto von ver­schie­de­nen Ga­le­rien zur Ver­fü­gung ge­stellt.

    In der kom­men­den Sai­son 2017/​​18 zeigt die Inns­bru­cker Ga­le­rie Tho­man eine Samm­lung des Künst­lers Her­bert Brandl. Die Aus­stel­lung ent­hält un­ter an­de­rem Bil­der, die der Ma­ler ei­gens für das Eliza­beth Art­ho­tel an­fer­tigt. Na­tür­lich kön­nen die Werke hier nicht nur be­staunt, son­dern auch ge­kauft wer­den.

    De­luxe-Zim­­mer (c) Eliza­beth Art­ho­tel /​​ Ischgl

    Die obers­ten Stock­werke des Art­ho­tels sind ganz dem Ent­span­nen ge­wid­met. Nach ei­nem Tag auf der Piste er­ho­len sich die Gäste im Dampf­bad und in den Sau­nas im 6. Stock, wäh­rend im 7. Stock an­ge­nehme Mas­sa­gen und ein Pool war­ten. Bo­den­tiefe Glas­fron­ten sor­gen für viel Licht und er­lau­ben ei­nen un­ein­ge­schränk­ten Blick auf die Berge. Ele­gante Ak­zente set­zen De­si­gner­stü­cke wie die Dop­pel­lie­gen von B&B Ita­lia.

    Ein be­son­de­res High­light ist der Pool selbst: Er reicht di­rekt an die Glas­scheibe heran und ver­mit­telt so ein Ge­fühl end­lo­ser Weite. Über den Pool­be­reich ge­langt man di­rekt auf die neue Dach­ter­rasse, die im Zuge der Fas­sa­den­er­neue­rung ent­stand. Hoch über Ischgl reizt sie mit ei­ner Feu­er­stelle aus Stein und Glas, fell­be­deck­ten Lie­gen und ei­ner gran­dio­sen Aus­sicht.

    De­luxe-Zim­­mer (c) Eliza­beth Art­ho­tel /​​ Ischgl

    Die 41 Zim­mer des Hau­ses punk­ten mit viel Glas, ed­lem Holz und hoch­wer­ti­gen Ma­te­ria­lien aus der Na­tur. Der Stil: lu­xu­riös und doch au­then­tisch al­pin. „Wir set­zen auf schlichte, un­auf­ge­regte Ele­ganz ohne Schnör­kel, in sanf­ten Na­tur­tö­nen und mit hoch­wer­ti­gen Ma­te­ria­lien“, er­klärt die Ge­schäfts­füh­re­rin Mir­jam Aloys.

    Die Eli­z­a­­beth-Sui­­ten bie­ten zu­dem über ei­nen of­fe­nen Wohn­raum mit in­klu­dier­tem Ess­be­reich und klei­ner Bar und bie­ten aus­rei­chend Platz für bis zu sechs Per­so­nen. Über die Diele ge­langt man in ei­nen be­geh­ba­ren An­klei­de­be­reich und ein sty­li­sches Wohn­bad. Ne­ben der Wohn­lounge steht ein Ho­me­of­fice mit WLAN und gro­ßem Lo­ewe-Flats­­creen zur Ver­fü­gung. Groß­zü­gige Pan­ora­ma­fens­ter er­öff­nen ei­nen Aus­blick nach Sü­den hin zu Piste und Berg­welt.

    Das Kü­chen­team um Tho­mas Zech­ner ser­viert mo­derne In­ter­pre­ta­tio­nen in­ter­na­tio­na­ler Ge­richte – schließ­lich war der Kü­chen­chef be­reits in den Hau­­ben-Re­stau­rants „Val’dor“ von Jo­hann Lafer, „Über­fahrt am Te­gern­see“ und „Obauer in Wer­fen tä­tig. Auch der Wein­kel­ler kann sich se­hen las­sen: Au­ßer­ge­wöhn­li­che Ra­ri­tä­ten und ein um­fang­rei­ches Sor­ti­ment ös­ter­rei­chi­scher und in­ter­na­tio­na­ler Weine in al­len Preis­klas­sen er­mög­li­chen die pas­sende Wein­aus­wahl zu je­dem Ge­richt.

    Lounge (c) Eliza­beth Art­ho­tel /​​ Ischgl

    Die groß­zü­gige Ho­tel­halle des Art­ho­tels lädt mit ih­ren be­que­men Loun­ge­mö­beln, ei­nem Flats­­creen-TV, ei­ner gro­ßen Bü­cher­aus­wahl und Kunst­wer­ken zum Stau­nen, Re­la­xen und ge­müt­li­chen Bei­sam­men­sein sein. Rau­cher fin­den in der wet­ter­ge­schütz­ten Out­door-Lounge im ers­ten Stock ih­ren be­son­de­ren Rück­zugs­ort.

    Auf ku­sche­li­gen Fel­len und un­ter der woh­li­gen Wärme der Heiz­strah­ler lässt sich der Blick auf das Trei­ben vor der le­gen­dä­ren „Schatzi Bar“ und auf die Piste ge­nie­ßen. In der Bar sor­gen DJ’s und die le­gen­dä­ren Tän­ze­rin­nen im Ti­ro­ler Dirndl für Party-Stim­­mung – und di­rekt vor der „Eis­bar“ beim Art­ho­tel ver­an­stal­tet die Ski­schule Ischgl re­gel­mä­ßig ihre Night-Show mit ei­nem strah­len­den Feu­er­werk zum Ab­schluss.

    Wer mor­gens zu den Ers­ten an der Gon­del zäh­len will, hat üb­ri­gens mit dem Eliza­beth Art­ho­tel die bes­ten Kar­ten: Di­rekt ne­ben der Tal­sta­tion der mo­der­nen Par­datsch­grat­bahn ge­le­gen, sind es nur we­nige Schritte, be­vor die Gäste in die Sil­v­retta-Ski­arena schwe­ben. Ge­nauso un­kom­pli­ziert geht es nach der letz­ten Ab­fahrt zu­rück ins Ho­tel­zim­mer.

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